Ein Riss im Himmel
Diagnose AIDS

28 Januar 2010

Geschichte

Alaxendra ist eine junge, atraktive und intelligente Frau. Sie arbeitet als Zeichnerin für Modezeitschriften aber um ihr Gehalt etwas auf zu besser auch als medizinische Zeichnerin. Sie ist mit Peter, einem Architekturstuden liiert und sie wohnen auch zusammen in einer Wohnung und teilen sich so das Leben. Alles ist soweit ganz gut, beide sind Glücklich wie es ist, meinte Alaxandra auf alle Fälle bis sie Eric, ihr Nacktmodel, kennenlernt. Von diesem Moment an verändert sich ihr Leben von Grund auf. Wirft sie aus der Bahn und lässt sie erkennen dass Peter vielleicht doch nicht so der Richtige Mann fürs Leben, die Ehe, ist. Eine wichtige Entscheidung steht an, vor der sie sich lange drückt, bis es nicht mehr gehrt.

Eric und Alaxandra. Ein traumhaftes Paar. Sie haben Pläne, sie geniessen das Leben das ja noch soooooo lange dauert. Sie hilft ihm beim studieren, denn er will Chirurg werden. Er hilft und unterstützt sie bei ihren Vorhaben und Projekte. Sie lieben sich wann und wo sie grade Lust dazu haben, denken nicht an die Zukunft, denn dafür ist ja noch Zeit genug. Dachten sie. Doch eines Tages veränderte sich alles auf einen Schlag. Eric bekommt eine Diagnose gestellt die alles verändert wird. Nichts ist mehr wie es noch am Tag zuvor war. Die Diagnose kennt nur einen Ausgang, den Tod.

HIV + / AIDS

Eine Diagnose die alles zerrstören kann, auch die Liebe, doch Alaxandra und Eric halten die Hände über ihere Liebe, schützend, hoffnungsvoll. Sie wollen sich nicht verlieren. Sie wollen kämpfen. Und so beginnt ein Weg voller Leidenschaft und Leid, der durchkreuzt wird von Hoffnung, Rückschläge, Krankheit, Kampf und Niederlage.


Erster Satz: 

Ich fühle, dass meine Hände glitschig sind von Blut.

Meine Meinung

Die Geschichte fängt mit dem Ende dieser dramatischen, schönen, herzerreisenden Liebe an. Dem Tod. Auf der Beerdigung. Man wird von der Autorin ins kalte Wasser geworfen, wird mit den Gedanken und Gefühlen von Alax konfrontiert. Nur, um 2 Seiten später in eine traumhafte, erotische Erzählung mit genommen zu werden. So hoch traurig wie der Anfang war, so hoch erotisch, aber mit nichten billig, sind die folgenden Kapitel geschrieben. Das Buch list sich leicht, fröhlich, hoffnungsvoll, doch wendet sich diese Zeit des Hochgefühls von einer Sekunde auf die andere. Reisst die beiden in die Tiefen der Hölle, genau wie den Leser auch. 

Die Stimmung der Geschichte ist sehr einfühlsam beschrieben, die Gedanken, die Gefühle die vorherrschen, alles mit grossem Respekt und sehr authentisch geschrieben wie ich finde.

Die Geschichte spielt in den Anfängen der 1990-er, als HIV & ADIS neu war, die Medizin noch nicht viel darüber raus gefunden hat, wo es noch nicht die Medikamente gab die wir heute, zum Glück, haben und wo es Panik auslöste wenn man nur schon drüber geredet hat. Jeannie A. Brewer ist es gelungen verschiedene Probleme eines solchen Patienten anzusperchen. Sei das die Diskriminierung, die Angst, die Partnerschaft, die Eltern, die Krankheit und den Tod. Auch was mit denen ist die zurück bleiben, genau so wie die, die bis zu letzt an dernen Seiten weilen und begleiten.

Ein wirklich sehr tiefgründiges Buch, es hat vieles das zum nachdenken anregt. Aber es braucht einiges an Taschentücher. Aber ich habs nicht bereut. Es ist ein wunderschönes Buch, das uns zeigt wie wertvoll doch jeder Tag sein sollte, das wir dankbar sein sollten für jeden Menschen den wir lieben und der uns liebt, egal wie lange das auch dauern mag, das Leben ist viel zu kurz um nur einen Tag verstreichen zu lassen, das wir uns bewusst sind was wir vom Leben haben. Und, das alles ein Ende hat, loslassen nicht leichter wird nur weil man den Menschen den man liebt, länger an seiner Seite hatte. Loslassen ist immer schwer, schmerzt, zerreisst das Herz, egal ob wir 5 oder 50 Jahre zusammensein konnten.

Fazit

Das Buch gehört zu den absolut Besten die ich je gelesen habe. Ist aber sicher nicht für jeden geeigent, nicht zu jedem Zeitpunkt. Aber empfehlen kann ich es jedem.


Ich, Buddha
Siddhartas Leben

22 Januar 2010

Inhalt

Der Autor beschriebt hier das Leben des Siddharta auf eine erzählerische Art und Weise und das ganze in Ich-Form. Von Kindheit an wächst Siddharta als Köhnigssohn im Palast von Kapilavastu auf. Er und seine Familie gehören der Kriegerkaste an, was für den Jungen bedeutet, das er ebenso  zu einem Krieger werden soll und den Platz seines Vaters einzunehmen hat. Er verbrint Tag um Tag in Sicherheit und Abgeschiedenheit in dem palasteigenen Paradis. Zusammen mit seinem Vetter.  beiden sind nicht zu trennen, Siddharte rennt durch den Palast und dessen Gärten, spielt der Kinderaufpasserin streiche, lässt sich verwöhnen und doch hat Siddharta auch eine andere Seite, eine rebellische. Er stellt viele Fragen, Fragen über das was draussen in der Welt passiert, was das Sein an sich betrifft, hinterfragt alles was ihm grade wichtig erscheint und macht den Vater manchmal wirklich wütend. Je älter er wird, je mehr treibt es ihn an die Wahrheit zu erfahren. Und immer mit dabei Ananda, sein liebster Vetter. Dieser hängt ihm an den Lippen, saugt alles ein was Siddharta sagt, unterstützt ihn bei allem was er macht und macht ihm Mut bei allem was Siddharta vor hat.

Doch Siddharta weiss schon früh das er nicht zum Krieger geworen wurde, doch durch das Kastensysthem bleibt ihm gar keine andere Wahl, denn diese entscheidet was aus dir später wird. Egal ob Bauer, Sklave, Schmied oder Königsohn, du wirst was der Vater ist. Es gibt aus diesem Systhem kein entrinnen. Und so fügt Siddharta sich den Traditionen, übt sich im Bogenschiessen und Schwertkampf. Doch glücklich ist er nicht.

Einestages sollte sich alles verändern, es wird Zeit sich eine Frau zu suchen und zu heiratetn und so organisiert der Vater ein Fest für seinen Sohn. 3 Mädchen hat er ausgesucht, von denen Siddharta nun nur noch die für ihn passende aussuchen muss. Auch hier wählt er nicht gleich die aus die im als erste ins Auge springt, sondern überlegt sich ganz genau welche es sein soll und warum. Und er verliebt sich in eins der 3 Mädchen und will sie heiraten aber als erstes muss er einen Wettkampf im Bogenschiessen bestehen, und so gibt es noch andere Freier. Er ist gut im Bogenschiessen und so gewinnt er und bekommt das Mädchen zu Frau.

Nach der Heiratet ist Siddharte sehr glücklich, sie bekommt einen Sohn, doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihm und seine um alles geliebte Frau verstirbt am Fieber. Von da an ist er in tiefer Verzweiflung und Trauer gefangen. Kein Lachen kommt mehr über seine Lippen, bis sein geliebter Vetter aus der Militärzeit zurückkehrt. Von diesem Augenblick an hat er einen Entschluss gefasst... Er wird den Rebellen, den er lange Zeit eingesperrt hat, wieder hervorrufen und verlässt den Palast, steigt aus dem Kastensysthem aus, bricht mit der Familie und auch mit der Tradition. Mit seinem Vetter macht er sich ab nun an auf den Weg um die Wahrheit zu suchen. Und so beginnt ein Leben des wanderns, des suchens und findens.

Erster Satz:

Ich bin da.



Meine Meinung

Ich hab auch schon versucht andere Bücher über Siddharta zu lesen, doch meist waren die so trocken und geschwollen geschrieben das ich es schnell wieder aufgab. Denn die Botschaft, die Philosophie die da beschrieben und aufgezeigt wird ist an sich schon sehr komplex und neu für uns Westler, wenn man da nicht flüssig lesen, und es nicht wirklich versteht kann, dann bringt das nichts. Und daher war ich sehr positiv Überrascht als ich ein paar Seiten gelesen hatte. Denn das Buch ist einfach geschrieben, nichts wird unnötig ausgeschmückt und verkompliziert sondern man kann die Geschichte in Ich-Form lesen und auch wirklich einfach verstehen. So gut es eben geht, denn der Buddhismus ist doch eine sehr komplexe Religion / Philosophie.

Der Autor hat es geschaft nicht nur das Leben von Siddharta unterhaltsam zu erzählen sondern auch grundlegende Eigenschaften des Ur-Buddhismus zu erklären. Dank seiner fundierten historischen Kenntnisse ist dieses Buch nicht einfach ein Roman, sondern er konnte so dem Buddha eine autobiographische Stimme verleihen. So erhalten wir eine lebendige Einführung in die Lehren des Buddha. 


Fazit

 Ein wirklich werfolles Buch für jeden der nicht nur histotrisch interessiert ist sondern auch wissbegierig ist was andere Religionen und Philosophien angeht.

Ein Dämon der gar keiner sein will

14 Januar 2010


Tapfere Krieger des Kandes Aldermannlandes erobern einen Teil der Hölle. Sie wollen sich niederlassen, aber wenn sie gewusst hätten was auf sie zukomment hätten sie es sich vielleicht doch anders überlegt. Denn sie wussten nicht das ausgerechnet in diesem Eck der Hölle die Schwarzdruiden und Dunkelmagier seit Urzeiten Dämonen beschwören. Denn hätten sie es gewusst, hätten sie sich sicher nicht drauf eingelassen diesen Teil der Hölle zu besiedeln, denn von da an passieren komische Sachen, Siedler verschwinden spurlos, von einem Moment auf den anderen, keiner weiss wohin sie gehen bis Harkwart selbst erleben muss was es zu bedeuten hat. Ist man nämlich zur falschen Zeit am falschen Ort wird man zum Dämon gemacht und zur Dämonendiensten verknattert. Keine schöne Sache.... Wird er einen Weg finden sich aus dieser Sklaverei zu befreien? 

Man wirds lesen.... oder nicht :)

Erster Satz
Wir haben sie an den Eiern!


Ein kleines, amüsantes Büchlein. Das Cover hat mich so was von begeistert, muss ich zugeben, und die Story an sich klingt wirklich witzig, doch der Beginn der Geschichte ist etwas zäh und langatmig. Leider beginnt der eigentliche Teil der Geschichte, wo ich drauf scharf war, erst nach etwas mehr als einem Drittel des Buches. Daher auch den Abzug. Das Büchlein ist kleiner als ein normales TB und dazu eben recht dünn. Von mir aus hätte es noch gut und gerne 100 Seiten mehr haben können. Aber als ich dann beim Kern der Geschichte ankam war ich begeistert.

Harkwart, der Dämon wieder Willen, ist einfach genial beschrieben, er will sich trotz allem seine Menschlichkeit bewahren, was gar nicht so einfach ist als Dämon. Leute ängstigen geht ja noch aber sie bei Leib und Leben bedrohen oder gar töten geht ihm dermassen gegen den Strich das er alles versucht um sowas zu vermeiden, was gar nicht so einfach ist als Dämon.


Unterhaltsam, witzig, aber ein bissi zu kurz!


Das Kind
In einem früheren Leben ein Mörder...

11 Januar 2010

Geschichte

Robert Stern, ein Strafverteidiger, wird zu einem ungewöhnlichen Treffpunkt gebeten. Wäre es nicht eine alte Freundin, hätte er das Treffen sicher nicht stattfinden lassen, und erst recht nicht wenn er gewusst hätte was dabei raus kommt. Bei dieser skurrilen Zusammenkunft lernt er Simon, ein 10 jähriger Junge kennen und wie er da erfährt heuert dieser ihn als Verteidiger an. Aber die unglaubliche Geschichte die er da zu hören bekommt lässt ihn erst mal nicht nur am Verstand der alten Freundin zweifeln. Der kleine Junge behauptet nämlich in einem früheren Leben nicht nur einen Menschen umgebracht zu haben, nein, jetzt stellt sich raus es hat einen Grund warum sie sich alle auf dem verlassenen Gelände treffen, denn da ist eins der Opfer zu finden, das Simon angeblich vor 15 Jahren umgebracht hat. Und so machen sich der Junge und Stern auf die Suche nach den Überresten dieses Mannes. Und ... sie finden tatsächliche welche.

Stern tut das erst noch als Zufall ab, doch als er zu Hause ist erwartet ihn eine entsetzliche Überraschung die ihn dann doch zum handeln zwingt. Und was noch schlimmer ist, er weiss nicht in welchen Abgrund er in den folgenden Tagen blicken wird, mit welchen Abgründen der menschlichen Seele er es zu tun bekommt. Es werden sein schlimmsten Tage werden die er je erlebt hat... Zusammen mit Simon und Carina begibt er sich auf eine irrsinnige Verfolgungsjagd.


Erster Satz:

Als Robert Stern vor wenigen Stunden diesem ungewöhnlichen Treffen zugestimmt hatte, wusste er nicht, dass er damit eine Verabredung mit dem Tod einging.



Meine Meinung

Das Kind ist ein Roman mit einem Sog dem man sich nicht entziehen kann obwohl er sich einem ziemlich düsteres und abscheuliches Thema annimmt. Kinderhandel und Kinderpornographie. Die Szenen sind wirklich sehr bildlich beschrieben und manchmal hab ich mir gedacht, es müsste jetzt doch nicht soooo bildlich sein um sich das ganze vor Augen zu führen, aber trotz der Brutalität, und dem Thema oder genau deswegen, ist der Roman einfach packend, und super spannend, man gerät gleich in den Strudel der Ereignisse und der Schluss ist überraschender als man vielleicht denkt.

Das Thema Reinkarnation ist ja auch so was das überschwillt vor Thesen und Theorien und diese beschäftigen Stern in dem Roman auch die ganze Zeit, ist es möglich, wenn nein, warum kann sich Simon an all das erinnern. Wenn ja... lebt sein Sohn noch immer? Wenn ja, wo und wie kann ich ihn finden? 

All die Gedanken die Stern während dieses wahnsinnigen Falls stellt sind wirklich sehr nachvollziehbar und werden gut eingebracht. Ich freu mich auf den nächsten Fitzek, der liegt nämlich auch schon auf dem SuB.


Fazit

Rasant, spannend und wieder mal gekonnt umgesetzt! ein Buch eines Meisters.

Mariana
2 Frauen verbunden durch Raum und Zeit

05 Januar 2010

Geschichte

Ein Familienausflug mit dem Auto steht an. Tom und Julia auf der Bank hinten. Tom und Julia sind Geschwister, noch ziemlich klein, den das Mädchen ist grade mal 5 Jahre. Doch nicht alles verlief so wie es soll, denn, Vater hat sich verfahren und sie landen mitten in nem englischen Dorf, wo das Auto stehen bleibt. Einfach so. Eine Katze kreuzt den Weg und plötzlich ruft Julia... Da ist mein Haus! Tom guckt und meint das sei ein Spiel und steigt mit ein und so wechseln sie sich ab und rufen nun bei jedem Haus Das ist mein Haus!

Viele Jahre vergehen... Tom und Julia sind auf dem Weg zur neuen Arbeitstelle von Tom, keiner denkt sich böses als das Auto, mitten auf der Strass in einem Dorf stehen bleibt. Keiner weiss woran es liegt. Julia schaut sich um, sieht eine Katze die über die Strasse läuft und erblickt..... Ihr Haus. Von einem inneren Drang getrieben steigt sie aus und will sich das Haus anschauen, sie denkt sich schon eine Ausrede aus warum sie beim Besitzer klingelt... doch keiner ist da. Ein Nachbar jedoch verrät ihr das der Besitzer verstorben sei und das Haus zum Kauf angeboten wurde und so lässt sich Julia, ohne weiter nach zu denken auf den Kauf ein und damit beginnt ihre Reise in eine längst vergessene Zeit.


Erster Satz:

Ich sehe das Haus zum ersten Mal in dem Sommer, als ich fünf wurde.

Meine Meinung

Ein wirklich gelungener Roman. Die Autorin behandelt das Thema Reinkarantion wirklich gut, ohne all die üblichen Klischees, verpackt in eine wirklich herzzerreissende Liebesgeschichte. Ich konnte das Buch nicht weg legen denn es war einfach spannend geschrieben. Und auch trotz der Rückblenden ist die Geschichte keinesfalls verwirrend, sondern es erschliessen sich einem mehr und mehr die Zusammenhänge.

Warum dennoch einen Abzug bei der Wertung? Nun... ich kann mir nicht helfen aber der Schluss war etwas unbefriedigend für mich. Ich hätte ihn ganz anderes erwartet und auch so wie er nun da steht find ich ihn zwar schön und freu mich, aber trotzdem ist für mich das Ganze nicht zu Ende. Vielleicht liegt es einfach auch daran das ich gerne noch weiter gelesen hätte.