Der magische Schluck
Nicht nur für die die Magie praktiziere

24 Januar 2012

Thema

Dies ist ein Kochbuch ganz anderer Art, denn hier geht es nicht um Leckereien die essebar sind, sondern es geht um Getränke. Ob mit oder ohne Alkohol, es hat für jeden etwas dabei. Es gibt Rezepte für Erfrischendes, heilsames, für Gesundheit, Schönheit oder für sinnliche Stunden.

Diese Rezepte sind aber nicht nur einfach lecker, sondern es gibt viele Anregungen um diese auch rituell herzustellen und zu verwenden. Kreiere dein eigenes magisches Gebräu in dem sich Genuss und magische Zielsetzung zu einer kraftvollen Einheit verbindet.

Das Buch ist gut unterteilt und auch für Anfänger gut geeignet denn die Autorin beginnt mit einer guten Einführung. Nicht nur was die Kunst der magischen Getränke an sich angeht sondern auch rein religiös, historische und magisch. Danach geht sie weiter um die Grundlangen zu erörtern. Der 2. Teil des Buch besteht aus vielen Rezepten für die verschiedenen Themen im Leben und im Anhang findet man noch Tabellen mit Gottheiten, Zutaten, Farben, Zahlen und andere Entsprechungen für die jeweiligen Anliegen.



Meine Meinung

Das Buch ist für jeden geeignet. Für Leute die einfach gerne selbstgemachte Getränke herstellen möchten, sei das für eine Party, oder einfach so, weil mans lecker findet und man Spass hat was selber zu machen. Aber auch für diejenigen die sich magisch betätigen und ihre Rituale mit was leckerem und vor allem selbstgemachten unterstützen möchte.

Die Rezepte sind einfach bis schwierig, je nach dem was du dir vornimmst. Ob es Met ist, der nunmal wirklich aufwendig ist in der Herstellung oder einfach was frisches fruchtiges für den Sommer, das man einfach, schnell und locker zusammen mischen kann.

Jedes Rezept ist folgendermassen aufgebaut...

* Name des Getränks
* Zutaten
* Zubereitung
* Magische Entsprechung
* Geschichte / Überlieferung

Fruchtige Fülle
2 Pfirsiche
2 Kiwis
1/2 Tassen Himmbeeren
1/2 Tassen Aprikosen
1/2 Tassen Erdbeeren
1 Banane
250 ml entrahmte Milch oder Sodawasser
1 Tasse Vanillejoghurt
ganze Kirschen (Garnitur) 

Zubereitung: Alle Früchte zum Saft verarbeiten. Mit Milch bzw. Sodawasser und Joghurt verrüren. Den Drink am Ende mit einer Kirsche garnieren.

Magische Entsprechung: Energie, Freude, Produktivität und Liebe in Hülle und Fülle; ein ideales Getränk für Sommerrituale.

Geschichte / Überlieferung: Die Aprikose stammt ursprünglich aus Asien, wo sie ihrer warmen, goldenen Farbe wegen den Namen "Sonnenei" trug. Auf Grund dieser Ähnlichkeit mit der Sonne wird sie in magischer Hinsicht zur aktiven Energiequelle. In diesem Getränk sorgt sie dafür, dass der Symbolgehalt der anderen Früchte Eingang in den Körper des Trinkers findet wie auf einem Sonnenstrahl

So sieht also dann zum Beispiel ein Rezept aus. Und dieses ist gar nicht mal so schwer her zu stellen.  

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Die dreizehnte Geschichte
Eine geheimnisvolle Frau und ihre Geschichte

17 Januar 2012

Geschichte

Vida Winter ist wohl die beliebteste Autorin Englands. Sie hat viele Bücher geschrieben doch weiss eigentlich niemand wirklich etwas über sie. Alle Versuche mehr über diese geheimnisumwitterte Person raus zu finden waren erfolglos, egal welcher Journalist oder Zeitung auch einen Versuch unternahm. Da kommt unverhofft Margaret Lea zum Einsatz. Sie, eine junge, intelligente Frau, die mit ihrem Vater ein Antiquariat führt. Die auch über die ein oder andere Persönlichkeit schon geschrieben hat, bekommt eines Morgens einen Brief einer Vida Winter. Der Vida Winter!! Diese Person fordert sie zu einem treffen auf. Margaret fragt sich was denn das soll, denn was will die Frau von ihr? Umso grösser war die Überraschung als die berühmte, aber genau so geheimnisvolle Autorin, sie bittet ihre Geschichte aufzuschreiben.

Was sie aber dann erwartet, was sie alles von dieser sehr besonderen Frau erfährt, hätte sie sich nie ausdenken können.

Erster Satz: 

Wir hatten November.



Meine Meinung

Das Cover ist ganz nach meinem Geschmack! Alte Bücher... Ich kann sie förmlich riechen. Der Titel passt und wurde sogar aus dem englischen Übernommen. Was ja eher selten der Fall ist.

Über den Schreibstil kann ich euch folgendes verraten... Er ist einfach wunderschön, schon fast poetisch. Nicht das sie mit Wortkreationen spielt aber die Worte werden einfach so zusammen gestellt, als wär es ein Gedicht, weich, zärtlich, fliessend... Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben und daher kommt man der Protagonistin auch sehr nahe, man taucht ein als würde man selber die Geschichte erzählt bekommen und man kann sich einfach schnell in die Person hineinversetzen.

Diane Setterfield hat es geschafft den Spannungsogen zu halten, denn man weiss nie genau wie es am Schluss dann kommt und doch erfährt man immer wieder spannende Häppchen. Das Familiendrama erzählt nicht nur einen Ausschnitt einer Familie und deren Geheimnisse, sondern auch deren dunkle Vergangenheit. Geheimnisse die schwer auf den Schultern Vida Winters lasten und die jetzt einfach ans Tageslicht müssen.

Das Buch gefällt wahrscheinlich jedem Bücherliebhaber denn es beginnt in einem Antiquariat. Neben dem Drama um die Familie Angelfield geht es auch um Bücher und Geschichten. Das Buch beginnt also ganz so wie es sich wohl jeder Buchwurm wünscht. Ich kann den Laden genau vor mir sehen, so ein typisch engliches Häuschen, eingequetscht zwischen 2 anderen. Eher düster aber dennoch heimelig. Auch wenn die Autorin da nicht zu sehr ins Detail geht, bekommt man schnell ein Bild und vor allem ein Gefühl für die Orte die zum Dreh und Angelpunkt dieses Romans werden.

Ich weiss gar nicht warum ich so lange gewartet habe dieses Buch zu lesen. Aber ich bin froh, hab ich dass jetzt nachgeholt.

Was die Personen angeht, da fallen natürlich gleich die beiden Protagonistinnen ins Gewicht. Einmal Margaret Lea, sie ist eine Frau die nicht nur intelligent und selbstständig ist, sie hat auch ihre eigene Geschichte. Eine Geschichte mit der sie selber noch ins Reine kommen muss.

Und natürlich die geheimnisvolle Vida Winter,  sie ist alt, krank und speziell. Andere würden sie als kalt, arrogant und widerspenstig bezeichnen, was ich selber eigentlich nicht so empfand, eher traurig, müde und zurückweisend. Wahrscheinlich haben solche Geheimnisse eben diese Auswirkung auf Menschen. Sie werden misstrauisch und verschlossen.


Meine Lieblingsstelle: 
"Jeder hat eine Geschichte. Das ist wie mit der Familie. Vielleicht kennt man sie nicht einmal, vielleicht hat man sie verloren, aber es gibt sie trotzdem. Vielleicht driftet man auseinander oder man kehrt sich den Rücken zu, aber man kann nicht sagen, es gäbe sie nicht. Dasselbe gilt für Geschichten.
Wann erzählen sie mir ihre?"




Fazit


Eine Geschichte um dunkle Familiengeheimnisse einfühlend erzählt.




Die Insel der besonderen Kinder #1
Fantastischer Auftackt

06 Januar 2012



Geschichte

Jacob ist ein ganz normaler Junge. Er hat zwar nicht viele Freunde aber dafür Eltern die nicht geschieden sind und dazu sogar noch einen coolen Opa. Dieser erzählt ihm immer so schaurige aber spannende Geschichten aus seinem vergangenen Leben als Flüchtlingskind auf einer nahezu unbewohnten Insel vor Wales. In diesem Waisenhaus wurde er mit offenen Armen epfangen, denn sie erkannten schnell das auch Abraham ein besonderes Kind war, denn alle sammt besassen besondere Fähigkeiten. Aus dieser Zeit erzählte Opa Abraham die tollsten Geschichten, auch Fotos von den Kindern hat er Jacob immer mal wieder gezeigt um seine Worte zu unterstreichen. Doch als Jacob älter wurde zweifelte er die Geschichten immer mehr an und "wusste" das alle Fotos irgendwie bearbeitet sein mussten.

Eines Abends aber geschah etwas, dass die Ansicht von Jacob total veränderte. Plötzlich wurde ihm klar das sein Grossvater vielleicht doch nicht der Fantast war für den er ihn hielt, doch es war zu spät! Und so entschloss er sich diese Insel aufzusuchen um das Waisenhaus zu finden, und allenfalls noch lebende Personen von damals zu befragen was es mit den Geschichten auf sich hatte.

Und so beginnt das Abteuer für Jacob das wohl ganz anders verläuft als dass er sich das gedacht hat...


Erster Satz:

Grade als ich mich an den Gedanken zu gewöhnen begann, dass dieses Leben keine grossen Abenteuer für mich bereithalten würde, geschah etwas seltsames.



Meine Meinung

Ein wirklich schöner, wie passender Titel wie ich finde. Besser sogar als der Originale; Fräulein Peregrins Zuhause für eigenartige Kinder. Eigenartig klingt für mich etwas abwertend. Bin also froh das der deusche Titel anders gewählt wurde. Aber das Cover ist echt gelungen! Nicht nur sehr speziell durch die Farbe sondern es wirkt auch ziemlich gruselig. Oder nach den Worten meines Sohnes "psycho". Vielleicht hab ich mich deshalb auch nie entscheiden können das Buch zu kaufen, irgendwie wars mir etwas suspekt. Aber so besonders wie das Buch aussen aussieht, ist es eben auch innen. Jedes Kapitel wir durch eine dunkelbraune Seite, die ausschaut wie eine Seite aus einem uralten Fotoalbum, gekenntzeichnet. Und auch die vielen Fotos darin werden so dargestellt. Alle diese Fotos existiren tatsächlich und entstammen von verschiedenen privaten Quellen. Also nur schon deswegen find ich das Buch sehr gelungen.

Randsom Riggs hat die Geschichte in der Ich-Form verfasst und dass macht es einem ganz leicht sich in die Person Jacob hinein zu versetzen. Man ist ihm ganz nah. Da es ein Jugendroman ist, ist der Schreibstil auch einfach gehalten, ohne Wortspiele aber genau diese einfache Art macht die Geschichte so authentisch. Es sind nun mal Kinder / Jugendliche die hier die Protagonisten sind. Die Geschichte hat war einen etwas zähen Anfang, find ich zumindest, aber dann gehts plötzlich ganz einfach und die Geschichte wird spannend und man will einfach nur noch wissen wies weiter geht.

Sie spielt haupsächlich auf dieser Insel vor Wales. Ich finde Riggs hat es wirklich sehr gut geschafft die Atmosphäre dieses Landes / Insel einzufangen, man fühlt den Nebel, die kühle Feuchtigkeit richtig auf der Haut, auch der Duft feuchter Erde und die der Schafe dringen ins Gehirn. 

Jacob ist hier der Held, er begibt sich auf eine Reise auf der er hofft die Wahrheit raus zu finden, doch ist es gleichzeitig auch eine Reise zu sich selber. Denn eigentlich weiss er gar nicht so recht wer er ist, bis er all das erlebt und erfährt und so auch erkennen kann wer er in wirklichkeit ist, und dauraus erwächst eine Stärke die ihn zu Dingen beflügelt von denen er nie gedacht hätte, dass er es schafft. Natürlich spielen auch Freundschaft, erste Liebe und Vertrauen eine Rolle, so wie in den meisten Jugendromanen aber dennoch, all das zusammen ergibt eben diese tolle Geschichte, mit einem fünken Wahrheit und viel Fantasy. Durch all die Bilder im Buch wurde meine Fantasie noch mehr angeregt, aber auch zum nachdenken bringen einen die sonderbaren, manchmal auch befremdlichen Bilder. Der Kampf zwischen Gut und Böse finden auch hier wieder statt, wie in vielen Fantasygeschichten, doch hatte ich nie das gefühl das alles schon mal gelesen zu habe. Der Schluss der Geschichte ist an sich offen und ich denke das wird noch einen weiteren Teil geben, oder ist es ein 2 -Teiler? Oder ist es schon als Trilogie angelegt? Das weiss ich gar nicht aber ich hoffe das es weiter geht!

Ich möchte noch was zu den Protagonisten sagen...

Da wäre natürlich Jacob, der einzelgängerische, schüchterne Junge, der sich kaum durchzusetzen weiss, wird im Verlauf der Geschichte erwachsener!

Auch wichtig ist Abraham, Abe, der Opa. Der sonderling in der Familie der sich immer zu Geschichten ausdenkt und unter Verfolgungswahn leidet.

Dann die Freundin von Abe und die Grosse Liebe. Sie aber hat ein Leben auf der Insel gewählt und hat vergeblich auf ihre Liebe gewartet. Sie wird auch zur besten Freundin von Jacob.

Dann natürlich all die besonderen Kinder wie z.B. Hugh, Bronwyn, Millard und Miss Peregrin. Sie alle wachsen einem schnell ans Herzen und jedes Kind hat wirklich seine besonderheit, nicht nur was die Fähigkeiten betreffen sondern die Charaktere sind alle fein säuberlich herausgearbeitet.



Fazit

Ein gelungenes wie auch fantastisches Debüt das die erwartungen auf mehr anheizt!


Mein herzlichen Dank geht nicht nur an den Pan Verlag, sondern auch an das Team von BdB, welche mir dieses tolle Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt haben.


Die dunklen Mächte - Trilogie

01 Januar 2012

Geschichte

Ich bin Choloe, und ein Freak. Das wurde mir klar, als ich in der Schule durch gedreht bin und ich in eine "Anstalt" kam um mich zu "erholen". Was ich aber da rausfinden musste war alles andere als erbauend. Zum Glück hab ich da ein paar Freunde, oder zumindest Verbündende getroffen, zusammen machten wir uns auf die Flucht und gleichzeitig auf die Suche nach der Wahrheit. Leider mussten wir schnell feststellen das dies gar nicht so einfach war wie erhofft. Zwar haben wir alle unsere ganz speziellen Fähigkeiten, doch die Organisation hat schon lange Erfahrung mit Kindern wie uns. Leider mussten wir auch feststellen das Freund nicht immer gleich Freund ist und so mussten wir unseren Plan anpassen und noch vorsichtiger sein... Leider dauert das ganze viel länger als gedacht und wir wissen wirklich nicht ob wir das noch schaffen werden, ohne wieder eingefangen zu werden...
Das wichtigste wird wohl sein, einander zu vertrauen. Was nicht immer einfach ist, da wir uns ja schliesslich auch erst ein paar Tage kennen. Aber war bleibt uns übrig?  Aber hilft uns dass auch? Der Zusammenhalt? Die Freundschaft? Macht uns das wirklich genug stark? Drückt uns die Daumen!

 Meine Meinung

Kelly Armstrong hat mit der "Die dunkle Mächte"-Trilogie ein wirklich tolles und vor allem spannendes Fantasyabenteuer geschaffen. In der Geschichte treffen wir auf 4 heranwachsende Protagonisten, die nicht nur einen inneren Kampf ausfechten müssen, sondern auch einen gegen die feindliche Aussenwelt, die durch die Edison Group vertreten wird. Dies ist eine Gruppe von pranormal Menschen, die Gleichgesinnten "Helfen" wollten und an den Genen von solchen Kindern rum gebastelt haben. Dann passiert eben genau dass, was sie eigentlich nicht wollten, die Modifikation ging schief. Also "forschte" man weiter und weiter...

Chloe, Rea, Tori, Derek und Simon sind die Jugendlichen die nicht mehr einfach alles hinnehmen wollten was sie ihnen auftischten, sie werden aufmüpfig und versuchen raus zu finden was eigentlich los ist. Sie glaubten nicht mehr an die Lügen von wegen, sie seinen das Problem, sie hätten eine psychische Erkrankung und machen sich auf den Weg um ab zuhauen.

Auf der Flucht wissen sie nicht mehr wem sie vertrauen sollen, alles scheint einfach nur noch gefährlich und unsicher. Wer sagt die Wahrheit und wer nicht, kann man sich auch untereinander vertrauen? All das müssen sie heraus finden. Nicht nur das sie mit sich selber genug zu tun hätten, schliesslich müssen sie sich mit ihren Kräften erst vertraut machen, sie erst mal annehmen. Das wäre schon schwer genug aber auf der Flucht und voller Angst, ist das ganze noch viel schwerer. Doch sie lernen in den beiden Wochen sehr viel, sie lernen viel über Vertrauen, die eigene Kraft und über Mut. Sie lernen was in ihnen steckt und sich so zu akzeptieren wie sie sind und merken dass es genau das ist was sie schlussendlich Stark macht. In 2 Wochen werden die Teenis erwachsen, werden stark und selbstsicher. Doch ob sie den Kampf gegen die Feinde gewinnen, dass steht auf einem anderen Blattpapier....

Wer also gerne Urban-Fantasy-Thriller mag, Geschichten über Hexen, Magier, Nekromanten und Werwölfe liebt oder bereit ist mal was neues auszuprobieren, dem kann ich diese Trilogie wirklich ans Herz legen. Es ist nicht nur eine Geschichte für Teenis, nein, ich bin ja mittlerweile fast 41 und fand es wirklich toll mich in diese Geschichte fallen zu lassen. Jugendliche im Alter der Protagonisten können sich bestimmt mit dem ein oder anderen identifizieren und wir älteren erkennen vielleicht im ein oder anderen unsere eigenen Kinder ;)

Fazit

Eine spannende Trilogie, nicht nur für die jugendlichen unter uns Lesern! Ab 14 aufwärts ;)



1. Teil - Schattenstunde
2. Teil - Seelennacht
3. Teil - Höllenglanz