Aprilgewitter #2
Eine selbstbewusste Frau im augehenden 19. Jahrhunder

02 September 2010


Dies ist die Fortsetzung von Dezembersturm.

Geschichte

Lore und Fridolin hat es also nach Berlin verschlagen, wo Lore ihren Traum, einen Modesalon zu eröffnen, wahr gemacht hat. Zusammen mit ihrer besten Freundin. Und Fridolin hat sich zu einem erfolgreichen Bankangestellten gemausert. Aber die 5 jährige Ehe der beiden scheint nicht mehr das zu sein was sie mal war, glücklich. Fridolin scheint sein Erfolg und sein Ehrgeiz in den Kopf gestiegen zu sein, denn er will mehr, und da passt eine "Schneiderin" nicht zum Bild einer Bänkersgattin, und so geraten sie sich immer öfters in die Haare. Auch wird Lore von bösen Gerüchten verunglimpft, die nicht nur ihr zu schaffen machen sondern auch ihrem Mann, wenn auch auf eine ganz andere Weise. Da Lore am Abend oft alleine ist weil Fridolin wieder einmal die Einladungen des Bankdirektors folgt, macht sich Lore langsam Gedanken was wohl dahinter stecken könnte, vielleicht eine andere Frau? Und vor allem wer verbreitet denn all die Lügengeschichten über sie und ihren Mann...

Es scheint so als würde die Gesellschaft eine so selbstbewusste Dame, wie Lore sie ist, nicht gut heissen, den das ausgehende 19. Jahrhundert ist nun mal noch nicht die Zeit von Emanzipation. Und neidische Frauen tun das was sie am besten können, Gift spritzen.

Auf der Suche nach Antwort hofft Lore das sie und ihr Mann wieder glücklich werden können... doch schafft sie das wirklich?

Erster Satz:

Ein gewaltiger Donnerschlag liess das Haus erzittern.


Meine Meinung

Uff. Endlich fertig. Was soll ich sagen..? Langweilig. Ich hab mir vielleicht zu viel erhofft, denn als ich so stöbern ging, weil ich die Autorin noch gar nicht kannte, dachte ich; Doch die scheint echt gut zu sein, bei all den guten Rezensionen die sie bekommen hat. Aber ehrlich, ich fand das Buch wirklich langweilig. Ich hab mal am Wochenende pausieren müssen weil einiges anstand, und ich musste mich echt überwinden um wieder weiter zu lesen. Ich hab immer wieder gehofft das es doch endlich mal spannend werden würde nur, auch nach über 300 Seiten.... nichts. Es scheint als würde einfach jemand eine Geschichte runter leiern, ohne grosse Emotionen und grossem Interesse.

Was mich auch gestört hat sind Ausdrücke die einfach nicht passen oder an dieser Stelle irgendwie deplatziert schienden, Ich mein, wer sagte Ende des 19. Jahrhunderts schon "Up to date"?? Die Sprache ist mir manchmal also zu modern.

Obwohl ich den ersten Teil nicht gelesen habe, hatte ich nicht das Gefühl das ich die Geschichte nicht verstehe. Man kann dieses Buch gut lesen ohne den ersten Teil zu kennen. Aber ehrlich... es war jetzt nicht grottenschlecht, aber wirklich weiter empfehlen kann ich es auch nicht


Fazit

Eine Geschichte, voller Intrigen, Geheimnissen, Rache und Hoffnung, und doch so langweilig.



Und dann möchte ich mich noch mal herzlich für das Rezi-Exemplar beim Droemer-Knaur Verlag bedanken!


Da ich diese Trilogie nicht weiter lese, und schon gar nicht den ersten teil noch nachlese, breche ich hier ab, dennoch möchte ich euch die beiden Teile 1 und 3 hier schnell verlinken für den Fall das ihr euch die Trilogie dennoch besorgen wollt ;)


Teil 1: Dezembersturm
Teil 3: Juliregen



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