Hexenkind #1
Ein Leben in Angst

28 Juli 2009

Geschichte

Die Geschichte beginnt 1659 im Frühling. Ein Mädchen lebt mit ihrer Grossmutter am Waldrand, Mutter und Vater sind unbekannt. Mary wurde von der Grossmutter grossgezogen und wurde in die Kräuterkunde und in das Heilwissen eingeweiht. Doch schon bald sollte ihr behütetes Leben ein jähes Ende nehmen denn in der Zeit des Hexenwahns ist keine Frau sicher die alleinstehend ist, oder selbstbewusst, wissend in der Heilkunde und den Kräutern, denn sie kann nur des Teufels sein und so wurden auch Stimmen laut die behaupteten die Grossmutter sei eine Hexe. Es ging nicht lang und sie wurde abgeführt, gefoltert und hingerichtet und Mary stand von einer Sekunde auf die andere alleine da.

Doch eine mysteriöse Frau nimmt sich am Tag der Hinrichtung Marys an, nimmt sie mit zu sich nach Hause, gibt ihr Essen, Kleidung, und Geld um sie auf die Reise in die Neue Welt zu schicken. Ein Brief wurde ihr in die Hand gedrückt und einfach los geschickt...

Und so beginnt Marys Reise und Abenteuer auf der sie neue liebe Menschen kennenlernt, sie bekommt ein neues zu Hause aber sie muss immer aufpassen was sie von sich erzählt, denn auch in der Neuen Welt ist sie nicht sicher, auch da herrscht eine gefährliche Stimmung des Hexenwahns. Und prompt wird ihr Selbstbewusstsein und ihre Kenntnisse von Kräuter und Heilkunde zum Verhängnis und es werden Stimmen laut.



Meine Meinung


Das Buch ist ein Tagebuch. Mary erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht, wie sie diese erlebt hat und wie sie über Dinge denkt. Es ist leicht und flüssig geschrieben, es ist spannend und man wird unweigerlich in den Sog der Emotionen gezogen. Man fiebert mit Mary mit, man bekommt ne sau Wut über die Machenschaften der selbsternannten Hexenjäger und das blinde folgen deren Schäfchen. Aber man ist auch immer wieder fassungslos wie einfach es damals war einfach jemanden zu verunglimpfen wenn es einem nicht in den Kram passte wie der Mensch war.

Da das Buch ein Jugendroman ist, ist er nicht grade sonderlich Dick und mit den 267 für mein Geschmack dünn *gg*

Fazit


Eine spannende, traurig ergreifende Geschichte über ein Mädchen das anders war und daher immer Gefahr läuft verurteilt zu werden. Ich kann das Buch aber wärmstens empfehlen auch den erwachsenen unter uns ;)



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