Die Druidin #1
Talia, das Mädchen mit der besonderen Gabe

04 Februar 2012

Geschichte

Manching - Alte - Stadt, Süddeutschland, 120 Jahre vor unserer Zeit.

Talia, ein Mädchen ohne Eltern, wächst in der Obhut ihrer Ziehmutter und unter Druiden auf. Doch als diese rausfinden das Sie eine ganz spezielle Gabe besitzt, sie kann die Seelen der Menschen sehen, will einer der Druiden ihr ganz besonders habhaft werden. Sollte sich Talia nicht freiwillig dazu bringen lassen sich in den Dienst der Heiligen zu stellen, würde er auch zu extremeren Mitteln greifen. Als dann die Ziehmutter stirbt und Talie ein geheimes Gespräch zweier Druiden belauscht, die aushecken wie sie Sie dazu zwingen würden bei ihnen zu bleiben und ihre Gabe zu ihrer Machtvermehrung an zueignen, entschliesst sich die inzwischen 19 jährige zu flüchten, und sich in Alte-Stadt auf die Suche nach ihrem Vater zu machen. Den Vater, der sie damals nicht haben wollte, und den Befehl gab, sie um zu bringen.

Talia weiss zwar nicht was sie sich davon verspricht, sie hasst ihn nämlich bis aufs Blut aber sie weiss auch, dass sie nicht da bleiben kann, wo sie bis jetzt behütet aufgewachsen ist.

Wird sie ihren Vater finden? Kann sie untertauchen und den Händen der Druiden entkommen? Auf was lässt sie sich ein? Das Abenteuer beginnt und es hält sehr viel mehr Überraschungen bereit als dass sie sich gewünscht hätte. Denn nichts kommt so wie sie es sich eigentlich vorgestellt hat...

Erster Satz:

Der Abendwind wehte einen Hauch von verbranntem Fleisch über den zertrampelten Platz vor der Herberge.



Meine Meinung

Der Titel spielt auf Talia an, auch wenn es nicht ganz so stimmig ist, denn sie ist keine Druidin, nicht nur das Druiden eben ausschliesslich männlich waren, sondern sie wurde auch nie zu einer Geweiht. Das Cover ist schlicht, in Grün gehalten mit einer Triskele drauf, was ich wiederum schön finde. Manchmal ist weniger halt doch mehr.

Die Autorin schreibt einfach, schlicht und ohne grosse Schnörkel oder Wortspielereinen. Manchmal sehr direkt und brutal. Aber das passt wesentlich besser in diese Zeit als ein gesäusel. Es liest sich flüssig aber leider hat der Roman einige Längen, dennoch ist er so spannend das man wissen will wies weiter geht. 

Wie schon erwähnt spielt die Geschichte 120 Jahre vor unserer Zeit. Es ist die Zeit der Kelten und anderen Stämmen. Es ist eine Zeit der Unruhen wo die Verschiedenen Stämme wie Vindeliker, Noriker, Boier und andere ihre Macht ausweiten wollen. Es herrschen kriegerische Zeiten und auch ein grosser Herrscher und Stammesführer ist nie Sicher vor Verrat. Und in diese Zeit wurde Talia hineingeboren und muss sich nicht nur ihrer eigenen Vergangenheit stellen, sondern es steht auch ihre ganze Zukunft auf dem Spiel! In diesem ersten Teil geht es um die paar Jahre wo Talia flieht und in Alte-Stadt Zuflucht sucht, ihrem Vater begegnet, Entscheidungen treffen muss die nicht nur für ihr Leben wichtig sind sondern auch für andere. Es ist eine Geschichte von Hass, Vergebung, Liebe, aber eben auch von Mut und Dramen.

Talia, sie stammt selbst von den Rincaten ab. Ihre Sippe herrscht über Alte Stadt und dem  Oppidum von Manching. Sie ist was ganz besonderes, sie besitzt eine Gabe die nicht mal die Druiden beherrschen, sie kann nämlich Seelen sehen, und diese auch beeinflussen. Dies macht sie zu einem sehr begehrlichen Objekt für die Druiden, die ihre Gabe für ihre Zwecke missbrauchen wollen. Doch sie ist eine starke junge Frau, die sich diesem Zwang nicht beugen will, sie sieht nicht ein das sie gefährlich ist. Sie ist zwar etwas verunsichert aber sie denkt sich auch das sie nur wissen muss wie man damit um zu gehen hat, dann könnte sie wohl vielen Menschen helfen. Talia ist in keine leichte Zeit geboren, wer sich nicht lernt durch zu setzen, nicht Loyal zu seinem Herrscher ist, wird nicht alt. Die Zeit wird regiert von Verrat, Machtgier und Krieg und somit auch durch den Tod. Doch ist sie eine sehr starke Frau und wird mit jedem Jahr stärker und selbstsicherer. Auch wenn ihre Erfahrungen sie zum Teil auch Hart werden liessen, ist sie noch immer eine Frau die sogar ihr Leben gibt, für Menschen die es verdient haben es zu Leben und geliebt zu werden, aber.... genau das Gegenteil kann eben auch passieren!


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