Der Fluch von Belheddon Hall
Eine Familie, ein verfluchtes Haus und eine dunkle Vergangeheit

17 April 2012

Geschichte

Ich bin Joss, glücklich verheiratet, habe einen 3 Jahre alten Jungen und lebe mit meinen Lieben in einem wunderschönen Haus. Doch ich bin unruhig, ich will meine Wurzeln kennen lernen. Ich weiss, ich bin atoptiert aber seit ich selber ein Kind habe, ist der Wunsch in mir, meine richtigen Eltern kennen zu lernen und so mach ich mich auf, sie zu finden. Und es ist mir gelungen, doch mein Erfolg wird überschattet von einem Ereignis das uns völlig aus der Bahn geworfen hat, und zwar ist der beste Freund meines Mannes mit den Firmengelder abgehauen und hat uns hier einfach sitzen lassen. Das schöne Haus können wir uns also nicht mehr leiseten und zur Zeit wissen wir nicht genau wie wir überleben sollen. Doch manchmal spielt das Schicksal einem komisch mit, denn als wir gedacht haben das es keine Hoffnung mehr gibt, erfahre ich das ich ein wunderschönes Herrenhaus geerbt habe, und zwar von meiner richtigen Mutter! Tja, hätte ich damals aber gewusst was mit dem Haus los ist, wäre ich weit, weit weg gelaufen und hätte das Erbe ausgeschlagen, denn das Haus ist böse....

Erster Satz:

Ein kalter Sonnenstrahl dringt durch ein Astloch im Holz des Fensterladens und fällt auf die staubigen Dielen.


Meine Meinung

Titel und Cover passt, auch wenn der Originaltitel etwas abweicht, treffen beide den Kern der Geschichte. Das Cover ist mystisch, auch wenn ich mir das Herrenhaus etwas anders vorstelle als das auf dem Bild.

Barbara Erskine schreibt völlig locker, ohne grossen schnick schnack, kommt auf den Punkt aber keine Angst, es ist dadurch nicht zu trocken. Die Geschichte fliesst, der Spannungsbogen wird schnell aufgebaut und hält eigentlich bis zum Schluss, auch wenn mir die ein oder andere Länge, und zwar durch zu vielen Wiederhohlungen, etwas abfällt. Aber sie schafft es immer wieder ihn gleich wieder aufzubauen.

In der Geschichte geht es um Joss, um ihr Erbe, und zwar nicht nur auf materieller Hinsicht. Nein, ihre Familie ist alt, ziemlich alt. Man kann sie lange in die Vergangeheit verfolgen. Doch scheint die Geschichte dieser Familie durch all die Generationen keine schöne und leichte gewesen zu sein. Nun liegt es an Joss, der neuen Generation mit dem Erbe fertig zu werden. Kann Joss sich und ihre Lieben schützen? Wird sie irgendwann Herrin über dieses Haus oder treibt sie der Fluch wieder raus?Oder muss sie sich auf noch was viel schlimmeres gefasst sein? Holt sich der Fluch auch ihre Kinder und alle männlichen Bewohner? Die Geschichte ist nicht nur die von der Abstammung Joss' sondern auch eine nach der Suche von Wahrheit, nach Liebe und Enttäuschung, Wut und Vergebung. 

Joss, die Protagonistin dieses Romans ist eigentlich eine bodenständige und herzliche Frau. Sie liebt ihre Familie, und das neue Haus. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde man sie als neurotisch, überspannt und als hysterisch bezeichnen, und genau dass passiert, denn die anderen können nicht dass hören und sehen was sie hört und sieht. Dennoch sie ist eine sehr starke Frau, sie stellt sich dem Haus entgegen, beschützt ihre Familie und Kämpft nicht nur um ihr Glück sondern auch die Sicherheit ihrer Familie und sie lernt zu vergeben...


Fazit

 Ein wirklich unterhaltsames Buch, spannend bis zur letzten Seite.


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