Ahnentanz #1
Das Erbe der unbekannten Tante

11 März 2011

Geschichte

Stell dir vor, du bekommt eines Tages von einem Anwalt ein Brief in dem steht das du ein riesen Anwesen geerbt hast, das dir eine unbekannte Tante vermacht hat. Wer hat noch nicht schon von so was phantasiert oder in einer ähnlichen Form? Aber genau dass ist den Flynn-Brüdern passiert. Und zwar haben sie nicht nur einfach ein Haus geerbt sondern gleich eine ganze Plantage! So reisen also die 3 Brüder nach New Orleans, um sich das ganze mal anzusehen. Schnell werden sich die Drei einig das sie das Haus nicht verkaufen sondern renovieren, schliesslich ist es nicht nur seit der Kolonialzeit in ihrer Familie sondern es ist gross, wunderschön und hat eine Geschichte, wenn auch eine tragische, doch was sie da erwartet, mit dem hat wohl keiner gerechnet. Anstatt sich mit alten Freunden zu treffen und spass zu haben, geraten sie auf eine Mauer der Ablehnung die erst mal zu überwinden ist, zudem geschehen in der Stadt seltsame Dinge, es verschwinden Frauen... Hilfe bekommen die Brüder von ganz unverhoffter Seite, nämlich von Geistern und einer Kartenlegerin. Das hätten sie sich wohl nie gedacht...

Erster Satz:

Da war es...

Meine Meinung


Der Originaltitel ist zwar ein anderer, und doch passt der deutschsprachige auch gut dazu. Denn er hat einen Bezug zur Geschichte, was man ja leider nicht immer von jeder Übersetzung behaupten kann. Das Cover ist schlicht aber ehrlich, der Schriftzug hätte gereicht. Irgendwie kommt mir der Knochen deplatziert vor. Egal... wichtiger ist ja der Inhalt.

Das Buch hat mir noch besser gefallen als das erste, Die Seancé, der Autorin. Dass fand ich schon gut aber dieses fand ich super. Nicht nur das die Geschichte in dem sehr schönen und Geheimnisvollen New Orleans spielt, nein es hat einen paranormalen Touch. Dieser Landesteil ist ja bekannt für das Übersinnliche und daraus hat die Heather Graham einen wirklich guten und spannenden Roman gemacht, der bis zum Schluss das Geheimnis bewahrt. Die Autorin hält sich nicht mit überflüssigen Beschreibungen auf, klar schreibt sie wie das Haus aussieht, oder die Menschen, doch nicht bis ins kleinste Detail. Es reicht aber um sich ein klares Bild der einzelnen Szenen wie auch Personen zu machen. Und wer schon mal da war, in New Orleans oder zumindest ein paar Dokus gesehen hat, der kann sich gut in die Szenerie fallen lassen und die Umgebung geniessen. 

Wir haben in diesem Roman 6 Hauptpersonen. Allesamt konnte ich vor meinem inneren Auge sehen. Der steife, abweisende Aidan, Zachary den fröhlichen und neugiegen Bruder und den zweitjüngsten Bruder Jeremy. Dann Vinni, der Musiker, Maison der schräge Vogel und Kendall die Kartenleserin... Sie alle begleiten uns durch das Buch und versprühen ihren Charme... Na ja, nicht jeder hat den selben aber man lernt sie alle zu lieben. Sie harmonieren hervorragend miteinander.

Fazit

 Ein paranormaler Thriller mit interessantem, oder gar überraschenden Ende! Dieser Band ist wirklich ein gelungener Auftackt dieser Trilogie.


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