Und ich dachte, es sei Liebe
Liebe ist... Grausam?

30 August 2012

Inhalt

Die meisten wissen wie es ist, verlassen zu werden. Wer hat das noch nicht erlebt? Oder seid ihr der Part der verlassen hat? Egal, in dem Buch findet ihr Briefzeugnisse von jenen Frauen die verlassen wurden, von Freunden, Ehemänner und vom Geliebten.




Meine Meinung

Die Herausgeberin Sibylle Berg hat Briefe zusammen getragen die voller Emotionen sind. Von Bekannten, wie auch von der Frau nebenan aber auch von Prominenten, schliesslich macht da das Leid und der Liebeskummer auch keinen Halt. 

Das Buch lag jetzt sicher ein Jahr bei mir auf dem SuB und dank der Challeng Anti-Age-dem-SuB wurde es jetzt endlich von mir gelesen. Ich find es sehr interessant was für einen wirklich privaten Einblick wir in die Gefühlswelt der einzelnen Frauen bekommen. Die Briefe sind voller Zorn, Hass aber manchmal auch voller Liebe und Verständnis. Manchmal voller Einsicht und doch braucht es eine gewisse Aggression um endlich los zu lassen. Manche Briefe wurden abgeschickt, manche nie weiter gegeben und doch sind sie nun in den Händen der Herausgeberin gelandet die für uns eine interessante Sammlung voller Lebenserfahrung, Gedanken und Zeugnisse der Kunst des Loslassen präsentiert.

Nebst der Frau nebenan finden wir Prominenz die noch lebt oder erst vor nicht mal zu langer Zeit gelebt habe, wie zum Beispiel Milena Moser, Sylvia Plath, Simone de Beauvoir, Marlene Dietrich, Corinne Hofmann. Dann gibts noch Berühmtheiten die im letzten und gar vorletzten Jahrhundert gelebt habe oder noch weiter zurück, auch sie wurden nicht verschont. Da finden wir Briefe von Charlotte Brontë, Königin Elizabeth I, Anaïs Nin oder auch Virginia Woolf. 

Ich fand das Buch interessant, etwas voyeuristisch aber ich denke, das sind wir bis zu einem gewissen Grad alle, und hier geht es einfach darum zu sehen oder zu fühlen das man nicht alleine ist damit, das andere auch Mordgedanken hegen, geht es darum sich zu lösen, oder das man nicht die einzige ist die über den EX ab lästert. Bei den einen fühlt man sofort mit, bei anderen ist man nur froh steckt man nicht selbst in deren Haut, aber egal wie man es ansieht, was man fühlt, man weiss, es wird immer wieder besser!


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