Im Schatten des Mondlichts
Die Fährte

27 Dezember 2012

Geschichte


Endlich wieder zu Hause, einfach nur verkriechen und hoffen das ich das alles irgendwie übersteh! Wie soll ich das nur anstellen, Mama zu belügen liegt mir gar nicht, aber was hilfts, es geht nicht anders, gut kann ich aber wenigstens mit Oma reden, schliesslich war sie es die mir das Geheimnis anvertraut hat. Gut, ihr blieb auch keine andere Wahl nach dem ich in die USA ging. Aber aus dem verkriechen wird wohl nichts. Nicht nur weil meine Mutter mir ne Überraschungsparty gegeben hat als ich wieder zu Hause ankam, sondern weil Oma einen Brief ihrer Mutter aufbewahrte den sie nun mit mir lesen wollte, in der Hoffnung, für mich ein paar Antworten parat zu haben. Wir beide haben aber nicht damit gerechnet das für uns beide nun ein neues Abenteuer ansteht, und schon gar nicht das es so knapp für mich werden würde...

Erster Satz:

Naomi kämpfte die aufsteigenden Tränen nieder.


Meine Meinung

Wie schon beim ersten Teil finde ich beides sehr passend. Das Cover ist und bleibt im gewohnt mystischen Stil erhalten und ist sehr gelungen.

Die Autorin schafft es auch dieses mal wieder uns vom ersten Augenblick an zu packen. Der Schreibstil geht unverändert weiter, locker, flüssig. Mir gefallen die manchmal kurzen und prägnanten Sätze immer noch ;)

J.J.Bidell schreibt nahtlos da weiter, wo der erste Teil zu Ende ging. Man hat aber keine Zeit sich aus zu ruhen denn Naomi wird schon in das nächste Abenteuer katapultiert, doch dieses mal muss sie sich nicht alleine durch schlagen sondern findet in ihrer Grossmutter Leandra eine liebevolle und neugierige, mit gossen Tatendrang gesegnete Begleiterin. Ehrlich, ich finde Leandra echt süss... sie erinnert mich etwas an meine Oma. Ich seh sie förmlich vor mir wie sie verschwörerisch mit Naomi flüstert und heimlich durch die Gegen streift *gg*

Aber jetzt weiter im Text, nicht nur Naomi und Leandra erfahren mehr über ihre eigene Geschichte, sondern auch der verfeindete Clan schaut nicht tatenlos zu, sondern ist noch immer hinter den selben Geheimnissen her wie sie beiden. Der Kampf um die Herrschaft der beiden Clans der im ersten Teil angedeutet wird, geht nun in die nächste Runde und beide Clans haben viel zu verlieren.

Nicht nur Naomi erfährt Dinge die sie am liebsten gar nicht hören will sondern auch Leandra hat einiges zu schlucken und zu verdauen.

Und erfreulicher Weise treffen wir wieder auf beinahe alle Personen die wir im ersten Teil kennen gelernt haben, aber es kommen auch ein paar neue dazu. Auch dieses mal fällt es leicht sich in die Charaktere Einzugfühlen. Man bekommt schnell ein gutes oder eben auch schlechtes Gefühl, einfach weil die Autorin gekonnt die Ausstrahlung rüber bringen kann.

In diesem Teil ist mir ganz besonders Leandra, die Grossmutter von Naomi, ans Herz gewachsen. Für sie ist es wohl noch viel schwieriger mit all den Geheimnissen die sie versuchen zu entschlüsseln um zu gehen, denn für sie geht es um lebende Vergangenheit, die Naomi noch gar nicht hat, für sie beginnt ihre Geschichte eigentlich erst.

Naomi ist noch die selbstbewusste Frau vom ersten Teil, auch wenn sie etwas vorsichtiger und misstrauischer geworden ist als noch zur Zeit in Stillwather. Aber wer kann es ihr verdenken, nach all dem was sie dort erlebt hat?


Fazit

Eine wirklich spannende Fortsetzung! Einziger Makel... es ist viel zu schnell zu Ende!


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