Traumwelten
Mehr als nur Tagträume

02 Dezember 2011

Geschichte

Julia ist eine junge Singelfrau, sie arbeite in einer Boutique als Verkäuferin und ihr Leben ist ziemlich ereignislos, dass kommt nicht von ungefair, denn sie ist serh schüchtern und hat Angst vor grossen Menschenmassen. Sie tritt grade ihren 2 wöchigen Urlaub an, viel Zeit also um Menschen zu beobachten. Ja das tut sie gerne, Menschen aus der Ferne beobachten. Doch alles entwickelt sich anders als sie sich das erst gedacht hat! Sie gibt sich mehr und mehr Tagträumen hin, die mehr sind als nur einfach Träumereien aus langwereile, doch dass merkt sie erst später... 

Erster Satz: 

"Endlich Feierabend" schrie es vor Freude in Julia, als sie die Tür der kleinen Damenboutique zuschloss. 


Meine Meinung

Die Geschichte wurde in der 3. Person geschrieben, was ich etwas schade fand weil man so nicht ganz so nah an die Protagonistin ran kam. Auch die Sprache ist einfach, alltäglich gehalten. Keine all zu langen Sätze. Es ist eher so als würde ich mit derjenigen Person auf der Strasse stehen und reden. Ich persönlich mag es bei solchen Erzählungen lieber wenn die Geschichte in der Ich-Form geschrieben ist, dann kann ich mich mehr in die Figur hineindenken, mich mit ihr identifizieren.

Die Idee der Geschichte find ich interessant, eigentlich sind es mehrere Geschichten in einer. Wir begleiten Julia die 14 Tage ihres Urlaubs und bekommen mit was sie so an Tagträumen hat. Man erkennt auch das sie von Mal zu Mal sich weiter entwickelt, das die Tagträume nicht nur einfach Träumereien sind, sondern eigentlich ein Selbstfindungsprozess ist. Leider scheinen mir manche der Träume und deren Personen etwas fern. Ich weiss nicht wie ich es sagen soll, sie sind manchmal einfach etwas oberflächlich. Zu Glatt. Ich find grade keine andere Worte dafür. Aber dann gibt es auch wieder welche die einen wirklich berühren, wie Nicola, die junge Rollstuhlfahrerin. Oder Michael der Junggeselle und Chaot. Aber was ich einfach toll finde ist, das man die Entwicklung Schritt um Schritt mit Julia mit macht.

Julia, ja, sie ist eine eher unscheinbare junge Frau, unscheinbar deshalb, weil sie einfach viel zu schüchtern ist und sich lieber in ihrem Nebst, ihre Wohnung, wie sie sie nennt, verkriecht. Wenn ich sie jetzt mit einer Metapher erklären sollte würde ich sagen dass sie ein Raupe ist die sich in einen Schmetterling verwandelt.

Fazit

Ein guter Roman um sich die Zeit etwas zu vertreiben, ums sich vielleicht sogar zum tagträumen verführen zu lassen.


Ich bedanke mich herzlich beim Autor und dem Edition Octopus-Verlag für dieses Rezi-Exemplar.



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