Die dunklen Mächte #1
Schattenstunde

30 Juni 2011

Geschichte

Chloe ist ein ganz normales 15 jähriges Mädchen. Sollte man meinen. Aber so ist es nicht, denn ihre Mutter verstarb bei einem Unfall, der Vater ist nie in Reichweite weil beruflich immer unterwegs und immer ist sie die Neue weil sie viel umziehen. Dies bringt der Beruf des Vaters mit sich, doch endlich kommt sie an eine Schule wo sie auch länger bleiben kann, und vielleicht mit etwas Glück auch Freunde findet. Alles schien bis zu jenem Tag in Ordnung zu sein, doch als ihre Periode das erste mal einsetzt geschiet etwas mit ihr. Als Chloe dies bemerkt weiss sie noch nicht was in wenigen Minuten los sein wird...

Als sie nämlich auf dem Mädchenklo auf der Schule sitzt, sich freu das es endlich auch bei ihr soweit ist, hört sie ein schluchzen, doch sie kann keinen sehen, auch nicht als sich sich bückt um in die anderen Kabinen zu sehen. Also geht sie raus und da passiert es... sie sieht einen Mann auf sie zukommen, er macht ihr Angst doch er lässt nicht locker und als sie versucht weg zu laufen verfolgt er sie: Chloe schreit, rennt weg, dreht durch... Sie wird gepackt, von Lehren zu Boden gedrückt und der Mann beugt sich über sie und will mir ihr reden... doch Chloe bekommt eine Spritze verpasst und wird in eine Klinik eingewiesen. Ein Nervenzusammenbruch, aus heiterem Himmel? Von der Schule dispensiert muss sie 2 Wochen in ein Wohnheim für Jugendliche mit psychischen Poblemen. Chloe will da schnellst möglich raus und hat sich vorgenommen sich gut zu benehmen, doch schon bald merkt sie dass in der Wohngruppe so gar nichts stimmt und zusammen passt...

Was mag wohl hinter all der Geheimniskrämerei stecken? Auf der Suche nach der Wahrheit erfährt sie mehr über sich selbst, über die Einrichtung Lyle House und deren Mitbewohner...

Ein aufregendes Abenteuer beginnt...

Erster Satz:

Mommy hat vergessen, die neue Babysitterin über den Keller aufzuklären.



Meine Meinung

Schattenstunde wird wohl auf einen ganz bestimmten Abschnitt der Geschichte hin deuten. Denn der Originaltitel lautet "Das Zusammenrufen", was für mich besser passt, denn dies sagt etwas über die ganze Situation aus, über diesen ersten Teil der Trilogie. Das Cover find ich schön, es hat einen leicht mystischen touch und das blau passt wirklich gut dazu.

Der Schreibstil ist locker, leicht verständlich und liest sich daher sehr flüssig. Es ist nicht zu verspielt, nicht zu zickig sondern einfach und ganz normal, erfrischend wie ich finde ;)

In dieser geschichte finden wir eine etwas andere Clike als das wir es sonst gewohnt wären, schliesslich ist es ja ein fantasyroman. Hier treffen Mädels und Jungs mit Problemen aufeinander, die auf den 2. Blick alles andere als die normalen "Störungen" die man sonst aus der Psychiatrie kennt. Die Geschichte ist daher etwas anders als manch andere Fantasy-Geschichten, weil sie sich mit dem erwachen der magischen Kräfte befasst. Und natürlich fällt dieses Erwachen mit dem Zeitpunkt der Pubertät zusammen. Und dennoch kommen die "normalen" Probleme eines Teenis nicht zu kurz, auch wenn sie hier mit einem anderen Thema verwoben sind, aber auch hier geht es um Freundschaft, erwachsen werden, Loyalität und die Entwicklung der eigenen Meinung und des sichs behauptens. Ich muss sagen das Buch hat mich gleich gepackt, und ist ein wirklich gelungeder Auftakt dieser Trilogie.

Neben Chloe gibt es da noch Liz, Rea, Simon, Derek und Tori. Sie alle sind in dem Wohnheim, jeder für sich mit seiner eigenen Geschichte, seinen eigenen Fähigkeiten und auch seinem ganz speziellen Charakter. Der wiederum gut zu den einzelnen Fähigkeiten passt, wie ich finde. Derek, der gleich total unsympathisch auftritt, lernt man aber dennoch zu mögen, einfach weil man im verlauf der Geschichte immer tiefer in sein Leben und seiner Seele Einblicke erhält. Tori, die Tussi und Zicke vom Dienst, tja... man mag sie nicht, auch wenn man vielleicht mal kurzweilig Mitleid mit ihr bekommt, dies ist aber nur von ganz kurzer Dauer... Simon, der Geheimnisvolle, weiss mehr als man denkt... Ich finde, der Autorin ist es wirklich gelungen jeden einzelnen Charakter ganz individuell zu zeichnen. Und das find ich wirklich super, denn die heutigen Jugendlichen sehen meist total gleich aus, sie ziehen sich das selbe an und sie reden und gehen gleich... Man findet hier also nicht den gewohnten Heinheitsbrei under den Personen. Was ich im realen Leben doch sehr vermisse.


Fazit

Ein gelungener Auftakt über die fantastische, wenn auch gefährliche und manchmal beängstigende Reise von ein paar Jugendlichen und deren Suche nach sich selbst und der Wahrheit


Ich freu mich schon auf den 2. Teil, der ebenfalls hier steht um gelesen zu werden. Und dafür bedanke ich mich herzlich beim Pan-Verlag


Drei, die der Himmel schickt
Nerviger gehts nicht mehr!

26 Juni 2011

Geschichte

1. Geschichte:
Greg ist ein reicher Mann, mit einer grossen Karriere und sollte doch eigentlich glücklich sein, doch nichts ist so wie er es haben will. Grade läuft seine Scheidung, sein Weinberg ist von einer Krankheit befallen und dass alles vor Weihnachten. Aber auf Hilfe scheint er nicht zählen zu können, kein Wunder, denn er war einfach der knallharte Typ, ging über Leichen und das bekommt er jetzt zu spüren und so schickt er ein Stossgebet gen Himmel und hofft, auch wenn er nicht wirklich glaubt das es klappt, das sich doch noch was passieren würde...

2. Geschichte:
Die 3 Engel werden wieder auf die Erde geschickt, dieses mal getrennt, denn es geht um 3 Menschen die dringen Hilfe brauchen. Da wäre der alte, kranke Mann mit seinem letzten Wunsch, eine verzweifelte Frau auf der Suche nach Liebe und einem Jungen mit seinem Wunsch. Schliesslich ist Weihnachten, das sollten Shirley, Goodness und Mercy ihr Bestes geben um all die Wünsche zu erfüllen...



Meine Meinung


Warum gibts keine Punkte?
Tja, dies ist keine eigentliche Rezension, denn ich hab das Buch nach dem 2. Kapitel der 2. Geschichte abgebrochen. Und dass nachdem ich mich schon durch die erste gequält habe. Ich habs wirklich versucht aber es ist wohl einfach nicht mein Ding. Nein, es lag nicht an der fehlenden Weihnachtszeit, sondern an der Art der Geschichte, der Protagonisten...

Leider hab ich mir viel zu viel von dem Buch erhofft, denn eigentlich klingen die Zusammenfassungen gut und interessant aber ich hab mich praktisch nur aufgeregt und das von der ersten Seite an.

Warum werde ich euch gerne verraten... Von der ersten Seite an zerging der Protagonist im Gejammer und in Selbstmitleid. Und dass über satte 60 Seiten! Ich musste mich echt durch kämpfen hab manchmal drüber nachgedacht das Buch weg zu legen aber es ist nun mal ein Rezi-Buch also les ich es auch. Nach den 60 Seiten tat sich dann endlich etwas mehr Geschichte auf und ich hoffte auf eine bessere Entwicklung, nur um dann raus zu finden dass nach knappen 20 Seiten schon fertig war und innert 10 Seiten der Schluss aufgedröselt wurde. So nach dem Motto: Zack bumm... Alle Probleme sind erledigt und alles ist schön!

Dann dachte ich, komm, gibst der 2. Geschichte einen Chance, ich bin ja nicht so, inzwischen war ich auf Seite 120. Das erste Kapitel sah viel versprechend aus aber die Zweite klang genau wie die erste, jammer jammer... Und sorry, ich kann das so gar nicht ab haben, wenn mir da ständig ein Gejammer präsentiert wird. Und da wars für mich klar, Abbruch.

Auch die 3 Engel die ja eigentlich eine grosse Rolle spielen müssten kamen nur mässig zum Zug. Und ehrlich, ich versteh nicht so ganz wie das Buch so viel positive Meinungen abbekommen hat. Ich mag ja auch mal "seichte" Unterhaltung, aber dass? Ne, geht für mich gar nicht, denn irgendwie dachte ich auch immer; Sowas kannst also auch noch schreiben

Fazit

 Schade, aber wieder was gelernt, ich fass kein Buch von der Autorin mehr an. Wer sowas mag, dem wird das Buch sicher gefallen. Aber für mich ist es nichts. 

Dennoch bedanke ich mich für die Bereistellung dieses Leseexemplars beim Mira-Taschenbuchverlag.


Liebe auf den ersten Biss “2
Liebe mit gewissen Hindernissen

21 Juni 2011

Geschichte

Jody und Tommy sind verliebt, aber so was von! Doch ein nicht ganz unerhebliches Problem überschattet ihre Liebe. Jody ist ein Vampir. Sie lebt bei Nacht und Tommy bei Tag, also blöder Weise leben sie aneinander vorbei, doch was kann man tun? Und da kommt Jody eine logische Idee... Sie verwandelt ihren geliebten, um so für immer mit ihm zusammen sein zu können.

Im ersten Augeblick fand Tommy das total cool als er bemerkte was passiert war. Aber die Probleme lassen nicht lange auf sich warten und so beginnt eine Liebesgeschichte die voller unbekannten Möglichkeiten, Gefahren und Faszinationen ist. Werden die beiden all die Widrigkeiten aus dem Weg räumen? Schliesslich ist es nicht ganz einfach ein Leben in der Nacht zu führen wo alle niederen Geschöpfe schlafen. Also suchen sie sich einen Lakaien der für sie die Drecksarbeit übernimmt... Gesagt, getan und schon wird Abby, die 16 jährige Göre zu ihrem Lakai ernannt, was für Abby eine äusserst grosse Ehre ist und sich voll in ihre neue Aufgabe kniet...

Erster Satz:

Blutsauger - jetzt bin ich tot!

Meine Meinung

Der Tital passt zwar, aber das Original passt irgendwie besser "You Suck" Denn eigentlich lieben sich ja die beiden schon vor dem Biss ;) Das Cover ist ganz typisch für die Bücher von Christopher Moore, einfarbig und ein Comic drauf ;)

Der Schreibsil ist gewohnt einfach und zum schiessen. Wer dieses Buch unterwegs lesen sollte, vielleicht auch in den Öffis, dem sollten blöde Blicke nichts ausmachen, denn manchmal kann man sich vor lauter Lachen echt nicht halten. Prusten kommt auch mal vor und ganz viel Geschmuntzel. Ganz Moore halt. Gut, man muss fairerweise sagen, es ist Geschmaksache. Die einem mögen den humorvollen, manchmal sarkastischen und manchmal auch derben Stil, andere können so gar nichts damit anfangen. Auch musste ich staunen über die Sprache der Abby, denn entweder hat er grade ein Teene zu Hause in dem Alter oder er hat diese gut beobachtet, denn die Sprache hat er so was von genial festgehalten... und kommt so wirklich realistisch rüber.

Ach ja, mein Lieblingswort in diesem Buch ist ... Käsfischli-Crew

Ich muss gestehen, ich hab noch nie einen Roman gelesen in dem Vampire drin vor kamen. Doch, einen, stimmt, aber das waren nicht die typischen, sondern irgendwie ein Mischmasch. Aber ich hab mir gedacht, wenn ein Roman mit Vampiren, dann muss es ein Moore-Roman sein. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte hat die typischen Vampire aber die wurden in einen untypisches Kleid gesteckt, überspitzt, sarkastisch und voller Situationskomik. Wer das mag, der ist wohl mit diesem Buch sehr gut beraten!Ich hab mich fast schief gelacht und doch, die Liebe kommt nicht zu kurz, auch die Suche von Teenes nach ihrer Identität und die allgemeinen Lebenserfahrungen... Naja, was halt allgemein ist in dem Roman.

Jody ist eine selbsichere Frau, sehr hübsch und hat ein Herz für Randständige, ja, auch als Vampir! Und Tommy, ist eher noch der unsichere Typ, erst 19 und das erste mal von zu Hause weg. Er wollte in eine Grossstadt um Schrifftsteller zu werden. Und verliebt sich,  er würde für diese Liebe sterben ... Ups... Dann ist da Abby, die Teenigöre. Sie lebt grade ihre schwarze Phase durch und ist rotzfrech, sehr selbstbewusst und kann sich nichts besseres vorstellen den Nachtwesen zu Diensten zu sein. Jared, der Freund von Abby, nicht "Freund", ist ein weinerliches Würstchen, labt sich an der Selbstsicherheit von Abby und würde alles tun um auch so cool zu sein. Wie man sieht, ein geniales Gemisch aus Charakteren die wirklich hervorragend ausgearbeitet sind!

Auch all die Nebenfiguren sind einfach genial, alles so unterschiedlich und gekonnt raus gearbeitet, jeder mit einem genialen Charakter.

Das einzig doofe ist, ich hab erst später rausgefunden das dieses Buch der 2. Teil der Trilogie der Love Story ist. Nun ja, mal sehen wann ich dann dern 1. und  3. lese. Aber selne werd ich den ganz bestimmt! 


Fazit

äussert amüsantes, sarkastisch  mit viel Situationskomik


Bleeding Violet
Ein ganz anderer Jugendfantasyroman

17 Juni 2011


Geschichte

Hanna ist 16, und auf dem Weg in die Kleinstadt Portero, und zwar will sie ihre Mutter wieder sehen, die sie seit Baby an nicht mehr gesehen hat. Als sie vor der Tür steht versucht ihr Vater sie vor zu warnen, denn ihre Mutter ist leider nicht dass, was man eine liebende Person nennt, denn sie hätte sie wohl sonst kaum einfach zurück gelassen. Doch Hanna will davon nichts hören und versucht dem Vater zu beweisen das sie es ändern kann, sie ist es leid allein zu sein, keine Freunde zu haben. Doch die väterliche Stimme in ihrem Kopf will einfach keine Ruhe geben und so tritt sie ein ins Haus der Mutter. 

Leider scheint die Stimme im Kopf doch recht zu behalten denn ihre Mutter will sie auf der Stelle wieder zu ihre Tante zurück schicken, aber Hanna lässt sich nicht so schnell abschieben, das hat sie so satt und geht mit ihrer Mutter einen Deal ein, die diese annimmt in der Überzeugung dass ihre Tochter versagen wird und darauf wieder aus ihrem Leben verschwindet.

Hanna trifft auf eine Welt in der sie nicht mehr alleine ist, nicht mehr zu den verrückten und gestörten zählt, sie ist eine von Vielen, denn in der Kleinstadt gehen seltsame Dinge vor und da fällt gar nicht auf das sie selber Halluzinationen, sie eine Bipolare-Störung hat, und so kämpft sie um alles was ihr Lieb ist, um die Liebe der Mutter, um die Liebe zu einem Jungen und um eine Heimat wo sie sich nicht mehr fremd vor kommt.

Erster Satz:

Der Lkw-Fahrer liess mich am falschen Ende der Strasse raus.


Meine Meinung

Also der Titel passt zwar schon irgendwie, nicht nur dass er zum Cover passt sondern auch zur Protagonistin, aber der ursprüngliche Titel "Die andere Seite des Wahnsinns" hätte doch mehr über die Geschichte aus gesagt. Das Cover ist einfach wunderschön, nicht nur weil Lila meine Farbe ist sondern es ist dennoch dezent, verspielt, romantisch und ein Hauch erotisch.

Der Schreibstil ist locker, wie es halt bei jugendlichen so üblich ist, so werden sich diese, die sich entscheiden dieses Buch zu lesen, auch schnell rein finden. Es ist einfach aber dennoch sehr spannend geschrieben und man bleibt vom Anfang bis zum Schluss dran und will einfach nichts verpassen.

Wie könnte man die Geschichte nur am besten beschreiben? Schräg, abgedreht, wahnsinnig? Also mit Sicherheit ist es keine alltägliche Geschichte. Es ist eine Mischung aus Fantasy und Drama. Denn das Mädel könnte durchaus real sein, ausser eben in die Welt die sie eintaucht. In der Geschichte ist sie aber eben real und nicht nur ein Teil ihrer Störung. Es ist eine Geschichte um ein Mädel das sich mit einer Bipolaren-Störung rum quälen muss und immer auf der Suche nach der Wahrheit ist. Nur lernt sie schnell das "Wahrheit" eben etwas vielschichitger ist als sie es bisher angenommen hat. Es gibt  Monster eben nicht nur in ihrer Fanatsy, auch ihr Vater ist ein echter Geist und existiert nicht nur als Stimme im Kopf, genau wie so manches andere.

Hanna, das gestörte Mädchen ist auf der Suche nach Liebe, als aller erstes. Sie ist sehr fordernd,  hat ihre Emotionen meist nicht so im Griff, was eben eine Bipolare-Störung mit sich bring, aber sie ist eine überraus starke Kämpferin, wenn sie sich mal was in den Kopf gesetzt hat, dann zieht sie es durch. Auch wenn sie Gefahr läuft etwas dafür opfern zu müssen.

Hannas Mutter, ist kalt, lieblos und abweisend. Doch ist dies nur ein Schutz, denn Angst ist so was starkes, Angst kann lähmen und dass kann Rosliee doch nicht zu lassen. Wer zu sehr liebt verliert am Ende doch alles...

Der 17 jährige Junge, der so anders ist als die anderen die Hanna bis jetzt gekannt hat, der aber selber seine Problem hat und sich genau so alleine fühlt wie Hanna. Er ist noch auf der Suche nach seiner eigenen Identität und findet sie vielleicht erst dann wenn alles verloren ist....


Fazit

Kein herausragendes, aber sehr wohl ein sehr gutes Buch. Aber ich bezweifle das es ein 14. jähriger Jugendlicher schon versteht, welches die versteckten Botschaften darin sind. Aber Spannend ist es, so oder so, wer also gerne verrücktes, spezielles oder vielleicht sogar was absonderliches mag, der sollte sich das Buch wirklich rein ziehen.


Das Lied der Banschee
Wenn das mythische in dir erwacht...

13 Juni 2011

Geschichte

Aileen ist ein ziemlich normaler Teene. Sie lebt zwar in einem Wohnheim und mach eine Lehre, doch sie ist alleine. Nein, Freunde hat sie aber ihre Mutter hat sie nie kennen gelernt und der Vater ist alkoholkrank. Doch eines Tages verändert sich alles für sie. Auf dem nach Hauseweg von einem Konzert wird sie von vier Schlägern angegriffen. Wie durch ein Wunder übersteht sie den Angriff, wenn auch ziemlich lediert. Nun fragt sich Aileen aber wie das gehen konnte. Hat sie wirklich die Typen mit ihrem Schrei, der plötzlich aus ihr heraus brach, in die Flucht geschlagen? Das kann doch nicht wirklich sein? Sie kommt irgendwie zum Wohnheim zurück, legt sich hin, nur um am nächsten Morgen auf zu wachen, nur um zu merken dass sie gar nicht so schlimm verletzt ist wie zu erst gedacht. Als sie dachte schon alles überstanden zu haben, schlägt das Schicksal aber noch mal zu und ab dem Zeitpunkt ist nichts mehr so wie es war, denn plötzlich befindet sie sich in einer Welt voller Mythen und Magie und muss mit der Tatsache fertig werden das sie genau so ein Teil dieser Welt ist wie die Wesen mit denen sie es zu tun bekommen. 

Sie ist eine Banshee, eine Todesfee!

Wird Aileen mit dieser Wahrheit fertig werden? Kann sie den Kampf gewinnen in den sie geraten ist? 

Erster Satz:

Die Zeit zu erwachen war gekommen.


Meine Meinung

Der Titel find ich wunderschön, denn was tut eine Banshee? Genau, sie singt ein Lied wenn bald jemand stirbt und betrauert ihn. Das Cover ist wunderschön, auch wenn ich eher was in Blau erwartet hätte, denn im Buch wird die Banshee dem Element der Luft zu geordnet. Also warum ein orange-braunes Cover? Nicht das es nicht schön ist, aber ich hätte es passender gefunden das Thema durch zu ziehen. Zum Buch an sich ist zu sagen, es ist sehr liebevoll gestalltet. Es ist illustriert mit diversen Zeichnungen. Manche füllen eine ganze Seite, andere nur einen kleinen Teil, aber es macht das ganze zu was ganz besonderem.

Die Autorin schafft es so lockig und witzig zu schreiben das man denkt wirklich eine 17 Jährige vor sich zu haben. Aber es wird nie vulgär. Es ist wirklich einfach zu lesen und Jugendliche werden wohl keine Schwierigkeiten haben sich mit Aileen zu identifizieren. Ich fand das Buch wirklich angenehm zu lesen, denn es fliesst einfach angenehm ohne irgendwelche gestelzten Ausdrücke.

Auf die Geschichte war ich ja ganz besonders gespannt, zu mal ich Mythen sehr spannend und interessant finde. Was mich zwar am Anfang doch irritiert hat war, dass die Autorin keltische und griechische Mythen vermischt. Eine Banshee kommt aus der keltischen Mythologie. Und die anderen Wesen und Halbgötter im Buch stammen aus Griechenland. Doch eigentlich ist es egal, ich bin da wohl einfach etwas pingelig *gg*, es tut der Geschichte aber wirklich keinen Abbruch. Es ist etwas anders als ich erwartet habe aber das Buch hat mich begeistert und hat mir sehr gut gefallen.

Die Protagonistin, Aileen, ist ein 17 jähriger Teenie, noch auf der Suche nach sich selbst, wird in eine Situation geschmissen in der alles was sie bis jetzt gedacht hatte nichts mehr wert ist, denn alles ist anders, vor allem sie selbst. Irgendwie spiegelt sich der äussere Kampf im inneren wider, der wohl jeder Teenie durch macht. So zu sagen der Kampf gegen die inneren Dämonen.

Thomas, ihr "Freund", steht ihr zur Seite. Auch er wird sich im laufe der Geschichte wandeln. Wird erwachsen werden, und sein Weltbild wird sich drastisch erweitern. Aber er und Aileen lernen das Freundschaft ein wichtiges Gut ist und wenn man sich auf die verlassen kann, kann man fast alles schaffen.

Macius, der Wassermmann, Pheme die Sirene und Aiko die Dämonin und all die anderen mysthischen Wesen sind mit ihren jeweiligen Charakter super gut ausgestattet. Wer sich etwas in griechischer Mythologie auskennt weiss in etwa was Harpyien für unheilbringende Dämoninnen sind. Oder die Lamien, die vampirartigen Gespenster, die den Menschen das Blut aussaugen. Auch die Nymphen oder der Satyr. All diese Wesen haben ihren typischen Charakter und Magie. Die einzige die nicht wirklich in das ganze hinein passt, einfach weil sie die einzige ist die aus dem asiatischen Raum (Japan) kommt, ist Aiko. Und doch passt sie gut in das Götterkindergespann.


Fazit

 Ein sehr unterhaltsames Jugend-Fantasy-Buch, das nicht nur Teenies begeistern kann.  


Sie da oben, er da unten
Wenn der Tod ganz anders ist als vorgestellt...

06 Juni 2011


Geschichte

Dieter und Sabine sind seit vielen Jahren verheiratet, nichts scheint darauf hin zu weisen das die Ehe zum scheitern verurteilt ist, bis zu dem Tag als Dieter einfach mal so Sabine erwürgt. Ab diesem Zeitpunkt verändert sich alles, nicht nur für Dieter, denn der muss jetzt erst mal mit der Situation klar kommen, so ganz ohne Frau zu Hause, und ja, natürlich auch mit seiner Tat, sondern auch Sabine, die nämlich zwar tot ist, aber dennoch voll da ist. Während Sabine den Himmel kennen lernt, beginnt für Dieter ein nicht so ganz erhofftes neues Leben, zumindest am Anfang gibts dann doch ein paar Schwirigkeiten...

Erster Satz:

So etwas hatte sie sich immer völlig anders vorgestellt. 


Meine Meinung

Der Titel sagt schon alles, man weiss was für eine Geschichte uns erwartet, auch das Cover ist mehr als passend, frisch und witzig aber schlicht ist. Das Buch ist im neuen Format, Klappbroschur, gehalten.

Wer Cordula Stratmann kennt (Schillerstrasse), weiss ihren Humor sicher zu schätzen. Und eben in diesem Humor ist auch das Buch geschrieben! Es ist lockig flockig und mit ihren typischen Wortkreationen gespickt und einfach witzig.

Die Geschichte hat weder Tiefgang noch einen zielt das Ende auf eine Moral hin zu... Es ist einfach Unterhaltung pur. Wenn man das Buch liest bekommt man schon fast Lust auch bald abzutreten, denn die Version des Himmels von Frau Stratmann ist einfach cool. Da lässt es sich gut leben, also warum hier unten sich noch abmühen? Wer also was tiefsinniges in dem Buch sucht, der wird es nicht finden und wird dementsprechend sicher auch enttäuscht sein.

Zu Sabine, sie ist eine vorlaute, sensieble aber witzige Frau, die eigentlich so gar nicht zu Dieter passen will. Denn Dieter ist ein Langweiler und sichtlich überfordert mit seiner Frau. Mitleid hat man eher mit Dieter, nicht nur weil er so ein Phlegmatiker ist sondern weil es Sabine nach dem sterben viel besser hat als er unten auf der Erde.


Fazit

Gute Unterhaltung mit viel Witz für zwischendurch.


Splitter
Rassant, ein wirklich gelungener Fitzek!

03 Juni 2011

Geschichte

Marc Lucas ist ein glücklicher Mann. Er liebt seine Traumfrau, erwartet mit ihr zusammen ein Baby, doch dann... Ein Autoumfall. Er ist schuld, und seine Frau und das ungeborene Kind sterben. Sein Leben ist vorbei und er will nur noch vergessen, den Unfall, die Schuldgefühle, die Trauer... 

Nach einem schweren Tag, auf dem Nachhauseweg wird er von einer schwarzen Wagen verfolgt, den er erst nicht weiter beachtet, bis der Mann auf der Rückbank ihn anspricht und einlädt im Wagen und bei ihm Platz zu nehmen. Welches Angebot der Herr nun hat kommt für Marc eigentlich wie gerufen. Er soll lernen zu vergessen. Denn in der Klink in der der Herr arbeitet machen sie Experimente. Sie können Menschen helfen Traumas zu vergessen. Wie das gehen soll will er Marc vor Ort erklären. Doch in letzter Minute will Marc das doch nicht und geht unverrichteter Dinge wieder nach Hause. Plötzlich steht jedoch seine Welt auf dem Kopf und nichts ist mehr wie es vorher war...

Erster Satz:

Was denkst du?


Meine Meinung


Der Titel passt in mehrfacher Weise aber da will ich nicht weiter drauf eingehen, ihr sollt nicht zu viel erfahren ;) Das Cover ist düster, passend zur Stimmung, und die Schrift ist geprägt. Nicht so wie bei den anderen Bücher von ihm. Es ist schlicht aber nicht langweilig.

Rasant. Dies ist das Wort welches mir gleich in den Sinn kommt wenn ich an den Schreibstil denke.  Heisst, all zu lange Sätze gibts nicht. Er schreibt wie gewohnt in der heutigen Sprache, nichts wird umschrieben sondern beim Namen genannt. 

Die Geschichte.... einfach genial! Nicht nur das Thema an sich, das man unerwünschte Erinnerungen einfach löschen kann, sondern auch die Umsetzung ist sehr gut gelungen. Der Spannungsbogen hält sich bis zum Schluss, wirklich bis zum Schluss, denn während des lesens ist man sich x-Mal ganz sicher wie es dann jetzt ist, nur um nach paar Seiten raus zu finden das es doch nicht geht. Fitzek hat es wirklich geschafft mit all den verworrenen Handlungen und Begebenheiten einen zu verwirren, denn ich hab beim lesen öfters selbst das Gefühl gehabt jetzt wirst irre. Man grübelt von der ersten Seite an was jetzt wirklich los ist. Die Geschichte hat einen solchen Sog das man gar nicht merkt wie schnell man voran kommt. Man hält den Atem an und das Herz schlägt schneller... Man beginnt zu grübeln was man selber machen würde wenn man die Möglichkeit hätte Traumas einfach auslöschen zu lassen. Bei mir gäbe es da auch so 3 Stück auf die ich ganz getrost verzichten könnte, doch schon früher hab ich gelernt das eben jeder aus der Summe aller Erlebnisse und Erinnerungen besteht. Wer wäre ich dann wenn ein wichtiger Teil, auch wenn dieser halt sehr schmerzvoll ist, nicht mehr da wäre? Ich wäre ein anderer Mensch. Sebastian Fitzek ist es gelungen am Schluss eine Auflösung zu bieten die wirklich genial ist. Überraschend und eigentlich doch nicht. Ich lag gestern im Bett und dachte danach nur noch.... 

Die Protagonist Marc, ist wahrlich nicht zu beneiden. Ein gebrochener Mann und doch versucht er mit aller Kraft raus zu finden was los ist. Er wird durch die Geschichte gejagt wie kein anderer. Atemlos, paranoid und doch völlig normal möchte man ihm helfen.

Emma, eine Frau die plötzlich in Marcs verwirrtes Leben tritt, ihn mit nimmt auf eine Reise voller Verfolgungswahn und Gefahren. Eine Frau genau so na am Nervenzusammenbruch wie Marc selber. 

Dann ist da noch Benny, sein Bruder, dieser hat mit seinem eigenen Leben zu kämpfen. Grade aus einer Anstalt entlassen hat er schon wieder Probleme. Er will vom Bruder nichts mehr wissen und doch ist er für ihn da als Marc ihn um Hilfe bittet.

Und Constantin, der Schwiegervater von Marc, hilfsbereit, besorgt, versucht Marc zu helfen.

All die Charakteren sind wirklich sehr gut herausgearbeitet, man kann sich in jede Person hineinversetzen, man sieht sie vor sich und könnte gleich mit interagieren. 



Fazit

Ein herausragender Psycho- Thriller. Meiner Meinung nach, der Beste von Fitzek, den ich bis jetzt gelesen habe.