Operation Titanensturz
Leben und Tod in der Zukunft

09 Oktober 2010

Geschichte

Sol Cryjack, alias Solomon Cryjack, ist ein Ermittler der Bio-Sicherheit auf Kadath 13. Diese Abteilung ist für den Grenzschutz und den Zoll, und seit die Quarantäne eingetreten ist, auch für den Schutz des künstlichen Lebensraumes auf Neu Henoch zuständig.

Wie man nur unschwer erkennen kann ist diese Weltraumkolonie, die seit 35 Jahren unter Quarantäne (keiner weiss eigentlich warum) steht ein inzwischen trister Lebensraum geworden. Hier werden die Menschen nach ihrem Humankapitalwert eingestuft. Je mehr man davon vorzuweisen hat, je angesehener ist man und je höher oben lebt man. Auf der Oberfläche leben also nur die, die für die Gemeinschaft am meisten von nutzen sind. Alle anderen leben in Sub-Levels, unter der Erde und je weiter unten man lebt, desto weniger wert ist Mensch.

Sol wird eines Morgens zu einem vermeintlichen Suizied gerufen. Vermeintlich deshalb, weil sein Bauchgefühl sagt, das es eben keiner war. Denn wer bringt sich schon in einer Verbrennungsanlage selbst ums Leben? Doch davon will weder ein Kollege, der einfach nur ein Arschloch zu sein scheint, noch sein Chef, der auch nicht grade ein Freund des Ermittlers ist, was wissen. Sie Stufen das Ganze als eben dies ein, als Suizid. Sol will also daher beweisen das es Mord war. Er hat 48 Stunden Zeit dem Täter auf die Spur zu kommen. Aber wohin ihn seine Ermittlungen führen und mit welchen Schwierigkeiten er rechnen muss damit hätte er wohl nie gerechnet, seine Suche treibt ihn immer weiter hinunter in die Sub-Levels und wird vom Jäger zum gejagten.

Erster Satz:

Der Engel mit den flehenden Augen hatte ihn gewarnt, aber da sich Sol Cryjack aus düsteren Vorzeichen nichts mehr machte, hatte er es ignoriert.


Meine Meinung

Das Cover des Buches ist schlicht, aber es passt wirklich gut, es unterstützt irgendwie die Sehnsucht nach der alten Heimat Erde, denn die Atmosphäre im Buch, also auf Kadath 13, ist echt düster. Schon auf den ersten Seiten kommt das ganze voll zum tragen.

Sol, der Protagonist, ein herrlich zynischer und einsamer Mann wirkt dennoch sympatisch. Er tut einem schon etwas leid auch wenne er immer mal wieder durchblicken lässt das er es gar nicht anders haben will. Doch er ist ein sehr sensiebler Mensch, er wird von Albträumen geplagt, von Visonen oder sind es doch Halluzinationen? Aber egal, er weiss das er sich auf seinen Instinkt verlassen kann und ist so der einsame Kämpfer.

Die Geschichte ist wirklich gut, warum geb ich aber nur 3 Punkte? Nun, ich kann es euch nicht sagen aber ich hatte von Anfang an mühe in die Geschichte rein zu kommen, auch jedes mal wenn ich am nächsten Tag weiter gelesen habe, war der neue Einstieg wieder sehr zäh. Vielleicht liegt es daran das es doch sehr technisch rüber kommt das ganze. Manchmal schon recht kalt und steril. Der Plot in einem anderen Hintergrund oder Genre wär mir vielleicht besser gelaufen. Ich finde Sci-Fi lesen und sehen sind 2 verschiedene paar Schuhe. Beim sehen wird mir gleich mit Bild das ganze erklärt was es ist, und beim lesen stört mich das ganze, denn wenn ich immer erst im Glossar lesen muss was das bedeutet dann hemmt das den Lesefluss doch mächtig. Oder auch die Zungenbrecher  sind nicht grade förderlich. Ich sehe gerne Filme aus diesem Genre, aber lesen....? Ich denke das werde ich nicht mehr.

Wer aber gerne Bücher liest die diesem Genre zugeordnet werden kommen sicher auf ihre kosten!! Also müsste ich 4 Sterne = sehr gut, für die Handlung an sich geben.


Auf diesem Weg bedanke ich mich noch herzlich für dieses Rezi-Exemplar und zwar beim Sieben-Verlag. Danke.



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