Die Sünde der Engel
Mein erster LinkFazit

18 September 2009

Geschichte

Eine Familie mit einem Geheimnis. Dass alleine wär ja schon interessant genug, aber die Geschichte hat Verwiklungen und Wirrungen, die wirklich gut niedergeschrieben wurden. Aber worum geht es nun in dem Buch? 

Eine wohlhabende Familie, eigentlich eine Bilderbuchfamilie, mit eineiigen Zwilligen, hüten ein tragisches Geheimnis. Dieses Geheimnis trieb sie soweit dass sie aus München weg zogen und sich in Hamburg eine neue Existenz aufbauen mussten oder wollten. Sie hätten nie daran gedacht das all der Schein irgendwann mal zerbrechen könnte, doch wie das manchmal mit Geheimnissen so ist, sie werden durch einen "Zufall" aufgedeckt und meist mit einem ungeheuren Knall.  Es ist schon schwer genug ein Geheimnis auf lange Zeit zu wahren aber was ist, wenn man noch einweiteres Geheimnis bewahrt? Also so zusagen ein Geheimnis vom Geheimnis?

Trotz der grossen Bemühungen seitens der Mutter, die alles für ihre beiden Söhne tun würde, ja, sogar ihr Leben geben, bricht alles zusammen und liegt dann doch in 1000 Scherben vor ihr.

Erster Satz:

Das Ringlestone Inn war, wie der Wirt stolz erklärte, im Jahre 1533 erbaut worden und dient seit dem 17 Jahrhunder als Pup - und seither hatte sich kaum etwas darin verändert.



Meine Meinung

Die Sünde der Enegl ist mein erstes Buch von Charlotte Link. Ich hab noch nie von ihr gehört. Doch dann fiel mir das Buch letzten Monat auf dem Flohmarkt vor die Füsse und ich dachte, klingt doch noch spannend. Nimmst es mal mit, wenn es nichts ist, dann ist es nicht so schlimm denn für 4 Fr. / 2.60 € kannst nicht viel sagen. Dann kann ich es ja noch immer verschenken *gg*

Aber ich wurde echt angenehm überrascht. Erst dachte ich bei mir das es etwas langatmig ist aber sobald man ein paar Seiten gelesen hat ist man in der Geschichte drin. Es ist flüssig geschrieben, es ist spannend und man kann den würzigen Duft von Südfrankreich förmlich riechen.

Zwar vermutete ich schon sehr schnell um was es eigentlich geht, was für ein Geheimnis das wohl sein muss, und je weiter ich voran kam merkte ich auch welches Geheimnis wirklich hinter der Geschichte stecken muss, aber dies tat der Spannung, für mich, keinen Abbruch.


Fazit

Ein wirklich guter Psychothriller, schnell gelesen, und unterhaltsam.

Mummenschanz
Oder das Phantom der Oper

13 September 2009

Die Geschichte

Ankh-Morpork wär nicht Ankh-Morpork wenn es nicht auch ein Opernhaus hätte. Tja, und da geistern seltsame Gestalten durch die Kulissen und führen fieses im Schilde. 2 alte Damen, ja wir ahnen es, es sind Oma Wetterwachs und Nanny Ogg, beobachten den Kronleuchter und murmeln solche orakelhaften Sätze wie... Da wartet ein Unglück darauf dass es passiert...! Oma und Nanny, die wohl grössten Hexen der Scheibenwelt nehmen sich der Geschichte an und wollen dem Spuk auf die Spur kommen, schliesslich ist ein Mord nicht auf die leichter Schulter zu nehmen. Nicht nur der, der den sterbenden Schwan miemt lebt gefährlich wie man schnell mit bekommt.


Meine Meinung

Komisch, irgendwie kam ich nie wirklich in die Geschichte rein. Es lief harzig und eigentlich fand ich die Geschichte langweilig. Ich kann  nicht sagen woran es liegt, denn die ganze Geschichte lehnt sich ans Phantom der Oper an, es nimmt die ganze Branche etwas auf die Schippe, es kann auch sein das ich damit nichts anfangen kann weil mir Opern und Operetten so absolut nichts sagen. Ich finde es schrecklich. Die Musik ginge ja grade noch aber das Gensinge... nä.

Schade, hab mich eigentlich drauf gefreut wieder mal einen Pratchett zu lesen aber der hat mich nur gequält. Was nicht heisst das es jemand anderem nicht besser gefällt ;) Eigentlich find ich die Hexen ja äusserst witzig, wie bei Total verhext.


Fazit

Langweilig, und so gar nicht mein Thema.


Hexenschwestern #2
Glücklich bei den Indianern

12 September 2009

Geschichte

Dies ist die Fortsetzung von Hexenkind. Dieser Teil, muss ich vorweg nehmen, ist nicht rein historisch wie der erste Teil. Denn dieser wurde anhand von Tagebucheinträgen geschrieben. Hexenschwestern ist zwar die Weiterführung des Lebens und der Geschichte von Mary, aber sie ist erfunden, also wie sie hätte sein können. Zwar stimmen die Daten der Geschichte wie Krieg und Kämpfe sicher überein aber Marys ureigene Geschichte konnte man nicht mehr nachvollziehen als sie damals aus Beulah verjagt wurde.

Doch das Buch ist dennoch genau so spannend wie das Erste, es geht da weiter wo Mary sich in den Wald flüchtet um ihren Häschern zu entkommen. Doch es ist tiefer Winter und sie verirrt sich schnell im Wald und da sie nicht entsprechend gekleidet ist läuft sie Gefahr zu erfrieren. Doch da passiert etwas wunderbares, eine Wölfin taucht auf und führt sie durch den Wald. Als sie wegen des Schneetreibens nicht mehr weiter kommen buddelt die Wölfin eine Mulde wo sie sich mit Mary hineinlegt und sie wärmt. Als Mary nach ein paar Stunden wieder aufwacht weiss sie das sie bald sterben wird, denn die Wölfin war weg und niemand mehr da der sie warm hält...

Doch ihr Indianerfreund taucht plötzlich aus dem Schnee auf und so nimmt die Geschichte eine Wendung die Mary sich nicht hätte träumen lassen. Sie lebt ab nun an als Frau von Jaybird in der Reservation und bekommt mit ihm zusammen 2 Kinder und ist nicht nur in seinem Stamm als Powwow (Schamanin / Medizinfrau) hoch anerkannt, die glückliche Zeit jedoch dauert nicht ewig denn auch ihr Stamm wird bald vom Krieg eingeholt....


Erster Satz

Wenn ich eine Hexe bin, werden sie es bald wissen.

 

Meine Meinung

Es tut der Geschichte keinen Abbruch dass sie erfunden ist. Ich fand sie packend vom ersten Moment an und man lebt sich schnell wieder in Mary hinein. Man freut sich, man hofft und hat Angst wie sie. Auch wenn nur angedeutet wurde wie die weissen Einwanderer der indianischen Bevölkerung begegnet sind aber mich machte es wütend und kann mir vorstellen wie sich Mary gefühlt haben muss.

Es ist genau so einfach und flüssig geschrieben wie der erste Teil, auch wenn jetzt 3 neue wichtige Personen dazu kommen. Alison, die sich auf die Suche nach den weiteren Spuren von Mary macht und so die Indianerin kennenlernt von der sie hofft das sie wirklich Informationen über sie hat. Agnes, eben diese Indianerin, die durch Visionen nun das weitere Leben der Mary übermittelt und die Tante von Agnes die sie begleitet auf ihrer Reise durch das Land der Geister.


Fazit


Ein gelungene Fortsetzung wenn auch etwas anders als erwartet ;)