Adrian Mole und die Achse des Bösen
Nicht nur das Leben des Adrian war langweilig...

09 Oktober 2011

Geschichte

Adrian Mole ist knapp 35, vor kurzem geschieden worden und wohnt wieder bei den Eltern bis er eine eigene Wohnung findet. Seine Ex ist mit dem jüngeren Sohn wieder zurück nach Afrika und der ältere ist grade dran seinen Militärdienst abzuarbeiten. Adrian arbeitet in einem Antiquariat und ist nicht grade der Grossverdiener, doch der Job ist mehr als nur ok, denn, Stress kennt er nicht. Bis zu dem Tages als er eine Wohnung kauft die eigentlich über seinem Budget liegt, aber nicht nur für diese stürzt er sich in finanzielle Nöte sondern schnell ist auch die Kreditkarte im Minus, dazu kommt dann noch eine neue Freundin die er dann doch schnell wieder loswerden will, was aber nicht so einfach gelingt wie er erhofft hat, und so beginnt der Kampf um das tägliche Überleben...



Meine Meinung

Als erstes muss ich sagen das ich das Buch abgebrochen habe, daher auch nur ein Herz. Also wird diese Rezi mehr erklären warum ich abgebrochen habe als das ich euch erzählen kann was am Buch gut war und was nicht.

Der Titel ist an die Zeit angelehnt, und zwar im doppeltem Sinne. Erstens weil er wohl sein Leben so sieht, immer im Kampf gegen das Chaos des eigenen Lebens, plus der Zeitgeist, denn die Geschichte spielt ein Jahr nach 9/11. Der Originaltitel ist auch nicht aussagekräftiger als der deutsche, da heisst er nämlich "Adrian Mole und die Waffen der Zerstörung". Das Cover find ich fad, wobei es schon etwas mit dem Buch zu tun hat. 

Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben und in Tagebuchform. Die Sprache ist locker, flüssig.

Sorry... ich habs versucht, aber die Geschichte ist langweilig. Sie konnte mich einfach nicht überzeugen denn sie war trotz der Tagebuchform zu oberflächlich. Und irgendwie gabs keine Spannung, nichts, was einen Neugierig gemacht hätte und bewogen hätte weiter zu lesen um raus zu finden wies ausgeht und dass ist schlecht.

Adrian Mole, ist ein spezieller Mensch, pedantisch, rechthaberisch und Kritikfreudig. Er ist oberflächlich und langweilig.

Und Marigold? Ja, sie die Freundin, auch sie sehr speziell, sie ist ebenfalls Anfang 30 und lebt noch immer unterm Dach ihrer Eltern, ist noch Jungfrau und irgendwie durchgeknallt.

Ich denke man hätte sehr viel mehr aus der Geschichte machen können, ich kann euch auch gar nicht sagen ob es am langweiligen Plot lag oder am schreibstiel oder an beidem, aber das war einfach nur langweilig und fad. 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Liebe Blogfreunde, ich freu mich über jeden Themenbezogenen Kommentar und hoffe auf interessanten Austausch :D