Das Lied der Banschee
Wenn das mythische in dir erwacht...

13 Juni 2011

Geschichte

Aileen ist ein ziemlich normaler Teene. Sie lebt zwar in einem Wohnheim und mach eine Lehre, doch sie ist alleine. Nein, Freunde hat sie aber ihre Mutter hat sie nie kennen gelernt und der Vater ist alkoholkrank. Doch eines Tages verändert sich alles für sie. Auf dem nach Hauseweg von einem Konzert wird sie von vier Schlägern angegriffen. Wie durch ein Wunder übersteht sie den Angriff, wenn auch ziemlich lediert. Nun fragt sich Aileen aber wie das gehen konnte. Hat sie wirklich die Typen mit ihrem Schrei, der plötzlich aus ihr heraus brach, in die Flucht geschlagen? Das kann doch nicht wirklich sein? Sie kommt irgendwie zum Wohnheim zurück, legt sich hin, nur um am nächsten Morgen auf zu wachen, nur um zu merken dass sie gar nicht so schlimm verletzt ist wie zu erst gedacht. Als sie dachte schon alles überstanden zu haben, schlägt das Schicksal aber noch mal zu und ab dem Zeitpunkt ist nichts mehr so wie es war, denn plötzlich befindet sie sich in einer Welt voller Mythen und Magie und muss mit der Tatsache fertig werden das sie genau so ein Teil dieser Welt ist wie die Wesen mit denen sie es zu tun bekommen. 

Sie ist eine Banshee, eine Todesfee!

Wird Aileen mit dieser Wahrheit fertig werden? Kann sie den Kampf gewinnen in den sie geraten ist? 

Erster Satz:

Die Zeit zu erwachen war gekommen.


Meine Meinung

Der Titel find ich wunderschön, denn was tut eine Banshee? Genau, sie singt ein Lied wenn bald jemand stirbt und betrauert ihn. Das Cover ist wunderschön, auch wenn ich eher was in Blau erwartet hätte, denn im Buch wird die Banshee dem Element der Luft zu geordnet. Also warum ein orange-braunes Cover? Nicht das es nicht schön ist, aber ich hätte es passender gefunden das Thema durch zu ziehen. Zum Buch an sich ist zu sagen, es ist sehr liebevoll gestalltet. Es ist illustriert mit diversen Zeichnungen. Manche füllen eine ganze Seite, andere nur einen kleinen Teil, aber es macht das ganze zu was ganz besonderem.

Die Autorin schafft es so lockig und witzig zu schreiben das man denkt wirklich eine 17 Jährige vor sich zu haben. Aber es wird nie vulgär. Es ist wirklich einfach zu lesen und Jugendliche werden wohl keine Schwierigkeiten haben sich mit Aileen zu identifizieren. Ich fand das Buch wirklich angenehm zu lesen, denn es fliesst einfach angenehm ohne irgendwelche gestelzten Ausdrücke.

Auf die Geschichte war ich ja ganz besonders gespannt, zu mal ich Mythen sehr spannend und interessant finde. Was mich zwar am Anfang doch irritiert hat war, dass die Autorin keltische und griechische Mythen vermischt. Eine Banshee kommt aus der keltischen Mythologie. Und die anderen Wesen und Halbgötter im Buch stammen aus Griechenland. Doch eigentlich ist es egal, ich bin da wohl einfach etwas pingelig *gg*, es tut der Geschichte aber wirklich keinen Abbruch. Es ist etwas anders als ich erwartet habe aber das Buch hat mich begeistert und hat mir sehr gut gefallen.

Die Protagonistin, Aileen, ist ein 17 jähriger Teenie, noch auf der Suche nach sich selbst, wird in eine Situation geschmissen in der alles was sie bis jetzt gedacht hatte nichts mehr wert ist, denn alles ist anders, vor allem sie selbst. Irgendwie spiegelt sich der äussere Kampf im inneren wider, der wohl jeder Teenie durch macht. So zu sagen der Kampf gegen die inneren Dämonen.

Thomas, ihr "Freund", steht ihr zur Seite. Auch er wird sich im laufe der Geschichte wandeln. Wird erwachsen werden, und sein Weltbild wird sich drastisch erweitern. Aber er und Aileen lernen das Freundschaft ein wichtiges Gut ist und wenn man sich auf die verlassen kann, kann man fast alles schaffen.

Macius, der Wassermmann, Pheme die Sirene und Aiko die Dämonin und all die anderen mysthischen Wesen sind mit ihren jeweiligen Charakter super gut ausgestattet. Wer sich etwas in griechischer Mythologie auskennt weiss in etwa was Harpyien für unheilbringende Dämoninnen sind. Oder die Lamien, die vampirartigen Gespenster, die den Menschen das Blut aussaugen. Auch die Nymphen oder der Satyr. All diese Wesen haben ihren typischen Charakter und Magie. Die einzige die nicht wirklich in das ganze hinein passt, einfach weil sie die einzige ist die aus dem asiatischen Raum (Japan) kommt, ist Aiko. Und doch passt sie gut in das Götterkindergespann.


Fazit

 Ein sehr unterhaltsames Jugend-Fantasy-Buch, das nicht nur Teenies begeistern kann.  


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