Die Prophetin
Eine geheime Schriftrolle, die Kirche und die jagt nach dem Fund

29 April 2009

Geschichte

Dr. Alaxander, Archeologin als Beruf, befindet sich garde in Sharm el-Scheich im Sinai, wo sie mit einer Ausgrabung beschäftigt ist. Es ist das Jahr 1999 Mitte Dezember und alle Leute warten gespannt auf das neue Jahrtausend oder auf die Apokalypse. Alexander sucht nach einem Beweis, das die Frau im anfänglichem Christentum sehr viel mehr Macht inne hatten als es heute die Kirche und ins besondere die Katholische, den Frauen zugesteht. Auch ihre Mutter hatte diese Theorie schon aufgestellt und wurde deswegen exkomuniziert. Und nun will sie die Arbeit der Mutter fortsetzen und nach Beweisen dafür suchen.

Als bei einer Sprengung ein Brunnen zutage gefördert wird, steigt sie in diesen hinab um sich umzusehen und findet doch tatsächlich Überreste von alten Papyrus-Rollen die sie schnell als dem frühen Christentum identifiziert. Zu dieser Zeit, der Jahrtausendwende löst so ein Fund natürlich eine Hysterie aus. Denn alle wollen wissen was in diesem Jesus-Fragment steht. Ist es vielleicht der Zeitpunkt an dem Herr auf die Erde zurück kommt und die Welt unterzugehen droht? Oder findet man da was zum ewigen Leben?...

Als ihr bewusst wurde was sie da in Händen hält, entschliesst sie sich diese illegal aus dem Land zu befördern, denn sie weiss, wenn diese Schriftrollen wirklich den Beweis beinhalten das eigentlich Frauen als erste das Anrecht auf den Papstthron hätten und Frauen in den Anfängen die ersten Priesterinnen waren, würden sicher die katholische Kirche versuchen dass Wissen zu verheimlichen

So begibt sie sich auf eine Flucht auf Leben und Tod. Auf dieser Flucht, die über 2 Wochen andauert, erlebt sie viele Gefahren die sie mit Hilfe von "Freunden" bewältigt. Es ist ein Katz- und Mausspiel das sie vielfach nicht zu gewinnen scheint und doch ist sie dank der Hilfe von Vaters Gharibaldi in der Lage ihrem Häscher immer wieder zu entkommen. Zwischen all dem weglaufen und verstecken muss sie noch die 6 Schriftrollen übesetzen um sie dann der Welt öffentlich zugänglich zu machen.



Meine Meinung

Das Buch ist sehr spannend und es packt einen eigentlich von Anfang an. Es ist ein rasanter Thriller, wo man sich nie sicher sein kann wie es weiter geht, wem die Protagonistin vertrauen kann. Man Fieber mit, man verflucht ihre Häscher und kann sich gut in die Geschichte fallen lassen. Wie eigentlich jeder ihrer Romane ist es sehr bildlich geschrieben, ich sehe alles sehr deutlich vor mir, den Brunnen, die Verfolger, das Kloster und vieles mehr.


Fazit

Eine gelungene Mischung aus Thriller, Archäologie und Religion.

Das Land der Töchter
Das Matriarchat lebt

26 April 2009


Thema

Ein Mädchen, geboren im Land der Töchter, da wo die Welt den Frauen gehört, sollte man meinen das es für ein Mädchen einfach ist aufzuwachsen. Aber man merkt schnell das dies für Namu oder gar schon ihre Mutter nicht so war, denn diese verstiess gegen die uralte Tradition im Haus der Mutter zu bleiben. Sie wollte für sich was anderes, einen anderen Weg und doch traditionell. Und irgendwie war die kleine Namu von der gleichen Sehnsucht beseelt und so nahm die Geschichte der Namu ihren Lauf.

Eigentlich verbrachte sie eine schöne Kindheit, bei der Mutter und später auch bei ihrem Onkel in den Bergen. Aber mit 13 änderte sich für sie vieles. Die Rockzermonie, die Initiation zur Frau stand an. Sie freute sich darauf endlich ihr eigenes Zimmer zu bekommen und die Mutter freute sich bald zu sehen wie sie eine Liebhaber hat, eigene Kinder und ihr Traum von einer eigenen grossen Familie erfüllt zu sehen. Doch es kam anders. Namu hatte keine Interesse an Jungs oder jungen Männern. Sie machte nie das Feuer in ihrem Blumenzimmer an, dass eigentlich als Zeichen dafür stand, dass sie jemanden Einlass gewähren würde. Nein, sie hatte gar Angst. Und so ging das Monat für Monat... 

Doch ihr Leben nahm plötzlich ein anderen Lauf als sie das Angebot bekam, mit 2 Freundinnen nach Peking zu gehen, um an einem Gesangswettbewerb teil zu nehmen. Sie versprachen ihr dass wenn sie gewinne auch Geld mit nehmen würden, und natürlich den Ruhm. Sie musste nicht lange überlegen und ging mit dem Nachbarn und den 2 Chinesen mit. Neugierig auf die grosse Welt und da sie sowie so fürs Leben gerne sang, konnte sie gleich 2 Dinge zugleich haben. Im Gegensatz zu ihren Freundinnen war sie so begeistert, die grosse Stadt, das Moderne und all dass faszinierten sie. Und sie gewannen den Wettbewerb auch. Aber die beiden Freundinnen hatten riesen Heimweh und gingen wieder nach Hause, Namu... sie blieb und zog mit den 3 Männern weiter, von Wettbewerb zu Wettbewerb. Als es wieder an der Zeit war nach Hause zu gehen, nahm sie so viele Geschenke wie möglich mit, und natürlich all das Geld dass sie gewonnen hatte. 

Das ganze Dorf kam um sich die Erzählungen von ihr anzuhören. Doch sie war nicht mehr glücklich, von diesem Tag an wurde sie von einer tiefen Sehnsucht gequält. Die Sehnsucht nach der Großstadt, nach singen vor Leuten... nach Freiheit. Irgendwann war die Sehnsucht zu übermächtig und sie machte etwas dass sie dazu bewog, aus Scham weg zu laufen. Sie schlug sich mit 15 alleine durch, bis sie vor ihrem Traum stand, das Konservatorium von Schanghai. Sie würde alles geben dafür da aufgenommen zu werden und dank ihrer Stimme schaffte sie das auch. Und so verbrachte sie 5 Jahre lehrend im Konservatorium, im berühmtesten des Landes. Und fand so eigentlich ihren Weg.



Meine Meinung

Ich weiss, die Meinungen gehen sehr auseinander. Manche Kritiken versteh ich nicht. Denn es ist wirklich ein gutes, interessantes Buch. Klar, wer das Buch als wissenschaftliche Abhandlung ansieht, über das Moso-Volk, der wird enttäuscht sein, denn es ist und bleibt eine Biographie eines einzigen Mädchens. Sie erzählt ihre ureigene Geschichte und nicht primär die der Moso, auch wenn man einen guten Einblich in die Kultur, den Glaube und das Leben dieser Minderheit bekommt.

Das Buch ist einfach geschrieben, einfach wie das Mädchen Namu nun mal ist und war. Aber dafür kann man sich wirklich einfühlen die die Gedanken, die Wünsche und Träume die sie hat. Es kommt sicher davon dass sie sich nicht gewöhnt ist so von sich zu erzählen, sie konnte auch nicht lesen und schreiben, und schon gar kein Chinesisch. Die Moso sind keine Kultur die schreiben, es wird alles Mündlich überliefert. Klar, das Buch ist nicht verschnörkelt oder blumig geschrieben, aber ich finde, dass soll es auch nicht wenn es nicht zum Menschen gehört. Eine Biographie soll doch authentisch sein und nicht jemanden anders wieder geben. Sie ist ein einfaches Mädchen gewesen... und das ist doch ganz gut so.


Fazit


Ein Buch für all jene die Interesse an anderen Kulturenhaben genau so wie an interessanten Lebensgeschichte.

Die Druiden
Kelten und Römer im Vergleich

25 April 2009


Thema

Der Inhalt ist sehr interessant, und beleuchtet die verschiedenen Aspekte der keltischen Religion, und wie sie mit anderen Kulturen (vor allem der römischen) interagiert hat. 



Meine Meinung

Ich hab mir etwas mehr versprochen, denn auf dem Buchdeckel wird gesagt, das der Autor das Keltentum mit dem Christentum vergleicht aber davon hab ich nicht sehr viel gelesen. Ab und an mal wurde etwas hierüber gesagt aber ich hätte jetzt dem Buch eher den Titel "Die Druiden - Gesellschaft und Götter der Kelten im Vergleich zu der römischen Kultur" gegeben. Warum? Weil er, für mich persönlich, zu oft Cäsar und andere römische Geschichtsschreiber als Quelle und Zeugen nennt.

Gut, das Buch wurde 1985 geschrieben und ich denke vieles wurde in den letzten 24 Jahre auch wieder revidiert. Denn man weiss heute dass vieles was von Cäsar kommt reine Propaganda war. Auch wurden in den letzten Jahren doch einiges neu entdeckt, denn die Forschung geht weiter auch wenn es sehr schwierig ist. Und dennoch finde ich das Buch lesenswert, erklärt er die Herkunft der Druiden und deren Aufgabenbereich und Wirkung. Geht auf das geistige Denken der Kelten ein und versucht Antworten zu finden wie es mit den Ritualen aussah. Vieles ist in meinen Augen nicht mehr als Theorie aber es regt sicher zum nachdenken an, auch wenn er es so eindrücklich schildert als wär er dabei gewesen. Leider haben wir, wie wir wissen, keinerlei schriftliche Dokumente darüber, denn alles wurde mündlich weiter gegeben.

Aber welchen Teil im Buch ich absolut misslungen finde, ist der Teil der Götter. Warum? Es ist in meinen Augen mehr verwirrend als dass er einem die Götterwelt erklärt, denn auch hier zieht er immer wieder die römischen Götter heran. Und ich finde, auch wenn man etwas Ahnung hat vom römischen Pantheon, nutzt es nichts, denn die Götter können nicht verglichen werden weil schon die Kosmologie ne ganz andere ist. Sie haben vielleicht einige Ähnlichkeiten aber das wars auch schon, also mir hat der Teil nichts gebracht.

Er versucht auch zu beantworten warum gerade die Christianisierung vom keltsichen Irland ausgegangen ist, und wie die keltischen Mythen und Sagen teilweise christianisiert wurden und diese Form angenommen haben und so weiterleben. Auch geht er kurz auf das Neo-Druidentum ein und erklärt warum diese Gruppen nicht wirklich ernst zu nehmen sind.

Manchmal ist das Buch etwas langatmig, man hat dass Gefühl der Autor komme nicht auf den Punkt. Kann aber daran liegen dass es etwas trocken geschrieben ist. 


Fazit

Für Anfänger nur bedingt geeignet, für Leute die schon ne Ahnunghaben sicher nicht ganz uninteressant, aber auch nicht mehr



Die Gottesmacher
Jesus, wer war er wirklich?

22 April 2009



Thema

Wie man schon anhand des Titels vermuten kann, versucht der Autor Spuren des wahren Lebens, des historischen Jesus zu finden. Und nicht nur dass, sondern auch sein Leben, seine Werke und Lehren. Und das natürlich ohne all die christlichen Dogmen, er versucht zu beleuchten und vielleicht etwas zu finden, das uns die Person der Geschichte, näher bringt.

Folgende Thesen stellt er in den Raum; 
  • Jesus war mit Maria Magdalena verheiratet
  • Jesus starb nicht am Kreuz
  • Jesus war nicht Gottes Sohn
  • Seine Nachkommen begründeten eine neue dynastische Linie, die bis zur Gegenwart reicht

Unerhört? Nein... Nach seiner Meinung nicht! Seine Fakten, die er im Buch auch nennt, verweisen darauf wie er auf so etwas kommt und woher er das hat, zeigt auf, das es sehr wahrscheinlich so ist, wie er es sagt. Gegner zerreissen ihn in der Luft und schimpfen ihn als Lügner, als Unruhestifter, als Verblender... Aus welcher Richtung dies kommt muss man sicher nicht sagen. Die Kirche hat angst ihr Gesicht zu verlieren, wie sie es schon immer getan hat, aber heute mehr denn je, denn dank der Archäologie kommt immer mehr von unserer Geschichte ans Tageslicht und nicht alles passt der Kirche und ist ihr dienlich.

Klar stellt er auch Theorien auf, das bestreitet ja keiner aber die Fakten die er in Händen hält bleiben bestehen. Der Autor geht dem Leben Jesus nach, wo hat er seine Jugend verbracht? Wo war er bis er nach Jerusalem kam? Welches Wissen hat er gelernt und woher stammt es? Das sind Fragen die Michael Baigent versucht zu lösen, er sucht die Antwort in alten Schriftrollen wie die vom Toten Meer aus den Höhlen bei Qumran. Er geht jedem Hinweis nach um einen Schritt weiter zu kommen.



Meine Meinung


Ein äusserst interessantes Buch. Es hat mich in gewissen Dingen bestätigt, die ich schon immer so gesehen habe, aber auch angeregt um gewisse Dinge zu überdenken und zu verfolgen. Gut hab ich eine Bibel zu hause *gg* Ist praktisch denn man kann selber gleich auch noch genauer nachschlagen. Im Buch findet man wirklich sehr viel Details zu aufgestellten Theorien, 2 Bereiche mit Bebilderungen in Farbe und was ich noch sehr gut finde ist im Anhang, da findet man die Anmerkungen, Literaturhinweise, eine Zeittafel und Karten und natürlich auch ein Register. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der sich für das wahre Leben des Jesus interessiert und sich auf die eigene Spurensuche machen möchte ohne sich von den Dogmen der Kirche beirren zu lassen. 

Aber man sollte schon mit denken, den Verstand nicht in die Ecke stellen, nicht alles muss so sein wie es im Buch steht aber ich finde es sicher gut, um mal das ganze aus einer anderen Sicht zu sehen und vielleicht auch mal etwas zu überdenken


Fazit


Ein Buch für Menschen mit offenem Geist aber die den Menschenverstand nicht vor der ersten Seite schon abschalten.

Ein todsicherer Job
Ein neues Schicksal gefällig?

17 April 2009



Geschichte

Charlie Ashers Welt ist perfekt, bis seine Frau Rachel bei der Geburt ihres ersten Kindes stirbt. Über Nacht ist Charlie nicht nur Vater, sondern auch Witwer. Und darüber hinaus scheint er den Verstand zu verlieren - anders kann er sich das Wesen in Mintgrün nicht erklären, welches ihm immer wieder erscheint. Dann fallen auch noch wildfremde Menschen tot vor ihm um, und es stellt sich heraus, dass Charlie von "ganz Oben" eine neue Aufgabe zugewiesen bekommen hat, nämlich, Seelen einzufangen und sicher ins Jenseits zu befördern. Ein totsicherer Job, aber trotzdem sieht Charlie nicht ein, warum ausgerechnet er ihn erledigen soll. Trotzig fordert er den Tod heraus...

Nun ja, diese Zusammenfassung auf dem Buchrücken stimmt nicht ganz. Ich frag mich wer die geschrieben hat? Gut... es kommt nahe an das Buch heran aber eben nicht ganz.

Asher ist ein Ladenbesitzer, genauer gesagt ein Secand-Hand-Laden-Besitzer. Ein 08/15 Mann, nichts aussergewöhnliches, nicht hässlich aber auch nicht schön ein Beta-Männchen eben. Sein Leben war nie aufregend, bis zu dem Tag als seine Frau ihr erstes gemeinsames Kind auf die Welt bring und kurz drauf verstirbt. Von diesem Moment an nimmt sein Leben eine ganz andere Richtung, auch wenn es ihm erst gar nicht bewusst ist. Denn, als er kurz seine tote Frau besuchen wollte, stand ein Mann in mintgrünem Anzug neben ihr am Bett und hielt etwas von ihr in der Hand. Beide waren völlig ausser sich, Charlie weil er nicht wusste wer dieser Mann war, was er mit Rachel zu tun hatte und dachte er hätte sie umgebracht. Er schrie nach den Schwestern aber keiner von denen sah diesen Mann der da stehen sollte. Der Mann in grün war auch ausser sich, denn eigentlich sollte man ihn nicht sehen und er verstand nicht warum dass jetzt grade nicht der Fall war. Charlie, nahe einem Nervenzusammenbruch, zog die einzig logische Schlussfolgerung, er wird verrückt, der Tod seiner Frau war zu viel für ihn.

Kurz nach dem Tod und der Beerdigung fiel ihm auf, das gewisse Gegenstände in seinem Laden rot pulsierten. Aber ihm fiel das Licht auch bei Menschen auf die kurz nach dem er sie gesehen hat, irgendwie ums Leben kamen. Er dachte er sei der Tot. Dass sei seine neue Aufgabe, bis er dann das Buch in die Hände bekam und von Lily, seiner Teilzeitangestellte, aufklärt wird. Klar haderte er damit, mit der Aufgabe... schliesslich war es jetzt seine Aufgabe die Seelen der Toten zu sammeln und ihnen zu helfen neue Körper zu finden wo sie "Inkanieren" können. Aber alles war gar nicht so einfach... denn es gab da schon nen riesen Hacken, vor allem wenn man die Regeln nicht beachtete.

Klar ist er immer um seine Tochter besorgt, was ist mit ihr, welchen Gefahren ist sie wohl ausgesetzt? Und so unternimmt er alles um ihr nicht nur ein einigermassen "normales" Leben zu bieten, bis er raus fand dass auch sie irgendwie komisch war. Aber er wäre nie auf den Gedanken gekommen das sie irgendwann mal ne wichtige Rolle spielen würde.

Meine Meinung

Das Buch ist wirklich sehr lustig, trotz der Vorgeschichte. Es ist sicher kein Thriller im herkömmlichen Sinne sondern ein Gemisch aus Humor, Fantasy und Drama. Die Sprüche sind genial, trocken, sarkastisch... passend. Das Drama wird man am Anfang finde, der Tot seiner Frau, ich find hier kommen die Gefühle, die Verzweiflung aber auch die Hoffnung dank der kleinen Sophie gut rüber und dann auch später im Buch, als seine Mutter starb. Hier fliesst auch die Erfahrung des Autors selber ein, denn seine Mutter starb während er das Buch schrieb. Hier wird die Arbeit einer Hospitzschwester kurz aufgezeigt. Die Tage die Charlie bei der sterbenden Mutter verbrachte, auch mit der Schwester, ist sehr einfühlsam geschrieben, trotz den zwiespältigen Gefühle die die beiden Kinder der Mutter gegenüber empfinden. Durch diese Selbsterfahrung des Autors finden wir im Buch verschiedene Ansichten was den Tod an geht... was ist danach, wie gehts weiter.

Aber jeder der auf ein Happyend steht, a la Hollywood, braucht das Buch nicht lesen. Denn das gibt es nicht, jeder der auf geklärte Fronten steht, wird auch enttäuscht.

Aber ich kann das Buch wirklich allen anderen empfehlen die auf schwarzen Humor stehen, auf Sarkasmus, und Ironie. Die auf Drama, Fantasy und Aktion steht. Wirklich ein super unterhaltendes Buch...


Fazit

Mein erstes Buch von Christopher Moore und sicher nicht das letzte!

Gretas Verwandlung
Ein verhängnisvolles Angebot

15 April 2009

Geschichte


Der Roman spielt im Sommer auf Malloca. Einem idyllischen Ferienparadies in einer Villa. Greta, ein deutsches Mädel, schlägt sich so durch. Sie hat ihre Lehre als Buchhändlerin abgebrochen und ging als Aupair nach Mallorca, um da auch wieder Abbzuhauen. Aber ohne Geld kommt sie nicht weit. Sie schläft auf einer Terrasse eines unbewohnten Hauses, sie stiehlt sich manchmal ein paar Orangen und Brot zusammen um über die Runden zu kommen und eines Tages, als sie am Strand sass und aufs Meer hinaus blickte konnte sie etwas beobachten, ein Streit auf einem Boot. Sie sieht wie ein junger Mann über Brot geht und auf das Ufer zu schwimmt. Sie nimmt ihn in Empfang und so nimmt ein Albtraum seinen Lauf...

Sie verbringen zusammen eine Nacht, jeder erzählt dem anderen seine Geschichte und denken sich nichts dabei, bis sie am nächsten Morgen von einem Mann ertappt werden. Aber zu ihrer Überraschung zeigt er die beiden weder wegen Hausfriedensbruch an noch schmeisst er sie raus, nein, er lädt die beiden zum Frühstück ein und macht den beiden ein interessantes Angebot, das die beiden zwar mit einem komischen Gefühl, aber dennoch dankend annehmen.

Sie merken schnell das irgend etwas nicht wirklich stimmt, ihr Gefühl der Angst verdrängen sie erst bis es dann zu eskalieren droht und alles eine ganz andere Wendung nimmt als sie es sich erhofft haben.



Meine Meinung


Ich ging mit einer gewissen Vorsicht an diesen Roman, denn ich hatte zum Teil schlechte Meinungen darüber gelesen. Aber ich wurde positiv überrascht denn mir hat das Buch durch aus gefallen.

Sabine Alt hat es geschafft das mich das Buch gleich packt hat, und ich es auch kaum weg legen konnte. Ich hab es in 3 Tagen durch gelesen und dass ist doch ein gutes Zeichen. Was mir gut gefallen hat ist die Liebe zum Detail. Manchen mag das stören aber ich finde es liegt noch total im Rahmen. Die Geschichte treibt einen in eine zwiespältige Haltung dem Mann gegenüber der die beiden Eigeladen hat, aber immer wieder schafft sie es zu überraschen, der Geschichte einen andere Richtung zu geben.

4 Personen, 1 Geheimnis, und 2 die diesem Geheimnis Schritt für Schritt auf die Spur kommen.

Ich kann das Buch wirklich Empfehlen :) Es liest sich wirklich leicht. Die Autorin versteht es die Bilder der Geschichte im Kopf aufsteigen zu lassen, die Gefühle und die vermeintliche Bedrohung die über dem ganzen zu schweben liegt ist geradezu greifbar. 



Fazit

Das ideale Lesefutter für den Sommer und den Strand


Die Farbe der Magie
Der Auftackt der Scheibenweltromane

13 April 2009


Geschichte

Die Scheibenwelt, ist jener Ort wo alles mögliche und unmögliche passiert. Man finden alle Wesen die sich im Fantasygenre so rum tümmeln. Da wären Trolle, Gnome, Zauberer, Drachen, Devas und einiges mehr. Die Scheibenwelt ist eine Welt voller Magie, sie schwebt durch das Universum und das auf einer riesigen Schildkröte, die wiederum 4 riesige Elefanten auf ihrem Panzer trägt, die wiederum eben diese Scheibenwelt auf ihren Rücken tragen.

Auf dieser Welt geht der Zauberer Rincewind um. Gut, er ist eigentlich gar kein richtiger Zauberer, denn er wurde aus der Universität für Magie raus geschmissen. Dazu kam es, weil er verbotener Weise einen Blick in ein ganz bestimmtes Zauberbuch gewagt hat und sich da ein Zauberspruch zugezogen hatte.

Auf seiner Reise trifft dann Rincewind auf den ersten Touristen, den die Scheibenwelt je gesehen hatte, und wird von diesem als Reiseführer angestellt. Zweiblum (der Tourist) möchte die Gepflogenheiten, die Kultur und die Bräuche dieser Welt kennenlernen und seine Fär-sicher-ung an den Mann bringen, aber dies ist keine gute Idee, denn damit bringt er sich schnell in Gefahr. Auf der Flucht mit dem Magier ist es alles andere als langweilig, denn sie geraten sehr schnell in gefährliche Abenteuer.

Zweiblum möchte um bedingt die Helden dieser Welt kennenlernen und dies geschieht schneller als ihm lieb ist.



Meine Meinung

Entweder man mag die Bücher von Terry Pratchett, oder man mag sie nicht. Irgendwie gibt es da kaum ein dazwischen zu geben. Das liegt sicher nicht nur am Schreibstiel, welcher aber wirklich spannend, witzig, dennoch intelligent und trotzdem einfach zu lesen ist, sondern sicher an der ganz anderen Welt, den witzigen Wortkreationen, die manchmal nicht ganz einfach zu lesen sind. 

Der Autor spielt ganz offen mit den verschiedenen Wesen, dem britischen Humor, so alla Monty Python, welcher sicher nicht jedemans Sache ist. Aber wer diese Art von Humor mag, und wirklich skurrile und aberwitzige Geschichten und Situationskomik mag, der soll das Buch wirklich lesen.


Fazit

Gelungener Auftakt zur grossen Schweibenwelt-Reihe

Die Da Vinci Verschwörung
Auf der Suche nach Da Vincis geheimen Papieren

12 April 2009


Geschichte


Dieser Roman kam schon 1983 raus und für damals war es sicher ein noch nicht so heiss diskutiertes Thema wie es grade zur Zeit war als Dan Brwon's Sakrileg raus kam. Das Buch erzählt die Geschichte von Vance Erikson der eigenlich ein Explorationgeologe ist, aber seine Leidenschaft an die Werke von Da - Vinci verloren hat. Die Geschichte fängt harmlos an aber schon bald gerät Vince in eine üble Machenschaft, denn er versucht Papiere von Da Vinci zu finden und sie in Sicherheit zu bringen, die sein Arbeitgeber erworben hatte.

Diese Papiere sind unter dem Namen der Kodex bekannt. Vince merkt schnell das er in Gefahr ist, denn alle die damit zu tun hatten wurden ermordet und schon bald muss er selber um sein Leben rennen. Zusammen mit einer Journalistin, die sich später als was ganz anderes entpuppt, macht er sich auf in das gefährliche Abenteuer.

Mit der Zeit kommen sie einer kirchliche Geheimorganisation auf die schliche. Sie merken schnell das noch eine andere Organisation ihre Hände im Spiel haben und so geraten sie in ein Kreuzfeuer, jeder hat es jetzt auf jeden abgesehen. Alle wollen die geheimen Dokumente des Da Vincis und angeblich sollen sie das Geheimiss einer neuen Waffe beherbergen, und wer diese besitzt, hat die Macht über die ganze Welt.


Meine Meinung

Gute Unterhaltung aber mir hat Sakrileg besser gefallen. Was es nun auf sich hat mit dem abkupfern...? Ja, man kann vielleicht 3 Dinge vergleichen 1. Vince Erikson, der die selbe Aufgabe hat wie Langdon, nämlich etwas geheimnisvolles zu suchen 2. Suzanne, hat Ähnlichkeit mit der Zwangspartnerin von Langdon 3. Die Geheimorganisation, die es auch bei beiden gibt.

Aber ich denke das man, wenn man über die Da-Vinci-Verschwörung schreibt, der Rahmen der Geschichte etwas eingerenzt ist. Und ich finde die Geschichten gleichen sich eigentlich gar nicht, es sind beide selbstständige Storys. Aber empfehlen kann ich das Buch dennoch, einfach mal etwas wo man nicht gross studieren muss und sich einfach die Zeit vertreiben kann.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig, man flutscht nur so durch die Seiten und manchmal wird es ganz schön rasant.


Fazit


Gute Unterhaltung für zwischendurch.


Die Seepriesterin #1

10 April 2009


Geschichte


Dion Fortune hat mit diesem 2-Teiler ein spanneder spirituellen Roman geschaffen. In ihm erzählt sie die Geschichte der faszinierenden Frauengestallt; Vivien le Fay Morgan. Vertraut mit den Geheimnissen der Magie, verwandelt sie sich in ihre Namensschwester Morgan le Fay der Seepriesterin von Atlantis, Pflegetochter des Merlin, wohl allen belannt aus der Artussage. 

Wilfried Maxwell, ein Junggeselle, der von der eigenen Mutter und Schwester immer wieder schickaniert wird, verliebt sich eines schönen Tages in Morgan. Er folg ihr, auf der Suche nach dem Geheimnis der Magie, zu einem alten Kult. Dort erfährt und erlebt er die Magie des Mondes und die Bedeutung der spirituellen Wiedergeburt und so das Mysterium von Leben und Weidergeburt.

Dieser Roman gehört zu den klassischen spirituellen Werken der Literatur des 20. Jahrhunderts und gilt als einer der schönsten Romane, den ich je über Magie gelesen habe.




Meine Meinung


Ich musste 2 Mal mit dem Buch anfangen. Der schreibstiel ist etwas ungewohnt, keine Ahnung warum. Denn es ist nicht das erste Buch das ich in der ICH-Form gelesen habe. Aber als ich das Buch dann zum 2. Mal in der Hand hielt, liess ich es nicht mehr los und las das Buch in einem zug fertig.

Jeder der sich für Magie, Mystik und Spiritaualität interessiert, kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen. Es ist wirklich schön geschrieben und mal was ganz anderes. Danke der Romanform ist es auch überhaupt nicht trocken, und die Liebesgeschichte dazu stört auch überhaupt nicht.

Ich finde, man kann das Buch auch gut lesen wenn man nicht an Magie glaubt oder sich für den Alten Weg interessiert, dann würde ich es einfach als ein Fantasy-Buch weiter empfehlen. Gut unterhalten tut es so oder so, und das ein oder andere mal wird man vielleicht doch noch angeregt um nach zu denken.

Dion Fortune sagte mal:

Magie ist die Kunst, im Bewusstsein Veränderungen zu bewirken


Fazit


Keltische Mythen und Magie interessant verpackt in eine Liebesgeschichte.