Ruf ins Jenseits
Verwirrender gehts wohl nicht mehr...

14 März 2010


Geschichte

Constance Langton lebt in England des 19. Jahrhundert und erzählt aus ihrem Leben, das sie mit einer jüngeren Schwester und ihren Eltern verbrachte von denen sie sich nicht wirklich geliebt fand. Ein tragischen Ereignis, der tot ihrer Schwester, bekräftigte sie in der Annahme das vor allem ihre Mutter sie nicht mochte, auf alle Fälle nicht so wie die kleine Schwester. Und doch war sie sehr besorgt um die geistige Gesundheit von ihr, denn als die jüngere Tochter starb starb auch ein Teil von ihr. Constance gab alles um die Mutter aus ihrer Trauer zu reissen und erreichte damit nur eine weiter Tragödie.

Nun hatte sie niemanden mehr, wo soll sie nur hin? Wie sieht wohl ihre Zukunft aus? All diese Fragen scheinen sich zu erübrigen als ein Onkel, der Bruder der verstorbenen, auftaucht und sie einlädt bei ihm zu leben. Doch ihr Leben wird eine Wende nehmen die sie so nicht für Möglich gehalten hat. Durch den Anwalt der Familie wird ihr ein Erbe überreicht das eine gruslige Vergangenheit aufzuweisen hat. Und wie besessen will Constance herausfinden was sie mit dem Haus und deren ehemaligen Bewohnern zu tun hat.

Erster Satz:

Wäre meine Schwester Alma am Leben geblieben, hätte ich diesen Ruf ins Jenseits, diese Séance, nie begonnen.

Meine Meinung


Ich find es echt schwierig das Buch und die Geschichte zusammen zu fassen, denn irgendwie ist es verwirrend. Das Buch ist so zusammengestellt das es aus 6 Teilen besteht. Es wird aus den verschiedenen Erzählungen der einzelnen Person die mit der Geschichte zu tun haben. Ich hab auch schon solche Bücher gelesen wo die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkel erzählt wurde, doch so verwirrend wie hier hab ich es echt noch nie gesehen.

Die Geschichte an sich wär sicher interessant, aber ehrlich, ich hab mir mehr versprochen. So viel Okkultes gibts nicht an der Geschichte, find ich. Man hätte aus den Séancen mehr machen können. Und das vermeintliche okkulte Experiment ist irgendwie befremdlich. Schade irgendwie.

Das Ende ist auch nicht so mein Fall, auch wenn es aufgeht am Schluss, doch auch hier ist viel Wirrwarr. Es scheint mir fast so als wollte der Autor auf biegen und brechen eine gespenstisch, mysteriöse und geheimnisvolle Atmosphäre schaffen, doch leider schafft er es eben nicht!  Aber wie sag ich immer wieder? Weniger ist oft mehr.

Fazit

Das Buch kann man sicher lesen aber man verpasst nichts wenn nicht. 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Liebe Blogfreunde, ich freu mich über jeden Themenbezogenen Kommentar und hoffe auf interessanten Austausch :D