Hexenschwestern #2
Glücklich bei den Indianern

12 September 2009

Geschichte

Dies ist die Fortsetzung von Hexenkind. Dieser Teil, muss ich vorweg nehmen, ist nicht rein historisch wie der erste Teil. Denn dieser wurde anhand von Tagebucheinträgen geschrieben. Hexenschwestern ist zwar die Weiterführung des Lebens und der Geschichte von Mary, aber sie ist erfunden, also wie sie hätte sein können. Zwar stimmen die Daten der Geschichte wie Krieg und Kämpfe sicher überein aber Marys ureigene Geschichte konnte man nicht mehr nachvollziehen als sie damals aus Beulah verjagt wurde.

Doch das Buch ist dennoch genau so spannend wie das Erste, es geht da weiter wo Mary sich in den Wald flüchtet um ihren Häschern zu entkommen. Doch es ist tiefer Winter und sie verirrt sich schnell im Wald und da sie nicht entsprechend gekleidet ist läuft sie Gefahr zu erfrieren. Doch da passiert etwas wunderbares, eine Wölfin taucht auf und führt sie durch den Wald. Als sie wegen des Schneetreibens nicht mehr weiter kommen buddelt die Wölfin eine Mulde wo sie sich mit Mary hineinlegt und sie wärmt. Als Mary nach ein paar Stunden wieder aufwacht weiss sie das sie bald sterben wird, denn die Wölfin war weg und niemand mehr da der sie warm hält...

Doch ihr Indianerfreund taucht plötzlich aus dem Schnee auf und so nimmt die Geschichte eine Wendung die Mary sich nicht hätte träumen lassen. Sie lebt ab nun an als Frau von Jaybird in der Reservation und bekommt mit ihm zusammen 2 Kinder und ist nicht nur in seinem Stamm als Powwow (Schamanin / Medizinfrau) hoch anerkannt, die glückliche Zeit jedoch dauert nicht ewig denn auch ihr Stamm wird bald vom Krieg eingeholt....


Erster Satz

Wenn ich eine Hexe bin, werden sie es bald wissen.

 

Meine Meinung

Es tut der Geschichte keinen Abbruch dass sie erfunden ist. Ich fand sie packend vom ersten Moment an und man lebt sich schnell wieder in Mary hinein. Man freut sich, man hofft und hat Angst wie sie. Auch wenn nur angedeutet wurde wie die weissen Einwanderer der indianischen Bevölkerung begegnet sind aber mich machte es wütend und kann mir vorstellen wie sich Mary gefühlt haben muss.

Es ist genau so einfach und flüssig geschrieben wie der erste Teil, auch wenn jetzt 3 neue wichtige Personen dazu kommen. Alison, die sich auf die Suche nach den weiteren Spuren von Mary macht und so die Indianerin kennenlernt von der sie hofft das sie wirklich Informationen über sie hat. Agnes, eben diese Indianerin, die durch Visionen nun das weitere Leben der Mary übermittelt und die Tante von Agnes die sie begleitet auf ihrer Reise durch das Land der Geister.


Fazit


Ein gelungene Fortsetzung wenn auch etwas anders als erwartet ;)

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