Sehen wir uns morgen?
Das Leben auf dem Post-it

04 Oktober 2010

Geschichte

Caire ist eigentlich ein ganz normales Mädchen. 15, geht zur Schule und lebt zu Hause mit ihrer Mutter. Die Eltern sind geschieden aber haben noch guten Kontakt. Da die Mutter aber Ärztin ist, sehen sie sich sehr wenig,  meistens leben sie andeinander vorbei und kommunizieren über Zettel am  Kühlschrank. So halten sie sich auf dem laufenden. Alles scheint gut zu sein, bis eines Tages die Zettel der Mutter etwas dringlicher werden, doch Claire nimmt das zu wenig ernst, wie kann man auch wenn es nur auf  einem Zettel am Kühlschrank hängt?

Erster Zettel: 

Wir brauchen:
Milch
Äpfel
Bananen
Avocado
Zwiebeln
Kartoffeln
Tomaten
Pilze
Karotten und Kaninchenfutter für Peter
Hackfleisch  
Brot
Saft - deine Wahl!

Falls du noch mehr schleppen kannst, bring mir bitte noch ein  Hähnchen und zwei Dosen Bohnen mit. Wenn du's nicht schaffst, kein  Problem, dann versuch ich morgen Zeit dafür zu finden.

Lieben Gruss
Mama

Geld leigt auf dem Schränkchen.
Vergiss den Schlüssel nicht!


Meine Meinung

Ein sehr spezielles Buch, denn das  Buch ist so gehalten das es nur aus diesen Zettel-Nachrichten besteht. Pro Seite, eine Nachricht. Sie sind unterschiedlich lang. Der  Originaltitel ist etwas aussagekräftiger als der Deutsche, wie ich finde.  Denn der lautet, "Leben an der Kühlschranktür". Und genau darum geht es. Die Komunikation zwischen Tochter und Mutter passiert  hauptsächlich über diese Zettel, da sie sich meistens verpassen. Egal ob es um Schule geht, um die Liebe oder Krankheit, es wird erzählt,  gefragt und geantwortet. Und das möglichst kurz. Man hat ja keine Zeit.

Und doch schaffte es die Autorin  eine Spannung aufzubauen, die Emotionen rüber zu bringen die da  vorherrschen. Manchmal frag ich mich, ob ich sowas könnte, einfach so über Nachrichten zu leben, mich macht es schon wahnsinnig wenn meine Tochter meint ihr Leben über Handy mitteilen zu müssen, nur weil sie keine Zeit findet zu Hause zu sein. Schafft man es wirklich nicht mal eine Zeit zu finden um zusammen zu reden? Ich weiss ja wie schwierig es ist Teenis dazu zu bringen zu Hause zu sein und ich bin immer da, ich bin Hausfrau und habe keinen Job. Würde ich mich genau so verhalten? Schliesslich hat man ja noch viel Zeit... Und was ist wenn alles anderes  kommt als man es denkt?

Das Buch ist an einem Abend gelesen, so kurz die Nachrichten sind, so nachdenklich machen sie einen manchmal udn vor allem zeitg es aber auch di diringlichkeit auf, das man nicht vergessen sollte auch mal zusammen zu sitzen und zu reden.


Fazit

  Tiefgründige Geschichte in Zettelnachrichten verpackt. 


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