Grabesstimmen
Gelungener Auftackt der Connelly Haper - Reihe

28 April 2011

Geschichte

Connelly Haper ist eine ganz normale junge Frau. Na ja, nicht ganz normal, denn seit sie von einem Blitz getroffen wurde ist sie mit einer ganz besonderen Gabe besegnet. Und zwar kann sie Tote finden und deren letzten Momente im Leben noch mal erleben. Und genau diese Gabe macht sie sich zum Beruf und zieht mit ihrem Bruder, eigentlich Stiefbruder, von Fall zu Fall.

In ihrem ersten Fall verschlägt es sie in ein kleines Städtchen Namens Sarne, wo sie durch Sybil Teague angagiert wurde, ein verschwundenes Mädchen zu suchen. Doch weder Connelly noch ihr Bruder Tolliver wissen in was für eine Gefahr sich sich mit dem Fall begeben, und schon gar nicht, in welch ein Wespennest sie da stechen. Kann Haper dennoch den gewünschten Erfolg erzielen und das verschwundene Mädchen finden?

Erster Satz:

Die stummen Zeugen liegen überall.



Meine Meinung

Titel wie auch Cover sind einfach nur stimmig, auch wenn der Originaltitel etwas anders lautet, nämlich "Grave Sight". Der Grabstein mit dem Raben der darauf sitzt wirkt zwar etwas düster aber der Hintergrund ist dennoch hell.

Das Buch ist in der "Ich"-Form geschrieben, also im Erzählerstil gehalten, was mir gut gefällt, man kommt der Protagonistin doch so sehr viel näher. Die Sprache ist einfach, flüssig und es macht einfach nur Spass die Geschichte zu lesen, man rauscht eigentlich nur so durch die Kapitel, die nur durch die Zahl und einem Grabstein gekennzeichnet sind auf dem R.I.P steht. Die Spannung kann von Anfang an gehalten werden, sie nimmt sogar in ca. der Mitte der Geschichte noch an Spannung auf! Durch all die Verstrickung kommt man nie ganz selbst drauf was jetzt eigentlich wirklich los war und erst ziemlich am Schluss geht einem dann ein Licht auf.

Es ist ein gelungener Auftakt zu einer neuen Serie von dieser Autorin, einigen wird sie sicher durch die Vampir-Reihe "Sookie Stackhouse" bekannt sein. Mit dieser neuen Reihe aber verknüpft Charlaine Harris gekonnt die Genres Thriller / Krimi und Paranormal / Mysterie. Die Geschichte ist ziemlich Vielschichtig. Zum normalen Handlungverlauf der Geschichte bekommen wir in diesem Auftaktroman einige Hintergrundinfos zu Connelly und Tolliver und deren Vergangenheit und doch verzettelt sich die Autorin nicht und man behält den Überblick.

Zur Protagonistin wär folgendes zu sagen; Connelly, sie ist jung. ist begabt und feinfühlig. Sie ist ein ziemlich interessanter Charakter, stärker wahrscheinlich als sie selbst meint zu sein. Trotz all ihren Ängsten und Macken, die aber nicht von ungefaire kommen. Schliesslich hat sie viel durchgemacht und hat es auch jetzt noch nicht Leicht in ihrem Leben und doch versucht sie mit all den Widrigkeiten und der teils ihr entgegengebrachten Ablehnung so gut wie möglich klar zu kommen, und genau dass ist es das sie mir so sympathisch macht. 

Dann gibts da ihren Stiefbruder, der ihr nicht von der Seite weicht. Der immer für sie da ist und war, solange sie zusammen waren. Auch wenn es nach einer Co-Abhängigkeit aus sieht, also ziemlich sicher, brauchen sie sich gegenseitig und das spürt man einfach sehr. Auch hier kommt die Beziehung zwischen ihnen sehr gut rüber und manchmal fühlt man sich schon als Eindringling. Aber die beiden sind wirklich eine gute Kombination und die Autorin hat es geschafft, in meinen Augen, ein tolles Duo zu erschaffen.


Fazit


Ein wirklich gelungener Auftakt zu einer neuen, interessanten und spannenden Buchreihe. Für mich steht fest, die nächsten 3 Bände "Falsches Grab", "Ein eiskaltes Grab" und "Grabenshauch" muss ich auch lesen!


Pine
Aus dem Leben erzählt und doch nichts erfahren

26 April 2011

Inhalt

Renate Seiler, eine alleinerziehende Mutter nimmt uns mit auf ihre Reise durch ihr Leben. Es ist ein Buch in dem sie ihre Erlebnisse schildert und uns teilhaben lässt an ihren Erfahrungen, Vorstellungen, Ideen und Träume.

Erster Satz:
Meine lieben Buchstabenvertilger, nun ich möchte, mich Euch kurz vorstellen, mein Name ist Pinc, dieser Name hat mir als Kind gefallen, als ich meinen Buchstaben bedruckten Holzwürfeln, die ersten Worte zusammensetzen konnte, es ergab das Wort Pinc, wovon ich nicht mehr abzubringen war, so auch gerufen zu werden. 



Meine Meinung

Daas Cover fällt schlicht aus und der Titel bezieht sich auf ein einziges Erlebnis, oder eher auf die Autorin bezogen, aber weniger auf das Buch an sich.

Was einem sicher als aller erstes auffällt, das Buch ist in Grossdruck geschrieben. Der Schreibstil an sich ist einfach und manchmal doch sehr anstrengend denn die Sätze sind manchmal sehr lang, und daher gibt es offt Wortwiederholungen innerhalb des gleichen Satzes. Dazu kommt noch das manchmal der Text auseinander gerissen ist und so das der Lesefluss erheblich gestört wird.

Die Frau Seiler erzählt uns im Plauderton was sie so alles erlebt hat, was für Wünsche, Ideen und Träume sie hat. Wie es war und ist als alleinerziehende Mutter zu leben, aber leider wird das ganze nur sehr oberflächlich gehalten. Sie hüpft von einem Urlaubserlebnis zum anderen, dazwischen werden kurze Episoden des Alltags geschildert aber auch hier bleibt alles sehr kurz und oberflächlich, was ich bei einer biografischen Erzählung doch sehr schade finde, denn so bekommt leider wirklich keinen Eindruck der Person die dahinter steht. Als ich die Leseprobe des Buches gelesen habe, hab ich mich mehr erhofft. Schade.

 

Fazit

  Ein Debüt das mich leider nicht überzeugen konnte, da zu öberflächlich. Hier geht es schliesslich um die Autorin und dessen Sohn. Leider ist es fast nicht Möglich sich ihnen anzunähern denn durch die oberflächliche Erzählung bleiben auch die Personen ebenso Profillos.


Die Ketzerbraut
Einblick in das Leben der Frau im Mittelalter

24 April 2011


Geschichte

Anfangs des 16. Jahrhundert befinden wir uns nicht nur im ausgehenden Mittelalter sondern auch in einer sehr unrihigen Zeit. 31 Kriege in den verschiedenen Grafschaften und Fürstentümer zeichnen die Zeit und in diese nimmt uns Iny Lorentz mit und erzählt uns die Geschichte der schönen Münchner Bürgerstochter Genoveva, genannt Veva und deren Leben. Sie lebt in einer Zeit in der Frauen an sich nicht viel gelten, ausser sie sind aus der besseren Schicht. Aber auch da hat Frau weder eine Meinung zu haben noch sehr viel Rechte, und vor der Kirche ist sie einfach nur das notwendige Übel und so ist auch ihr Leben nicht leicht, denn ihr Vater, der schon eine ganze Weile alleinerziehend ist, findet das es an der Zeit sie zu verheiraten und schickt sie mit ihrem Bruder und ein paar Begleiter über die Alpen nach Innsbruck zu ihrem Zukünftigen. Doch auf dem Weg werden sie von einer Gruppe gewaltbereiter Räuber überfallen. Während dieses Angriffs werden nicht nur die Begleiter ermordet sondern auch ihr Bruder findet den Tod. Sie selbst wird gefangen genommen und sie weiss nicht ob sie aus dieser Sache heil wieder heraus kommt. Man hört so viel von solchen Schurken, es heisst sie schänden die Frauen so lange bis sie sterben oder so "kaputt" sind dass sie sie einfach zurück lassen.

Was wird jetzt mir ihr passieren? Was wird ihr bevor stehen? Wird es noch ein Leben nach all dem geben?

Erster Satz:

Veva hörte ihren Bruder lachen und schob den Vorhang der Reisesänfte beiseite, um den Grund seiner Heiterkeit zu erfahren.


Meine Meinung


Was den Titel angeht da bin ich noch immer etwas zwiespältig, ich find, der passt nicht so wirklich, denn es suggeriert doch etwas anderes als das gemeint ist. Aber das Cover find ich schön, und passend zur Zeit und Story.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig. Man kommt gut voran und Iny Lorentz versucht sich der Sprache dieser Zeit anzunähern. Ich find es dieses mal ist ihr das besser gelungen als bei "Aprilgewitter" wo sie unpassend moderne Wörter verwendet hat.

Die Geschichte... Hm... was soll ich sagen? Ehrlich? Ich bin positiv überrascht worden. Denn nach dem Buch "Aprilgewitter" hatte ich ja so einen bammel dieses Buch in die Hand zu nehmen. Denn ich dachte mir, wenn das wieder so dermassen langweilig wird wie das andere, schaff ich die 700 Seiten nie. Doch, schaffte es die Autorin dieses mal mich bei der Stange zu halten. Auch wenn das Buch dieses mal auch wieder etwas langatmig und für mich doch sehr vorhersehbar war, nach 70 Seiten war für mich klar wer der Täter ist. Egal, das Buch schafft es zwar nicht den Spannungsbogen von Anfang bis zum Schluss durchzuhalten aber mit den vielen Nebengeschichten, die auch ineinander greifen geht das gut. Obwohl das Buch auch gut 200 Seiten weniger hätte haben können. Aber ich fand das Buch gut, denn die Zeit und Geschehnisse sind sehr gut Recherchiert und man lernt auch noch ein klein wenig über diese Zeit. Es war wirklich eine aufregende Zeit den Martin Luther erscheint auf den Plan und bringt die Kath. Kirche ziemlich ins schwitzen.

Wer also sehr an der Geschichte der Kirche interessiert ist und auch interesse an dieser Zeit hat, dem könnte der Roman wirklich noch gefallen.

In dem Roman gibt es so einige Personen die eine wichtige Rolle spielen. Nicht zuletzt halt die beiden Protagonisten Genoveva Leibert und Ernst Rickinger. Diese beiden machen auch die grösste Wandlung durch und wachsen einem schnell ans Herz, auch wenn mich Veva manchmal nervt und ich mich frag was das gezicke grade wieder soll, aber schliesslich sind wir alle nicht nur toll, lieb und nett *gg* Die absoluten Antitypen sind natürlich die Pfaffen zu dieser Zeit, die waren echt dermassen daneben, ja es gab auch andere, aber leider nicht viele und die, die es wagten mussten dafür bezahlen.

In diesem Buch ist es der Autorin wirklich gelungen viele interessante Charaktere aufleben zu lassen. Die einen sehr oberflächlich wie die 2. Frau des Rickingers wie aber eben auch den Pfaffen der eben nicht so oberflächlich war und sein Leben für die Liebe, so wie er es kannte, aufgegeben hat.



Fazit

 Eine interessante Lebensgeschichte in der Zeit des ausgehenden Mittelalters und der bedeutenden Zeit der Kirche.


An dieser Stelle bedanke ich mich noch herzlich beim Knaur - Verlag für dieses Rezi-Exemplar.


P.S. Ich töte dich
13 spannende Kurzgeschichten

16 April 2011

Geschichten


Sebastian Fitzek hat einige Triller-Autoren zusammen getrommelt und dieses Buch zusammen gestellt. Autoren wie Markus Heitz (D), Julliane Hoffman (USA), Steve Mosby (E) oder Jens Lapidus (SK) versprechen uns 13 spannende und packende Geschichten, die nicht länger als 10 Minuten dauern.


Meine Meinung

Der Titel ist passend, sehr passend, denn nichts anderes erwartet all die Protagonisten in dem Buch ;) Und das Buch ist einfach fantastisch gemacht, im Stil von den alt bekannten Moleskine-Bücher. Nur schon deswegen, find ich, sollte dieses Buch im Regal stehen.

Die verschiedenen Schreibstile sind natürlich sehr verschieden aber nur bei einer Geschichte fand ich sie einfach nur harzig. Die Geschichte lief mir gar nicht, ansonsten liest sich jede Geschichte flüssig und locker.

Was besonderes an diesem Buches ist? Das jede Geschichte mit einer handschriftlichen Probe beginnt. Diese werden im Anschluss durch eine Graphologin gedeutet und wir bekommen so einen kleinen Einblick in die Tiefen der Seele der Autoren!!

Meine Top 3:
  • Thomas Thiemeyer - Fehler im System
  • Steve Mosby - Wünsche für Alison
  • Judith Merchant - Monopoly


Es gab nur eine Geschichte, die mir gar nicht gefallen hat, und zwar die von Val McDermid mit Schöne Bescherung. Diese Geschichte war für mich einfach irgendwie ... wie soll ich sagen ... unverständlich? Langweilig? Ich weiss es nicht, ich glaube ich hätte sie noch 3 mal lesen können und ich wär am Schluss immer noch gleich verwirrt da gesessen wie beim ersten mal.

Aber sonst, von Gut bis herausragend ist alles dabei! Und ich werd mich bei den Autoren sicher noch genauer umsehen welche Bücher es noch von ihnen gegeben hat. Wenigstens von dem einen oder anderen.

Das einzige Manko das dieses Buch auf weisst ist, manche Geschichten sind einfach viel zu kurz *gg* Wär interessant gewesen was aus der Idee geworden wäre, wär es ein reguläres Buch gewesen.


Fazit

 Ein wirklich gelungenes Buch für zwischendurch, auf dem Klo *gg*, vor dem zu Bett gehen...! Wer gerne solche Geschichten hat, der muss sich wohl dieses Buch holen ;)

Eileens Geheimnis

12 April 2011

Geschichte

Nathalie findet es langsam an der Zeit, ihr neues Leben zu beginnen. Unabhängig von Anderen. Schliesslich muss sie endlich wieder lernen alleine zu leben, und eigentlich sollte sie es auch packen, schliesslich hat sie die letzten 3 Jahre lange genug mit dem Schicksal gehadert. Sie hat nicht umsonst gelernt mit ihrer Blindheit zurecht zu kommen und ein neues Auskommen zu haben, also ist es auch an der Zeit, wieder alleine zu wohnen. Das ihr früheres Leben aber noch mal so wichtig werden sollte wie es schon bald wird, damit hat sie wohl nicht gerechnet denn sie befindet sich plötzlich mitten drin in einer Recherche die geheimnisvoller und dramatischer nicht hätte sein können. Denn was hat ein Grab, das sie schon 5 Jahre zuvor mal als Fotografien aufgesucht und abgelichtet hat mit den beiden Freunden zu tun, mit denen sie auf die Insel gereist ist? 

Erster Satz: 

Die Mistinguette, eine zweimastrige Ketsch, schaukelt ruhig auf dem Meer am Golf von St. Malo.



Meine Meinung

Einleens Geheimnis als Titel ist sicher gut gewählt. Das Cover gefällt mir sehr gut, nicht nur wegen der Farbe sondern auch das Motiv find ich stimmig.

Wie auch schon in ihrem 2 Buch, Die verborgene Kammer, ist auch dieses Buch einfach schön geschrieben. Und man merkt gar nicht so sehr das es ihr Debüt war. Auch ihre Liebe fürs Detail findet sich da schon sehr stark, was sicher auch mit der blinden Protagonistin zu tun hat. Das ganze liest sich einfach nur flüssig und man verschlingt die Seiten schon fast wie von selbst.

Die Gesichte ist... Wie soll ich sagen, magisch? mystisch? spannend? Also, ich kann sagen, einfach alles zusammen. Auch in diesem Buch hat sie gekonnt verschiedene Genres verbunden. Auch kann sie den Spannungsbogen von Anfang bis Ende halten, auch wenn man manchmal denkt man wisse genau wie das ganze zusammen hängt, wie es war, so gibt es doch einige Überraschungen. Was mir etwas zu viel war, war das Ende, das war richtig Hollywood like, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Wer also gerne mystisches mag, einer Lovestorie gegenüber nicht abgeneigt ist und Dramas auch verkraftet, der ist dieser Geschichte sicher gut bedient. Und wer gerne in ein Inselreich versinken will sollte es sich wirklich überlegen, denn Corinna Kastner beschreibt die Insel wirklich super. Also da würde ich doch glatt auch leben wollen.

Nathalie, die Protagonistin, ist wirklich eine sehr sympathische Frau. Ich hab paar mal überlegt wie ich damit umgehen würde wenn Bildwäre. Denn für mich, die doch sehr visuell veranlagt ist, wäre Blindheit wohl das schlimmste was mir passieren könnte. Die Autorin hat sie aber eben nicht nur mit positiven Eigenschaften ausgestattet, sondern hat sich wohl sehr gut überlegt was in einem Menschen vorgeht der von jetzt auf nachher blind wird. Denn trotz ihrer oberflächlichen zickigen Art, ihrer abweisenden Haltung, ist sie eben authentisch und warmherzig.

Daniel und Raymond, zwei Männer die scheinbar zufällig in Nathalies Leben treten und sie auf zwei verschiedene Arten berühren, sind so was von verschieden. Und doch... jeder für sich wird das Leben von Ihr verändern. Beide Männer empfand ich als wirklich sehr sympathisch und doch hatte ich immer mal wieder sehr abivalente Gefühle ihnen gegenüber. Aber kann doch manches gut nachvollziehen.

Dann noch die liebenswerte Rose. Die alte Dame, die eigentlich fast schon unscheinbar scheint. Dezent im Hintergrund wirkt, elegant aber doch sehr lieb, so wie man sich eine alte englische Dame vorstellt. Eine liebe Oma vielleicht. Ich kann sie mir wirklich gut vorstellen. Zierlich, liebenswert und heiter, auch wenn sie vom Leben gezeichnet ist. Und trotzdem oder genau deswegen wird ihr Mund von einem zarten Lächeln umspielt. Vielleicht hat sie ja ihr silbergraues Haar zu einem Dutt hoch gesteckt?


Fazit

Eine mystische Geschichte voller Familiengeheimnissen und Tragik. Und doch immer wieder voller Liebe.


Mary Shelley - Die Frau die Frankenstein erfand
Leider keine gute Biografie

02 April 2011

Thema

Mary Shelley, die Frau die Frankenstein erschaffen und auf Papier gebracht hat, lebte im 19. Jahrhundert. Den meisten ist sie kaum bekannt, aber Frankenstein, ist wohl jedem ein Begriff. Die Autorin bemüht sich uns Mary näher zu bringen. Sie versucht aus verschiedenen Schriften ihr Leben zusammen zu tragen und möchte uns so aufzeigen wie sie gelebt hat, wen sie geliebt hat und welche Höhen und Tiefen sie durchleben musste. 




Meine Meinung

Erstens muss ich vorweg nehmen das ich das Buch abgebrochen habe. Daher kann ich keine "normale" Rezension schreiben. Aber ich möchte gerne erklären woran es lag das ich das Buch nun nach 100 Seiten abgebrochen habe und auch nicht mehr in die Hände nehmen werde.

Der Schreibstil ist nüchtern und irgendwie langweilig. Sie greift immer mal wieder vor und brachte mich dann irgendwie durcheinander denn wenn sie dann wieder auf das schon erwähnte Thema kam, dachte ich mir das ich das eh schon gelesen habe, dazu die viel Wiederholungen, das war einfach viel zu mühsam.

Die Personen sind, für mich auf alle Fälle, viel zu oberflächlich erfasst. Auch die Zeit an sich ist immer sehr düster dargestellt und man bekommt schon fast selbst Depressionen beim lesen. Wobei ich denke das Mary bestimmt nicht immer so depressive Charakterzüge hatte, und alle anderen Personen auch nicht nur hinterhältig, geizig, naiv oder böswillig waren. Aber da sie die einzelnen Personen auf ganz wenige Charakterzüge reduziert hat ist es nur logisch das man das Gefühl hat das sie sich viel wiederholt. 

Ich habe mich auf die Biografie wirklich gefreut aber leider kann ich sie wirklich keinem empfehlen. Und ehrlich, ich kann die Zitate der verschiedenen Zeitungen nicht verstehen.