Der törichte Engel
Weihnachtszeit, Horrorzeit

20 Dezember 2009

Es ist Weihnachten in Pine Cove. Vorfreude herrscht, sei das unter den Erwachsenen die in ihrer kleinen Gemeinde ein Weihnachtsessen planen, oder die Kinder die heiss auf den Weihnachtsmann sind, denn schliesslich soll er sie reich beschenken. Josh, ein 10 Jahriger Junge vergisst die Zeit bei seinem Freund und hat schon Angst das er die Geschenke nun streichen kann, er fürchtet sich vor der Standpaucke der Mutter und macht sich mit seinem Freund auf dern nach Hauseweg. Die Kids verabschieden sich kurz vor dem Zuhause von Josh, denn er will den Rest des Weges alleine gehen. Er mahlt sich schon aus was passiert wenn er die Tür öffnet. Doch was dann passiert, damit hat er nun wirklich nicht gerechnet...

In einiger Entfernung sah er einen Streit, und was für einen. Der Weihnachtsmann und eine Frau, sie stritten, um was genau weiss er nicht, er sieht nur das dieser auf die Frau zuschreitet und diese den Weihnachtsmann niederschlägt! Der Weihnachtsmann ist tot. Josh steht unter Schock, dann rennt er so schnell er kann, nach Hause. Er reisst die Tür auf und ruft nach seiner Mutter, die Standpauke die ihm droht hat er schon längst vergessen. Doch keiner ist da. Das Haus liegt still da, nur der AB blinkt, er geht hin und lauscht der Stimme seiner Mutter die ihm sagt das es etwas dauert, denn sie und sein Vater müssten ein Geschäftsessen wahrnehmen. Also was sollte der Junge nun machen? Er entscheidet sich für ein Gebet. Ein verhängnisvolles Gebet, denn er wünscht sich von Gott das er den Weihnachtsmann wieder lebend machen soll, ohne zu wissen was er mit diesem Wunsch anrichtet, und so nimmt alles seinen verhängnisvollen Gang

Der erste Satz

Wie ein schleimiges Ungeheuer schleppt sich Weihnachten durch Pine Cove, zog eine Spur von Lametta, Girlanden und Schlittenglöckchen durch den Ort, triefte vor Eierpunsch, stank nach Tannenbaum und festlichem Verhängnis, wie Herrpes unter einem Mistelzweig. 


Meine Meinung

Eine herrlich sarkastisch, irre und schwarzhumorige Weihnachtsgeschichte. Mal ganz was anderes. Die Geschichte ist leicht zu lesen, und wer schon andere Bücher von Moore gelesen hat erkennt den ein oder anderen Charakter wieder. Nichts mit besinnlicher Vorfreude, nichts mit Krippenspiel und Jesuskind, sondern Mord und Zombis beglücken die Einwohner von Pine Cove.

Warum hab ich dem Buch aber nur 3 von 5 Punkte gegeben? Nun, die Geschichte ist echt total abgefahren, verrückt und eigentlich genial, nur, irgendwie hab ich das Gefühl gehabt das man vielleicht doch noch etwas mehr herausholen hätte können. Klar musste ich ab und an lachen, oder schmuntzeln. Und es war echt ne gute Unterhaltung. Ich könnte mir auch gut vorstellen das man das Buch gut verfilmen könnte.

Wer also was abgedrehtes zu Weihnachten möchte der ist mit dieser Geschichte sicher gut bedient. Aber es ist kein Kinderbuch! Also keins für kleinere Kinder. Allen anderen wünsch ich viel Spass beim lesen.


Fazit

Nicht der stärkste Moore aber immer noch besser als manch anderes Buch das man so findet!


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