Der schwarze Pharao
Das Ende der nubischen Dynastie

20 Februar 2011

Geschichte

Wie schreiben das Jahr 730 v.u.Z.
Das Land Ägypten wird durch die Fremdherrschaft der Nubier regiert, der Dynastie Der schwarzen Pharaonen. Und irgendwann kam auch da die Zeit, wo ein paar Wenige dagegen aufbegehren. Und so erzählt Christian Jaqc die Geschichte vom schwarzen Pharao Pianchi. Pianchi regiert seit 20 Jahren das Land, hat aber nie viel für das ganze Ägypten getan und hat sich auf dem Freiden und seinem Status ausgeruht, doch nun wagt es ein machthungriger Ägypter nach und nach die einzelnen Provinzen und Städte im Norden ein zu nehmen und wenn es sein muss mit Gewalt und so entsteht Krieg zwischen dem Süden und dem Norden und das Land ist zerrissener den je. Tefnacht, will wieder ein Ägypten haben das von einem einheimischen Pharao regiert wird, das wieder in einstigen Glanz, wie zu Ramses II Zeiten, erstrahlt. Aber er will nicht nur irgendein Einheimischen an der Macht wissen, er will sich selber zum Pharao krönen lassen. Und so beginnt er einstige treue Vasallen für sich einzunehmen und stachelt sie gegen den derzeitigen Pharao an. Als Pinachi die Nachricht erreichte, das im Norden viele seiner treuen Untertanen sich gegen ihn aufgelehnt haben und Tefnacht versucht sich zum König machen zu lassen, sieht auch er, der Friedliebende, ein, das er sich in die Schlacht begeben muss wenn er seine Aufgabe als Pharao wirklich gerecht werden will. Kann er das Land noch mal einen? Kann er der Überzahl an Soldaten mit der Hilfe der Götter überwinden und Gewinnen? Diese Frage wird er nur beantwortet bekommen wenn er sich mit seinen Leuten gen Norden begibt und sich dem Feind stellt...


Erster Satz:

Die Ehefrau des Dorfschulzen sah ihren Mann vom Tempel zurückkehren und reden sich ein, er trüge ein Sack Getreide auf der Schulter.




Meine Meinung

Ich hab das Buch vor genau 10 Jahren das erste mal gelesen und war begeistert, es war glaube ich, eins der Ersten Bücher von Christian Jaqc die ich gelesen habe. Im Rahmen einer Challenge hab ich jetzt dieses Buch noch mal gelesen, und muss sagen, ich bin nicht mehr so begeistert vom Buch wie damals. Ich denke nach 10 Jahren verändern sich die Ansprüche und inzwischen hab ich auch andere Bücher dieses Autors gelesen die ich einiges besser fand und immer noch finde. Aber nun zum meiner eigentlichen Rezi...

Treffender könnte der Titel nicht sein und das Cover passt auch hervorragend zur Geschichte. Es ist zwar schlicht aber für ein Buch das 10 Jahre alt ist wirklich schön.

Der Schreibstil ist einfach, ohne grosse Schnörkelein. Da kenn ich andere Bücher von Jaqc die doch verspielter sind und auch mit schönen Bezeichnungen ausgearbeitet wurden. Aber das ganze liest sich flüssig wenn auch ohne viel Rhythmus. Heisst, irgend wie kommen die Emotionen nicht so rüber. Es bleibt sich alles etwa gleich. Wenn man jetzt das ganze wie ein Herzschlag aufzeichnen könnte, würde man einfach eine schwache Wellenline sehen.  

was die Geschichte angeht, sie ist sicher sehr gut recherchiert, was bei Christian Jaqc kein Wunder ist denn er ist nicht nur Autor von wissenschaftlichen Bücher und historischen Romanen, sondern in erster Linie ein hervorragender Ägyptologe. Und auch diese Geschichte bringt uns einen kleinen Ausschnitt der Geschichte Ägyptens nahe, die Geschichte von Pinanchi, dem nubischen Pharao und dessen Versuch den Aufstand nieder zu schlagen. Aber so wie der Schreibstiel wenig Rhythmus hat, hat die Geschichte wenig Spannung, auch hier würde ich den Vergleich mit der Wellenlinie heran ziehen, denn die Spannung bleibt von der ersten bis zur letzten Seite in etwa gleich, was halt einfach auch schnell zur Langeweile führen kann. Was ich natürlich äusserst schade finde. Daher die Punktabzüge. Ansonsten hätte ich eine gute 3 vergeben.

Aber bei den einzelnen Charakteren hatte der Autor ein besseres Händchen. Er konnte die verschiedenen Charakter sehr gut heraus arbeiten. Man sieht die einzelen Personen förmlich vor sich, und man kann sie sich gut vorstellen wie sie sind. Die einen einfach nur machthungrig, eitel und Egostisch. Andere, die Speichellecker, die immer geduckt vor einem erscheinen um sich zu unterwerfen, oder wie zum Beispiel Aurora, die verführerich weiss mit iher Schönheit um zu gehen und weiss wie viel Macht sie damit über die Männer hat. Doch, das hat mir sehr gefallen, aber trotz allem konnte dies die anderen Mängel nicht aufwerten. Also für mich nicht, ich hab mich jetzt fast 2 Wochen durch das Buch gekämpft, wirklich Seite für Seite. 


Fazit

Vom feeling her ein Sachbuch, aber in Romanform. Manchal etwas trocken.


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