Top 5 of the year - 2013

31 Dezember 2013

2013 war wirklich auch ein mageres Jahr, zum vergleich zu anderen, mit wirklich super, super tollen Büchern, hatte nicht sehr viel zu Auswahl. Daher ist mit die Entscheidung dieses mal doch leicht gefallen. 

Auch dieses Jahr habe ich drauf geachtet das meine Auswahl an Genres die ich euch ans Herz legen will, nicht zu einseitig ausfällt und ich denke, es ist mir doch gelungen. Und ich freu mich natürlich auf das kommende Jahr, wo ich doch wieder auf etwas mehr 5 Herzen-Bücher stossen werde. Zwar fällt mir dann die Auswahl nicht leicht aber das Lesejahr macht dann umsomehr spass ;)

Nun aber zu den 5 Top der besten Bücher dieses Jahres, viel Spass. Und wie immer, einfach aufs Cover klicken und ihr kommt direkt zur dazugehörenden Rezension. 

Jetzt wünsch ich euch nur noch einen guten Rutsch ins neue Lesejahr!!








Platzspitzbaby
Aufwachsen in der Drogenhölle

11 Dezember 2013

Inhalt

In diesem Buch erzählt Michelle Halbheer über ihre Kindheit bei einer schwerst drogensüchtigen Mutter. Wie das ganze ihre Familie zerstörte, was sie alles er- und überleben musste und mit was das sie heute noch zu kämpfen hat. Vielen, vor allem denjenigen die in meinem Alter, oder älter sind, wird der Begriff Platzspitz vielleicht noch bekannt sein. Er war damals nicht nur National sondern internationaler Gesprächsstoff. Denn da hausten grausige Zustände!! Es war eine offene Drogenszene. Da gingen alle Drogensüchtigen hin, um sich ihren Stoff zu besorgen. Eigentlich ein wirklich schöner Park, war übersät mit Unrat aller Art, und natürlich gebrauchte Spritzen, weggetretenen Menschen, Menschen auf dem Aff, Dealer und... ja man will es eigentlich gar nicht wahrhaben Kinder!! Denn drogensüchtige Eltern nahmen meist auch ihre Kinder mit, oder schickten sie dorthin um ihren was zu besorgen. 

Michelle erzählt uns von ihrer Kindheit, wie sie das ganze Erlebt hat. 

1992 wurde dieser Platz mit grossem Polizeiaufgebot geräumt und wieder hergestellt. So das die Öffentlichkeit wieder einen schönen Park vor sich hatte um zu flanieren. Doch leider haben sie das Übel nicht an der Wurzel gepackt denn kurz drauf bildetet sich weiter vorne einfach eine neue offene Drogenszene, die konnte sich aber nicht lange etablieren... 



Meine Meinung


Wie immer beginne ich mit Titel und Cover. Der Titel ist treffend, man weiss was auf einen zu kommt, also man hat eine Ahnung davon. Das Cover find ich sehr schön, denn es zeigt die heute hübsche 28 jährige Michelle, die mit einem mit tiefen Blick anschaut. Augen die mehr gesehen haben als manch einer ertragen könnte. 

Zum erzählten, ja, erst macht es einen wirklich sprachlos, dann stutzt man und fragt sich was da denn eigentlich schief läuft und dann wird man wütend. Ja, ich schon denn diese Geschichte ist eine, die leider nicht nur einmal passiert ist. Und auch heute noch leben sehr viele Kind in Familien wo ein, oder beide Elternteile schwerst Abhängig sind. Was diese Kinder durchmachen müssen erzählt eben Michelle. 

Am Anfang erzählt sie uns kurz woher sie kommt, also ihre Mutter und Grossmutter. Sie erzählt von der Grossen Liebe ihrer eltern und das beide gemeint haben, das ein Kind gut ist für die Mutter, es eine Motivation ist um clean zu werden. Ja, so dachten nicht nur die Drogensüchtigen, das war, und ist auch heute noch viel Fach die gängige Meinung der offiziellen Stellen wie, Sozialbehörden, der Vormundschaftsbehörden und vielen anderen. Warum? Dass ist eine gute Frage. Auf alle Fälle ist die genau diese Haltung das grösste Versagen, denn die, die Helfen könnten tun es meistens nicht, oder nur unzureichend, vielleicht um ihr eigenes gewissen zu beruhigen. Sie überlassen die Kinder ihrem Schicksal und wundern sich dann das sie im Teeager-Alter auffällig werden. Und dann, dann kommen sie und Massenahmen greifen. 

Michelles Leben war gezeichnet von Angst, Gewalt, Hunger, Ausgrenzung und Vernachlässigung. Sie hat Strategien entwickelt um zu überleben. Und dennoch wurden ihre Hoffnungen immer wieder aufs neue kaputt gemacht. Früh musste sie einsehen das die Frau, die einst ihre liebende Mutter war, andere Prioritäten hatte, sie nur Missbrauchte um an ihren Stoff zu gelangen, oder um was essbares zu besorgen, oder sie war überflüssig, im Weg und an ihrem Elend mit schuld. Aber dennoch war es ihre Mutter, sie liebte sie und war auch nicht fähig sie zu verraten. Sie schwieg, bis auf einmal, und da fiel ihr der Beistand erbärmlich in den Rücken. 

Wenigstens hatte sie am Anfang noch ihren Vater, der alles versuchte um die Mutter von den Drogen fern zu halten. So naiv das auch war, er wusste es wohl nicht besser. Bis auch er an der ganzen Situation zerbrach, er sich von ihr Scheiden liess und Michelle der Mutter überlassen musste. Das Drama nahm keine Ende... 

Auch dann nicht, als endlich Hilfe in Sicht war, kam sie nur in eine andere Art von Gefangenschaft, von Druck, von Unterdrückung. 

Wie sie sich aber dennoch aus dem ganzen heraus winden konnte, wo sie heute steht und was für Gefühle, Gedanken und Träume sie hat, das erzählt Michelle Halbheer in diesem wirklich beeindruckenden Buch. 

Das einzige was ich an dem Buch schade finde ist, das es nicht Michelle selbst geschrieben hat, sondern Franziska K. Müller. Nicht das es schlecht geschrieben wäre, nein, es ist zu Gut, in dem Sinne, zu glatt, zu professionell. Ich denke, eine Frau die da aufgewachsen ist wo eben Michelle aufgewachsen ist, eben auf der Gasse, hat etwas eine andere Ausdrucksweise, was ich aber eben nicht schlimm fände sondern eher erfrischend, authentischer. Aber daran soll es nun nicht scheitern das man das Buch nicht liest! 

Leider ist der Kinderschutz auch heute noch in den Kinderschuhen, zu viele Kinder leben in der Schweiz oder auch Deutschland unter solchen Verhältnissen. Kinder die erwachsen werden und auch dann noch leiden... 


Ich bedanke mich beim Wörterseh-Verlag für das Rezensionexemplar.


Ein Engel im Winter
Was wirklich zählt im Leben...

06 Dezember 2013

Geschichte

Ich bin Nathan Del Amico, junger, aufstrebender und erfolgreicher Anwalt, hab eine hinreissende Tochter und eine Ex-Ehefrau die ich noch immer über alles Liebe, ach ja, und ich bin wirklich sehr vermögend. Und doch bin ich unglücklich, denn all das Geld bringt nichts, denn für diese Person die ich all die Mühen auf mich genommen habe, will nichts mehr von mir wissen. 

Es ist kurz vor Weihnachten, es liegt Schnee in New York und ich arbeite wie immer sehr viel, bis dieser komische Typ bei mir im Büro erscheint und etwas schwafelt von wegen man sollte sich auf den Tod vorbereiten, nur wenige haben die Chance vorher alles zu bereinigen und so. Irgendwie macht mir der Typ Angst, zumal es mir seit einer Zeit nicht gut geht, ich schmerzen in der Brust habe und mich nicht grade schone. Aber der Typ kennt mich nicht mal, also woher soll er da was wissen was ich nicht weiss? oder muss ich mir doch Gedanken machen? 

Zur Sicherheit geh ich einen Vollcheck machen und wenn dann was ist, kann ich mich ja dennoch auf machen alles zu bereinigen bevor ich abtreten muss... 

Erster Satz: 

Der See erstreckte sich im Osten der Insel hinter den Sümpfen mit den Moosbeeren.



Meine Meinung

Als erstes muss ich sagen das ich dieses Buch in Zusammenhang der Aktion „Buchblogger empfehlen …“,  gelesen  habe. Und zwar für das Blog Claudias Buecherregal. Und zwar zum Thema Weihnachtsbuch. Dieses Buch stand schon 3 Jahre auf meinem SuB und so dachte ich mir, nimmst das! Aber nun zum Buch ;)

Das Cover und der Titel passen doch sehr gut zum Thema. Wir haben zwar keinen Schnee, noch nicht aber wir haben kalt und es ist die Vorweihnachtszeit. Dazu stimmt der Titel etwas ein, Engel sind in dieser Zeit ja besonders präsent, auch wenn es nicht ganz zur Geschichte passt. 

Was den Schreibstil angeht, der ist flüssig und einfach. Er ist nicht schlecht aber auch nicht überaus gut, ich würde sagen, alltäglich halt,  aber es ist wirklich gut zu lesen. 

Und die Geschichte ist wirklich eine gute, und passt wirklich zu Weihnachten, denn es geht darum was wirklich wichtig ist im Leben. Denn der Anwalt Nathan Del Amico hat genau dies aus den Augen verloren. In seinem bestreben zu zeigen das auch ein Mensch aus der Unterschicht es zu was bringen kann, und aus seinem Gefühl heraus ungenügend für seine Frau zu sein, arbeitet er pausenlos, verstrickt sich dann auch in Machenschaften die nicht so sauber ist nur um es jenen zu Zeigen die denken das er nie zu ihnen gehören würde, nämlich die Eltern seiner Frau Molly die aus der Oberschicht stammt, und sonst solche Menschen nur beachten wenn sie als Nagestellte für Haushalt, Hof und Garten zuständig sind. 

So verliert er eben seine Frau die einst mal einen anderen Menschen kennen gelernt hat als der, der er jetzt ist. Und das versteht er nicht ganz, denn schliesslich hat er all das nur für sie getan! 

Aber alles verändert sich an dem Tag als dieser komische Arzt in seine Kanzlei kommt und mit ihm reden will. Denn anstatt ein Mandat hat er nur komische Andeutungen für ihn parat. Andeutungen über Tod, Losassen und das Abschliessen. Auch wenn er ihm nicht glaubt, bekommt er Bammel. Denn seit einiger Zeit leidet er unter Brustschmerzen. Zur Sicherheit geht er zum Arzt und lässt sich das volle Programm geben und lässt sich untersuchen, von oben bis unten. Nach dem er da war sah er sich bestätigt das der Typ echt eine an der Waffel hat, doch irgend etwas lässt ihn an diesem Typen nicht in ruhe und so beginnt er ihn immer wieder aufzusuchen und ergibt sich dann irgend wann in sein vermeintliches Schicksal... 

Was er nach und nach erfährt lässt ihn dann doch umdenken und sich auf das Ende vorbereiten... 

Guillaume Musso hat mit dieser Geschichte wirklich etwas angesprochen, das vor allem jetzt, in der Weihnachtszeit wohl den meisten verloren geht. Das ist, das Geld und Überfluss nicht das wichtigste im Leben ist. Und das er die Geschichte die die Vorweihnachtszeit gelegt hat, finde ich dieses Buch wirklich eine passende Lecktüre für die Zeit und diese Aktion. 

Ich kann euch das Buch wirklich nur wärmstens ans Herz legen! 

Wer möchte kann auch erst mal noch ins Buch rein lesen... Hier gibts eine Leseprobe. Und das Buch wurde auch verfilmt, und zwar 2008. Der Film ist aber wirklich nur sehr grob an den Roman angelehnt. Vieles ist ganz anders als im Buch, aber das kennen wir ja, auch wenn es schade ist...Trotzdem hab ich euch den Trailer mal rausgesucht.


Wohnen mit Katzen
Was für ein Glück

02 Dezember 2013

Thema

In diesem Buch finden wir 18 Portraits von bekannte und weniger bekannten Promis. Die Autorin wie auch die Fotografin fangen deren Leben mit den geliebten Samtspfoten ein und verraten uns wie sie zu diesen edlen Tieren stehen, warum sie sich für die Katze entschieden haben und warum sie sie nicht mehr missen wollen.



Meine Meinung

Der Titel und das Cover könnten nicht schöner und besser gewählt werden, denn wer mit Katzen wohnt weiss, man kann es sich ohne gar nicht mehr vorstellen. 

Dieser hochwertige Bildband ist wirklich wunderbar gemacht. Ich wurde nicht enttäuscht, denn ich kannte die Bücher vom Callway Verlag schon. Und zwar unter anderem vom Buch "Vom Glück mit Büchern zu leben". Es macht wirklich Spass in dem Buch zu blättern, sich die wunderbaren Fotos anzusehen. Wir bekommen dank der Photografin Anja Hölper nicht nur einen Einblick in das Katzenzuhause sondern eben auch in die 4 Wände dieser verschiedenen Promis und vor allem verraten sie uns wie sie auf die Katze gekommen sind. Maike Grunwald, die Autorin dieses Buches, hat es geschafft den Menschen einige Gedanken zu entlocken, die man so ja kaum zu lesen bekommt, weil in anderen Interviews wohl eher nach anderen Berufsbezogenen Dingen gefragt wird. So bekommt man eben einen kleinen ganz privaten Einblick der mir wirklich gefällt. 

Das Buch ist wie folgt aufgebaut... 

Als erstes gibts ein Portrait der Katze, manchmal auch mit den dazugehörenden Dosis, oder eben auch nicht. Aber es steht immer der Name der Katze wie auch der interviewtden Person zu Beginn eines Portraits sowie ein Zitat und dann wird losgelegt. Frau, Mann, erzählt wie man auf die Katze kam, was sie an ihnen so lieben und wie sich das Wohnen mit ihnen so Anmfühlt und warum man das garnicht mehr missen will. Die Bilder ergänzen das Interview wirklich gut und zu Schluss gibts noch kurze Sätze, ein Fazit der Dosi ;) 

Du bist neugierig wer da alles portraittiert wurde? Also für uns Bibliophilen ist es sicher spannend zu wissen das man im Buch nicht nur Kerstin Gier findet sonder auch Zoë Beck, aber es finden sich auch Musiker, Schauspiele, Künstler und Architekten unter den befragten. Und zu den Katzen, auch hier finden wir ziemlich alles, vom Freigänger bis zur endlen Rassekatze. Und da nicht nur die Personen so verschieden sind sondern eben auch die Katzen, ist jedes Portrait eins für sich und so unterschiedlich wie die Kombination zwischen Mensch und Tier. Das macht das ganhze Buch eben so Reizvoll, finde ich. 

Aber was ich immer sehr interessant fand war, das nicht die Menschen die Katzen beeinflussen sondern eben die Katzen die Menschen. Und wer Katzen zu Hause hat, der weiss das sieeben eher uns beeinflussen als umgekehrt ;) 

Wer gerne einen kleinen Eiblick ins Buch haben möchte, kann das auf der Veragsseite gerne tun, dort gibt es nämlich eine Leseprobe. Und bestellen kannst du das Buch gleich hier.



Fazit

Ein Buch für jeden Katzenliebhaber und ein wunderschönes Geschenk zu Weihnachten oder Geburtstag ;)



Ich bedanke mich noch recht Herzlich bei Blog dein Buch, welche mir die möglichkeit gegeben haben mich für dieses tolle Buch zu bewerben und auch beim Callway Verag bedanke ich mich herzlich für die Bereitstellung des Buches ;)




Das Grosse Buch der Legemethoden
Egal ob Tarot oder Orakel, ist ist für jeden was dabei

06 November 2013

Thema

Du interessierst dich nicht nur für Tarot oder andere Orakel-Karten? Du arbeitest auch damit? Dann bist du sicher immer wieder auf der Suche nach neuen Legesystemen. In diesem Buch findst du 130 Legesysteme für alle Lebenslagen, aber nicht nur das, sondern du kannst auch verschiedene Tarotdecks und Orakel-Karten kombinieren. So wird die Analyse der jeweiligen Lebenssituation noch defferenzierter.



Meine Meinung

Der Titel ist Themenbezogen, man weiss was einen erwartet, und das Cover, nun ja, es ist halt ein Bild, passt aber mehr auch nicht. Ich find man hätte mehr machen können. Irgendwie scheint immer noch die Meinung zu herrschen das bei Covers von Sach- Arbeitsbücher sich die Mühe nicht lohnt Arbeit in das Foto zu stecken. Egal, wichtig ist ja schliesslich der Inhalt.

Der Schreibstil von Jeanne Ruland ist locker und Flüssig, wie in all ihren Büchern. Sie beschränkt sich auf das Wichtige und holt nicht übermassig aus. Es geht ums Thema und nicht ums selbstbeweihräuchern.

Das Buch ist wirklich sehr gut, ausführlich und es geht wirklich in die Tiefe. Es hat für jede, wirklich jede Lebenslage div. Legemethoden parat. Zum Start des Buch geht sie aber mal auf die Grundlagen ein. Schliesslich muss man doch etwas wissen wenn man damit anfängt. Aber wenn man die Grundlagen der Karten und auch die Erklärung des Buches hinter sich hat, dann gehts auch schon los... 

Erst kommen die klassischen Legemethoden wie "Das keltische Kreuz" oder "Das Zigeunerorakel".

Danach kommen folgende Themen...

  • Klärung und Entscheidung
  • Beziehung und Partnerschaft
  • Beruf und Finanzen
  • Gesundheit - Die sieben Chakren
  • Gesundheit - Die fünf Elemente
  • Selbsterkenntnis und Heilung
  • Lebenslauf - Die Siebener-Abschnitte
  • Lebenslauf - Lebensthemen
  • Feng Shui
  • Die feste im Jahreskreis
  • Naturgeister und Lichtkräfte
  • Die kosmischen gesetze
  • Und zu guter Letzt ... 

Weitere Lebensthemen

Ihr sehr, es gibt wirklich eine Fülle an Legemustern. Und die Fragen dazu sindauch immer sehr präzise gestellt. Jede Legung ist genau gleich aufgebaut. Also der Ablauf des ganzen Rituals. Um es etwas besser verdeutlichen zu können habe ich euch mal ein Foto von einer solchen Legung gemacht.




Zuerst erklärt die Autorin euch wozu diese Legemethode dient. Kurz aber das reicht auch schon. Dann kommt sie zu Einstimmung. Hier geht sie noch mal tiefer auf das Thema ein und anschliessend bekommt ihr einige Fragen gestellt welche ihr entweder nur im Geiste beantworten könnt oder euch die Zeit nehmt sie auch auf Papier zu bringen. Ich persönlich nehme mir dafür auch Zeit und schreibe sie auf, denn je mehr ihr euch auf die Fragen einlasst, je genauer wird danach die Ziehung sei.

Dann kommt sie zu den Fragen der einzelnen Karten. Auf der rechten Seite findet ihr immer das Lebemuster mit den Zahlen, man will ja dann auch dir richtige Karte an der richtigen Stelle. 

Am Schluss hat sie immer noch einen Tip oder Hinweis zur Legung.

ihr fragt euch jetzt sicher was auf der linken Seite die Abbildungen im Kästchen sind. Diese stellen Karten dar. Und zwar geht es hier darum welche Kartendecks oder Orakel-Karten man für welche Position nehmen kann. Du kannst zwar alles mit deinem Tarot legen aber man kann es eben auch individualisieren und noch andere Energien dazu holt. 

Das Buch ist wirklich sehr gut, geeignet für Leute die schon länger mit Karten arbeiten aber auch für Anfänger. Ich liebe dieses Buch, ich habe die Restausgabe des Schirner Verlages von 2002, es fällt schon auseinander und ich muss mit Klebestreifen einzelne Seiten wieder rein kleben, was ja schon viel aussagt. Viel gebraucht ;)


Fazit


Ausführlich, informativ, wertvoll


Das Tier ohne Rücken
Ein wirklich grandioses Debüt!

27 Oktober 2013


Geschichte

Mein Name ist Kate und ich bin auf der Suche nach mir selber. Nach meinen Wurzeln, nach meiner Vergangenheit und Zukunft. Ihr sagt jetzt bestimmt, das dazu die Eltern da sind. Oder? Ja, das sollte man meinen, aber bei mir ist es nicht ganz so einfach, denn meine Erste, und eigentlich auch letzte Erinnerung an meine Mutter ist die, das ich sie im Bad, tot, in einer Blutlache liegen sehe. Ich bin 3 und meine Mutter hat sich erschossen. Mein Vater ist ein Übermensch, stark, fordernd, unnahbar und streng. Ist es da ein Wunder das ich irgendwie immer auf der Suche nach mir, nach meinem Weg bin? Ich frage mich, werde ich all das je finden, werd ich meine Sehnsucht stillen können, all die Fragen beantwortet bekommen? Werde ich irgendwann glücklich sein und Frieden finden? Sie möchten meine Geschichte erfahren? Dann nur zu, setzen sie sich und lesen sie...

Mein Name ist Lily und ich bin auf der Suche nach mir selber. Nach meinen Wurzeln, nach meiner Vergangenheit und Zukunft, meinem Weg zu Glück, zum Frieden. Ich weiss jetzt was sie sagen wollen, dazu sind Eltern doch da, sie zeigen einen Dinge auf, Möglichkeiten, unterstützen und fordern einen. Ja, ich hab es gewusst das so was kommt, aber bei mir ist es nicht ganz so einfach, meine Mutter kenn ich nicht. Sie verstarb als ich noch klein war. Alles was ich von ihr weiss ist das, was ich von den Fotos, die im Haus zu massen rum hängen, mir erzählen. Oder was mein Vater, Funny, Mia und so mir erzählen. Und ehrlich, ich ertrage das nicht mehr. Sie war eine Heilige! Ich werde ihr nie gerecht werden können. Ich will nicht das man mich mir ihr vergleicht. Ich hasse sie!! Und mein Vater fragen sie? Er ist mit ihr gestorben. Ich meine das nicht wörtlich sondern metaforisch. Er ertrinkt in der Trauer, er vermisst sie so sehr. Sie war eine Grosse Liebe. Wir haben eigentlich keinen wirklich Draht zu einander. Ich suche mein Lebensgefühl in Mutproben und darin bin ich wirklich gut. Keiner wagt es diese so weit zu treiben. Ich fühle mich allein, verlassen, führerlos. Ich bin wütend, selbstzerrstörerisch und unglücklich, doch ich will, ja was will ich? Einfach normal und glücklich sein. Mein Weg finden, mich finden. Mich verstehen, eine Familie haben. Eine Mutter. Meine Mutter hiess Kate! Ich frage mich, werde ich all das je finden, werd ich meine Sehnsucht stillen können, all die Fragen beantwortet bekommen? Werde ich irgendwann glücklich sein und Frieden finden? Sie möchten meine Geschichte erfahren? Dann nur zu, setzen sie sich und lesen sie...


Erster Satz:  

Wir tun das richtige, denkt Carolyn. 

Meine Meinung

Erstmal muss ich sagen, die Rezi fällt mir gar nicht so leicht, denn ich weiss nicht ob ich dem Buch, der Geschichte und Autorin gerecht werden kann. Aber alles zur gegebenen Zeit... 

Was den Titel und das Cover angeht, lasst euch nicht abschrecken. Der Titel klingt etwas unangenehm, finde nicht nur ich, man bekommt da eine ganz falsche Vorstellung vom Buch und der Geschichte. Das Cover ist auch nicht grade aussage Kräftig, wie ich finde aber all das ist egal, denn alles andere ist einfach nur WoW! 

Der Schreibstil von Jacqueline Flory ist einfach wunderschön. Nicht nur flüssig zu lesen sondern ihre Wortwahl ist einfach der Wahnsinn, ein geschriebenes Gemälde. Ich hab noch kein Buch in der Form gelesen und bin einfach nur überwältigt und begeistert. Die Geschichte ist aus 2 Sichtweisen geschrieben. Einmal aus der Sicht von Kate, Lilys Mutter und Lily selber. Beide erzählen sie ihre Geschichte, und lassen uns an ihren Gedanken, Gefühle und Emotionen teil haben. Die Geschichte ist so dicht, so geladen von Emotionen und Gefühlen. Ich weiss ja nicht, aber ich kenne nur ganz wenige Menschen die sich so Reflektiere wie die beiden Protagonistinnen es tun. Es artet bei beiden, bei Lily noch mehr, schon fast in einer Neurose aus.

Was kann ich zur Geschichte sagen? Es ist ein Familiendrama über 2 Frauen die eigentlich mehr gemeinsam haben als ihnen vielleicht lieb wäre oder ist. Beide müssen mit dem Verlust der Mutter zurecht kommen, beide sind dadurch irgend wie entwurzelt zurück geblieben, mit vielen offenen Fragen, mit einer Sehnsucht die sie nicht zu greifen vermögen. Sie sind beide noch auf der Suche, der Suche nach was? Das wissen eigentlich beide am Anfang nicht, doch der Weg zum "Glück" ist lang und beschwehrlich. Beide suchen die Erfüllung ihrer Sehnsüchte auf unterschiedliche Weise.

Das Buch, konnte ich zumindest, nicht einfach so durch rattern. Trotz des flüssigen Schreibstils regt das Buch zum nachdenken an, über sich selber, über das was wir uns vielleicht wünschen oder erinnert unsa an unsere Sehnsüchte. Es gab kaum eine Seite wo nicht etwas stand worüber ich dann nach gedacht habe. Vielleicht aber auch deshalb, weil ich beide so gut verstehen konnte. Ertappte mich auch immer wieder dabei, ähnliche oder gar die selben Gedanken gehabt zu haben, die selben Gefühle oder zumindest hinterfragte ich dann meine Eigenen, nur dann auf den Schluss zu kommen das die Gefühle und Gedanken von den beiden total logisch und nachvollziehbar sind. Die Geschichte trifft auch manchmal einen wunden Punkt in mir, denn es zeigt mir auf, das ich dem selben Irrtum verfallen bin, Kate und Lily. Denn in gewissen Situationen wo sie meinen wirklich stark zu sein, sind sie es eben nicht. Denn es ist nur ein weglaufen, eine Flucht oder eben ein nicht zulassen von Schwäche. 

Manche mögen vielleicht denken das so viel Drama unrealistisch ist, doch ich kann aus eigener Erfahrung sagen, es gibt diese Häufung wirklich. Manch einer fragt sich, wie kann man das denn nur ertragen, das hab ich mich während des Lesens auch gefragt, doch wenn man selber darin verstrickt, ist es nicht halb so schlimm wie es die Aussenwelt wahrnimmt, man überlebt einfach, man lernt mit all dem zu leben, mal schlechter, mal besser. 

Ich find es wirklich fantastisch wie die Autor all die verschiedenen Sichten, die Atmosphäre, die Gedanken und Emotionen aufs Papier gebracht hat. So glaubwürdig, so liebevoll und zärtlich, mit voller Wucht und manchmal Gewalt. Die Worte, die Geschichte vereinnahmt mich von der ersten Seite, sie packt eine und lässt nicht mehr los, bis zum letzten Wort.

Jacqueline Flory hat hier Protagonisten geschaffen die zum greifen nah sind, einem ans Herz wachsen, die man einfach in den Arm nehmen möchte, trösten, mit ihnen reden und Erfahrungen austauschen, manchmal hab ich wirklich vergessen das es "nur" eine Geschichte ist. Das Wahre Leben kann so grausam sein... und doch findet man das Glück, wenn auch nur für eine kurze Zeit. 

Meine Liblingsstelle:   
Irgendjemandhat mal gesagt, man könne keinen anderen Menschen lieben, ehe man nicht selber liebt. - Das ist eine Lüge. Glauben Sie mir, das ist mein Spezialgebiet. Man kann lieben, auch wenn man sich selber hasst. - Man kann sich nur nicht lieben lassen! Man kann die Liebe eines anderen nicht ertragen, weil man es nicht schafft, ihr zu vertrauen. 

Die Wahrheit ist etwas, was ich mir aufsparen will, was sicher jeder aufsparen sollte, was so einzigartig ist, um sie mit jedermann zu teilen. Die Wahrheit gehört denen die man liebt.

Wer noch immer unsicherst sollte sich wohl die Leseprobe ansehen. Und ich bin sicher, danach wird es einige geben die sich das Buch hohlen und sicher auch begeistert sein werden. Ich bin gespannt was wir von Jacqueline Flory noch zu lesen bekommen werden, es wird für sie sicher nicht grade einfach werden. Denn dieses Buch muss erst mal getopt werden.


 

Fazit

Eine sehr ergreifende, packende und traurige Geschichte, mit viel Lebensweisheiten und Erkenntnissen.



Ich bedanke mich noch Herzlich bei Jacqueline Flory für dieses Rezensionsexemplar, du hast mir meine Lebenszeit um diese 7 Wochen wirklich sehr bereichert!




Jeder braucht sie mal...

25 September 2013

Liebe Freunde, Leser und Gäste,

ja, den Bücherwahnsinn gibts ja schon über 3 Jahre und ich hab wirklich viel, viel Zeit dafür investiert. Doch in letzter Zeit habt ihr es ja selbst bemerkt wurde es immer weniger, nicht zuletzt weil ich seit Mai wieder ins Berufsleben eingestiegen bin und so einfach weniger Zeit habe, nicht nur fürs Blog sondern auch fürs lesen. Was mir zwar weh tut aber im Mom kann ich das leider nicht ändern. Was sicher auch noch dazu beigetragen hat das ich einfach den Kopf für das alles nicht mehr hatte war der eigene Druck den ich mir machte und damit soll jetzt erst mal fertig sein.


Die letzten beiden Wochen war ich krank, und eine davon lag ich im Bett und da hatte ich genügend Zeit mir über alles Gedanken zu machen.

Und ich bin zu folgendem Ergebnis gelangt...


Zu Ende denken
Können, wollen wir das?


Thema

Zu Ende denken...

Kann das der Mensch? Ist er wirklich dazu geschaffen alles bis zur letzten Konsequenz zu Ende zu denken? Es gibt Dinge, Bereiche, Situationen wo man das nicht kann, einfach weil wir nicht alle Variablen kennen, zu wenig über etwas wissen, oder wir einfach nicht die Kapazitäten haben. Und doch versuchen wir es. Ausser wenn es um unser eigenes Ende geht. Unser sterben, unser Tod. Hier wollen wir meistens nicht zu Ende denken.

Und doch, mich begleitet dieses Thema schon sehr früh und die damit verbunden Gedanken. Denn ich wurde schon als kleines Kind mit dem Thema konfrontiert.

Meine Mutter war sehr jung als sie erkrankte. Ich war noch zu klein, am Anfang, um davon etwas mit zu bekommen. Aber je älter ich wurde, je mehr wurde mir bewusst das etwas mit meiner Mutter nicht stimmte. Nur keiner wusste so recht was. Auch die Ärzte nicht, sie wurde behandelt, 7 Jahre ohne Erfolg bis dann mal ein Arzt auf die Idee kam, ein Bild vom Kopf meiner Mutter zu machen. Diagnose; Hirntumor. Es folgen Angst, OP, Kampf und Hoffnung. Bis nach 4 Jahren diese Hoffnung zerbrach, denn er war wieder da, der Tumor. An der selben Stelle. Meine Mutter wollte damals die 2. OP nicht mehr. Nicht nur weil diese OP vor nun 28 Jahren sehr invasiev war, nein, ich denke, weil sie wusste das sie bald sterben würde und die verbleibende Zeit noch mit uns verbringen wollte. Doch wie die Menschen nun mal sind, egoistisch, meinten ihre Eltern und auch ihr Mann und mein Vater, sie habe schliesslich Kinder, das wäre sie uns schuldig. Und genau diese Schuldzuweisung hat gefruchtet und meine Mutter begab sich noch mal auf den OP-Tisch. Mit der Konsequenz das sie danach wieder nicht mehr kommunizieren konnte. Denn weder sprechen, schreiben oder sonst was in der Richtung klappte, denn der Tumor lag im Sprachzentrum, wieder. Es begannen die üblichen Schritte, Reha, Logopädie, hoffen und bangen. 4 Wochen dauerte es bis meine Mutter erneut einen Tumor hatte. Sie wurde in ein Krankenhaus verlegt um zu sterben. Ich konnte sie nicht mehr sprechen, und hab sie auch nie mehr wach gesehen. 6 Monate dauerte dies, bis sie endlich gehen durfte. Ich habe noch nie einen Menschen so schnell altern sehn. Innert Wochen bekam meine Mutter vollends graue Haare, sie wurde alt, ihre Haut war die einer alten Frau, dünn, grau, faltig. Sie war grade mal 33!! Und sie lag im Koma. Ich ging jeden Tag nach der Schule auf besuch. Bis ich eines Tages mal nicht mehr konnte, keine Kraft hatte... Nur einmal kein Besuch, und in dieser Nacht verstarb sie. Ich war 13. 

Ich will das für mich nicht. Ich wünscht mir das ich einschlafe und nie mehr aufwache, oder mich ein plötzlicher Tod ereilt. Doch ich weiss das dies nur wenigen so widerfährt. Das zu Ende denken tut weh... Mir auf alle Fälle. Mit loslassen hab ich sonst nicht sooo probleme aber wenn es ums eigene Leben geht ist das was anderes. Ich will das mein Mann zuerst stirbt, einfach weil ich ihn vor dem Verlust bewahren möchte. Und meine Kinder, gut sie sind jetzt dann alle erwachsen, denen will ich es auch so lange wie Möglich ersparen, doch es wird wohl unweigerlich so kommen das ich vor ihnen sterbe, hoff ich. Ich fand es immer schon schlimm mir vor zu stelle wie schwer es für meine Mutter damals gewesen sein muss zu wissen das sie uns zurück lassen muss, noch so klein. Meine sind wenigstens alle Gross. Und haben noch meinen Mann als Vater.

Ich will einfach nicht dahin siechen. Ich will gehen können wenn ich nicht mehr bei Verstand bin, wenn nichts mehr zu machen ist, wenn meine Organe noch gesund sind um wenigstens dann anderen noch damit helfen zu können. Keine lebensverlängernden Massnahmen, ich will noch fähig sein zu kommunizieren.

Bis dahin möchte ich einfach noch einige schöne Jahre mit meinem Mann verbringen können. Sehen wie die Kinder ihren Weg finden und gehen. Liebe zu geben... Und noch einiges zu lerne und schöne Stunden mit Freunden verbringen. Aber was ich mir für mein Ende vor allem wünsche ist, nicht allein zu sein, im Kreis meiner Liebsten die letzte Zeit verbringen zu können, ohne Angst und Trauer. Nicht des Abschieds beraubt zu werden, so zu gehen wie ich es mir wünsche...  




Meine Meinung


Das Cover und der Titel sind schlicht und doch sehr Aussage kräftig. Mir gefällt die abgelaufene Sanduhr da sehr gut.

Das Thema welches in diesem Buch vorkommt ist sicher kein einfaches, denn in diesem Bereich ist der Mensch ganz besonders begabt zu verdrängen. Was, wie ich finde, legitim ist. Wir Menschen sind in dem Bereich eben auch triebgesteuert, auf Arterhaltung. Und unser Ego spielt hier sicher auch noch eine wehsentliche Rolle. Wer möchte sich denn bitte das Ende vorstellen. Je jünger man ist, je weniger denkt man an den eigenen Tod, ausser man wird schon früh damit konfrontiert. Und doch gibt es Kulturen in denen der Tod kein Tabuthema ist, so wie bei uns in der westlichen Kultur. Wann hat es eigentlich hier begonnen das der Tod nicht mehr zum Alltag gehört? Das muss schon sehr lange zurück liegen. Und die Medizin bringt auch schon sehr viel zustande das wir immer später daran denken müssen. Unser Zugang zum Tod ist so von Angst besessen das wir, nicht Mal wenn er eintritt, wirklich darüber reden können oder wollen. Wir wissen einfach nicht was wir sagen sollen. Dies fand ich als Kind schon so schlimm. Man wird einfach alleine gelassen, mit all den Fragen, Gedanken, Gefühlen...

Doch Rebecca Panian und Elena Ibello denken da wie ich, es muss sich was ändern. Es ist wirklich an der Zeit das Thema aus dem dunklen Verliess zu lassen um es uns einfacher zu machen. Sterben oder der Tod wird etwas von seinem Schrecken verlieren wenn man ihn endlich mal betrachtet, ihn zulässt, man darüber redet, denn, egal ob wir ihn in den tiefsten Ecken unseres Bewusstsein vergraben, er ist da und er wird eines Tages vor uns stehen, uns anlächeln und die Hand reichen.

In diesem wunderbaren Buch kommen bekannte und auch unbekannte Schweizer zu Wort. Sie verrate uns ihre Gedanken zum Ende, ihrem Ende. Und das so offen und ehrlich, berührend und philosophisch, so verschieden wie Menschen nun mal sind. Auch für nicht Schweizer werden da die ein oder andere Persönlichkeit dabei sein die sie vielleicht aus den Medien kennen...

Pfarrer Sieber, Dimitri (Clown), Franz Hohler, Grilles Tschudi oder vielleicht sogar Nik Hartmann oder Kurt Aschbecher...

@ Gianni Pisano
Im Ganzen finden wir im Buch 48 Porträts von jung bis alt, die ihre Geschichten erzählen und einen ganz tiefen Einblick in ihre Seele gewähren. Dank des Photographen Gianni Pisano gibt es noch schöne s/w Aufnahmen der hier zu wortkommenden Personen.

Das Buch lät ein nach zu denken, überdenken, mit fühlen und sich über sein eigenes Ende Gedanken zu machen. Vielleicht regt es den ein oder anderen sogar an weiter zu gehen anstatt nur nach zu denken und nimmt, z.B. den Schritt einer Patientenverfügung in Angriff. Wer weiss!?

Ich kann das Buch auf alle Fälle jedem empfehlen. Vielleicht braucht man das ein oder andere mal ein Taschentuch, aber das sollte einen nicht abhalten dieses wunderbare Buch in die Hände zu nehmen.

Dies ist übrigens das Buch zur Doku; „Zu Ende leben“. In dem Buch kommen einige zu Wort die auch schon in der Doku zu sehen waren. Wer gerne mehr darüber wissen will kann sich hier den Trailer ansehen, oder direkt folgende Seite gehen. Zuendeleben.ch






Ich bedanke mich recht herzlich beim Wörterseh Verlag für dieses Rezensionsexemplar. 



Bodyfinder
Die Toten und ihr Echo

03 September 2013

Geschichte

Ich verrate euch jetzt ein Geheimnis, welches nur ganz wenige Menschen in meinem Umfeld wissen. Es sind grade mal 4 Personen. Aber du musst mir versprechen das du es niemandem weiter erzählst...

Ich habe eine "Gabe", und zwar kann ich die Aura von Toten, egal ob Mensch oder Tier, warnehmen. Sobald ich in die Nähe eines verstorbenen Wesens komme werde ich auf magische Weise davon angezogen. Ich fühle das "Echo" nicht nur, sondern kann es auch hören und sehen, und jedes, aber wirklich jedes ist anders. So verschieden die Menschen oder Tiere es sind, so sind auch ihre Echos, die sie zurücklassen, verschieden. 

Das Ganze begann schon als ich klein war, da waren es aber nur tote Tiere, bis ich eines Tages, da war ich 8, auf ein totes Mädchen stiess. Das war, wie ihr euch vorstellen könnt überhaupt nicht schön. Und ich hoffte das mir das nie, nie wieder passiert. Und bis vor kurzem war das auch so. Als ich nun aber wieder auf eine Leiche, dieses mal einer jungen Frau, stiess wusste ich noch nicht das in unserer kleinen Stadt ein Serienmörder umgeht und ich tiefer darin verwickelt bin als uns allen klar war... 

Erster Satz:

Violet Ambrose zog es fort von ihrem Vater, als die sanften Klänge sie wie ein zartes Netz umspannten.


Meine Meinung

Dieses Buch hab ich bei meinem letzten Lesemarathon gewonnen. Damals vor 2 Jahren. Und ja, jetzt endlich hab ich es mal gelesen. Aber ich bin ein klein wenig enttäuscht, ich habe mir etwas mehr erhofft, wie ihr an meiner Bewertung oben sehen könnt. 

Aber erst mal zum Buch an sich, das Cover ist mal erfrischend anders, Ein rote Blüte ziert das schwarze Cover, doch kann ich zur Geschichte keinen Zusammenhang finden. Aber egal, das ist ja nicht das Wichtigste. Wobei der Titel wirklich passend ist. Und zur Abwechslung mal vom Amerikanischen übernommen wurde. 

Der Schreibstil von Kimberly Derting ist einfach, flüssig und ohne viel Schnick Schnack, aber leider mit etwas viel Wiederholungen. Was mich mit der Zeit echt genervt hat. Und das ganze Liebesgedöns ging mir mit der Zeit auch auf den Nerv, kann aber eben auch an den Wiederholungen gelegen haben. Klar ist man beim ersten mal Verliebsein hin und weg, aber das man dann ständig und immer wieder die ganzen Gedanken festhalten muss, die ja eigentlich jeder kennt und nachvollziehen kann, geben der Geschichte keinen Mehrwert.

Die Geschichte hat mich gereizt, genau so wie mich alle anderen Bücher die sich mit dem Thema Tod befassen reizen. Warum? Einfach weil ich neugierig bin wie die Autorin oder der Autor mit dem Thema umgeht. Das Thema Tod und Sterben war schon sehr früh in meiner Kindheit ein Thema, und ich weiss, aus meiner Sicht natürlich, was für Gedanken man sich eventuell macht und sicher auch welche die einem durch den Kopf gehen. Wie andere Menschen damit umgehen und so weiter.Und ich muss sagen, ich kann den Gedanken des "Echos" nachvollziehen, auch wenn ich es vielleicht etwas anders sehe. Egal, die Geschichte ist gut. Aber für mich auch nicht mehr. Sie hat mich unterhalten, aber nicht zum nachdenken gebracht. Schade eigentlich, denn auch Jugendbücher mit interessanten Themen bringen mich, oder können mich zum nachdenken anregen. Dieses aber eben nicht. 

Warum? Hm... gute Frage, es war mir dann doch zu oberflächlich, zu vorhersehbar, zu einfach. Ich bin der Meinung das man aus dem ganzen mehr hätte machen können. Aber dazu hat die Liebesgeschichte, die mit der Echo-Geschichte nichts zu tun hatte, oder keinen Einfluss auf sie ausübte, zu viel Platz eingenommen. Es lang wirklich nicht am Plot, denn ich bin davon überzeugt das es Menschen gibt die eine ähnliche Fähigkeit besitzen. 

Es lag auch nicht an den Protagonisten, denn Violet ist ein liebenswert, witzig, vielleicht etwas schwer von Begriff in mancher Hinsicht, doch man mag sie eigentlich von der ersten Seite an. Auch ihr Bester Freund Jay. Er weiss über ihre Fähigkeit Bescheid und ist eigentlich immer an ihrer Seite. Er unterstützt sie, beschützt sie und gibt aber auch mal den Tarif durch. So wie es gute Freunde eben tun. Ich mochte auch ihn, auch wenn ich ab und an seine Geduld nicht nachvollziehen konnte. Ich hätte Violet echt mal tüchtig durchgeschüttelt. 

Aber alles in allem, ein wirklich netter Roman, kann, muss man aber nicht gelesen haben. 



Fazit

nett, oberflächlich, kurzweilig


Montagsfrage - Welches Buch...

02 September 2013


Nach dem ich die letzte woche nichts zum Thema zu sagen hatte, bin ich aber dieses mal wieder gerne dabei, denn die Frage ist ganz präziese und darauf gebe ich gerne eine Antwort ;) Paperthin wolle nämlich heute folgendes wissen...

Welches Buch hast du zuletzt deinem Wunschzettel hinzugefügt?

Ja, das ist ne einfache frage worauf ich euch jetzt sofort ne Antwort geben kann *gg*

Dies hab ich vor einigen Tagen auf meine Wunschlieste gestellt, und muss gestehen, ich hzab noch keins der Bücher von ihr gelesen und dennoch war ich auf dieses aufmerksam geworden und es hat mich neugierig gemacht.

INHALT: 
Jedes Jahr im April empfängt Blue die Seelen derer, die bald sterben werden, auf dem verwitterten Kirchhof außerhalb ihrer Stadt. Bisher konnte sie sie nur spüren, nie sehen bis in diesem Jahr plötzlich der Geist eines Jungen aus dem Dunkel auftaucht.
Sein Name lautet Gansey, und dass Blue ihn sieht, bedeutet, dass sie der Grund für seinen nahen Tod sein wird.
Doch Blue trägt ein Geheimnis in sich: Seit sie sich erinnern kann, lebt sie mit der Weissagung, dass sie ihre wahre Liebe durch einen Kuss töten wird. Ist damit etwa Gansey gemeint?
Quelle | amazon.de


Nicht nur wegen des Hinhaltes bin ich gespannt darauf wie mir das Buch wohl gefallen wird, nein das Thema Tod und sterben begleiten mich schon sehr lange, ich mach mir auch viel Gedanken darüber, mal mehr, mal weniger, daher bin ich immer neugierig wie Autoren mit diesem Thema umgehen. Dazu kommt das es eine Tetralogie ist,  wobei dieser Band Auftakt darstellt. Und natürlich bin ich gespannt auf die Autorin, denn viele, sehr viele schwärmen ja von Ihr, also nehm ich mir das Buch dann wohl mal vor. Die anderen haben mich nie gereizt, und ich hoffe ich werde dann nicht enttäuscht. 

Welches Buch landete bei euch zuletzt auf der Wunschliste und vor allem, warum?


Das Puppenzimmer

23 August 2013


Geschichte

Ich bin Florence bin 14 und ein Findelkind. Ich lebte also im Weisenhaus mit vielen anderen Mädchen, welche ebenfalls nicht wissen wer die Eltern sind oder mit jenen die ihre verloren hatten. Ich wurde auf einer Türschwelle gefunden und meinen Namen bekam ich von der Leiterin. Ich weiss also eigentlich nicht mal wer ich bin, und woher ich komme. Die Aussichten das irgendwann mal das Weisenhaus verlasse war zwar gegeben. Doch was uns, die genug alt waren um das Heim zu verlassen erwartete, das wusste man nie so genau. Ich selbst war zu alt um adoptiert zu werden, wahrscheinlicher wäre es gewesen ich entweder mit den Füssen voraus das Heim verlasse oder ich an einen Haushalt verdingt würde, als Scheuermagd zum Beispiel, als Putzfrau oder was auch immer. Aber ich dachte immer, egal, solange ich das hier überlebe, überlebe ich auch alles andere, denn mich kann keiner Brechen, nicht mal das Leben, denn ich hab in den 14 Jahren vieles ausgehalten und meine Strategien entwickelt welche mich auch später durchs Leben bringen werden.

Ja, so dachte ich, bis eines Tages ein Herr im Weisenhaus genau mich wollte. Warum, das wusste ich zu dem Zeitpunkt nicht. Und hätte ich es gewusst, wäre ich bestimmt nie mit gegangen...


Erster Satz: 

Sie zogen mir ein weisses Kleid an, damit begann es.



Meine Meinung

Erstmal möchte ich mich nicht nur bei dot.books für dieses Rezensionsexemplar bedanken, sondern auch bei Blog dein Buch, die mir überhaupt erst die Möglichkeit gaben mich für dieses eBook zu bewerben. 

Aber nun gehts zum Buch ;) 

Das Cover ist welches mich als erstes ins Auge gefallen ist. Es hat mich etwas an das Buch "Die Insel der besonderen Kinder" erinnert. Denn es ist auch im Schwarz und Grün gehalten, ist etwas mystisch, geheimnisvoll und düster. Also dies ist wieder mal ein wirklich tolles Cover. Der Titel passt auch super, also hier kann ich wieder mal nichts aussetzen. 

Was den Schreibstil angeht, der gefiel mir ebenso, denn er ist einfach und er liest sich flüssig. Die Autoren hat nicht sehr viel Zeit verbracht mit romantischem Gedöns und verschnörkeltem Gesäusel, denn das hätte wirklich so gar nicht zur Story, der Zeit und Atmosphäre gepasst. 

Die geschichte ist wirklich fantastisch, finde ich, ich wusste lange nicht um was es eigentlich ging. Man hatte zwar so seine Vermutungen, es lief dann vielleicht in diese Richtung und doch wars ganz anders als die üblichen Roman die mit diesem Thema und Wesen arbeiten. Ich find es schwierig zu diesem Buch eine rezension zu schreiben denn ich will einfach nicht zu viel verraten, denn es wird laaaaange ein Geheimnis beahrt welches aber wichtig ist. Also versuche ich mein Bestes zu geben um dennoch meine Meinung los zu werden. 

Die Geschichte spielt ins England, im Jahre 1908. Ja, man sieht schon die düstern, schmutzigen Gassen. Alles ist grau und trist. Frauen hatten zu dieser Zeit schon kein einfaches Leben, und kleine Mädchen die im Weisenhaus lebenten schon gar nicht. Es galten nicht nur strenge Regeln sondern es gab meist nicht genug zu essen, die Leitung war einfach nur lieblos das Glück adoptiert zu werden hatten nur die Kleinen. Sollte man nicht vorstorben sein bevor man alt genug war um in den Dienst von Herrschaften zu treten oder sonstige niedere Arbeiten zu verrichten, so musste man froh sein. 

Maja Ilisch hat es geschaft diese Atmosphäre hervorragend einzufangen und wider zu geben. Auch mit Florence hat sie eine wirklich tolle Charaktere geschaffen die einem doch sofort ans Herz wächst, es geht gar nicht anders, denn trotz allem was sie durch gemacht hat, ist sie selbstbewusst geblieben, manchmal auch draufgängerisch und Frech. Und dennoch hat sie sich eine zarte Seite bewahrt, wenn auch tief drin, nämlich die, die Hoffnung nie zu verlieren ihre wahre Mutter und so ihre Wurzeln zu finden. Und was wohl ganz wichtig ist, Florence hat sich ihre Träume bewahrt. Wie schwierig das unter solchen Umständen ist, kann sich wohl jeder ausdenken, denn bei einem solchen leben stumpft man eigentlich ab. Keine Liebe, keine wirklichen Freunde, und wenn muss man aufpassen sie nicht schnell wieder zu verlieren. Kinder hatten damals keine Rechte, nur Pflichten. 

Doch als sie dann in ein Herrenhaus geholt wird, sollte es eigentlich besser werden, so dachte sich Florence, doch leider hat sie da die Rechnung ohne die beiden Herrschaften gemacht für die sie nun arbeiten sollte, denn die hatten ein dunkles Geheimnis, welches erst nach und nach für das Mädchen aufgedeckt wurde, und als sie erkannte was das ist, war es zu spät um weg zu laufen, und  Florence musste eine Entscheidung treffen, eine, die ihr wirklich nicht einfach gefallen ist, aber zu diesem Zeitpunkt als das einzig Richtige erschien. Doch wie es so ist, manchmal, merkt man erst im nachhinein das man sich nicht so hätte entscheiden müssen um eine bestimmte Einsicht zu erlangen.

Der Autorin ist des wirklich gut gelungen das Geheimnis lange zu bewahren, man grübelt was es wohl mit diesen Herrschafften auf sich hat, was und wer sie wirklich sind. Und ich war überrascht wie anders sie das Thema (nein, ich sag jetzt nicht was es ist, will die Spannung nicht vorweg nehmen) anging. Denn meist trübt eine romantisierte Sicht diese Dinge.

Neugierig genug geworden? Du möchtest das Buch jetzt doch haben und verschlingen? Dann kannst du das tun und zwar hier... Eine Leseprobe dazu gibt es auf der Seite auch ;)


Fazit


düster, spannend, geheimnisvoll


Der Drachensitter hebt ab
Mit dem Drachen abheben

22 August 2013

Geschichte

Mein Name ist Edward, und ich wurde dazu beauftragt einen Drachen zu sitten. Ja, du hast richtig gehört, ein Drache!! Dazu hat ihn mein Onkel zu uns nach Hause gebracht was meiner Mutter nicht grade gepasst hat, da er zu gross ist und viel zu viel Unordnung schafft. Leider hatte sie da nicht gaz unrecht, denn seit ZickZack, so heisst unser Drache, sich im Kleiderschrank verbarikadiert hat. UNd da mein Onkel in den ferien ist, ist er nicht erreichbar. Gut, fast nicht, ich schreibe ihm mails, denn ich finde mit ZickZack stimmt was nicht und ich brauche seinen Rat, aber es ist alles andere als einfach mal Onkel Morten dazu zu bewegen sich die Mails auch mal anzusehen denn in einem Meditationszentrum ist Ruhe und Abgeschiedenheit äusserste Priorität.Und ich werde es wohl auch ohne meinen Onkel hinbekommen, muss ich ja, denn der kommt nicht eher als in einer Woche. Und ich sage euch, es ist wirklich alles anderes als ich erst gedacht habe, denn.... ZickZack ist gar kein Junge!!! Warum ich das weiss? Sie hat im Kleiderschrank ein Ei gelegt....

Erster Satz:  

Lieber Onkel Morten, ich weiss, dass du nicht gestört werden möchtest, aber ich habe leider ganz schlechte Nachrichten für dich. 



Meine Meinung

Das Buch hab ich überraschenderweise in meinem Briefkasten gehabt diese Woche! Danke an dieser Stelle schon mal dem Fischer Verlag, der mir dieses Buch des Sauerländer Verlages zur Verfügung gestellt hat! Meine Kinder sind zwar alle schon viel zu gross für dieses Buch aber meine Enkelin ist im genau dem Alter wo sie beginnt zu lesen. Also wird dies wohl in der kommenden Zeit den Weg zu ihr finden. 

Aber nun zum Buch, es ist geeignet für Kinder ab 6 Jahren, es ist also ein Erstlesebuch und erst noch toll gemacht. Das Cover ist Kindergerecht und nicht zu überladen und einfach gezeichnet. Genau so wie die Illustrationen im Buch, welche aber da nicht bunt, sondern mit Bleistifft gezeichnet sind. 

Der Schreibstil ist einfach, witzig und es liest sich wie ein E-Mail-Roman, denn eigentlich besteht die Geschichte aus dem Mailwechsel zwischen Edward und seinem Onkel Morten. Also ganz witzig gemacht. 

Die Geschichte um den Drachenjungen, der eigentlich gar keiner ist, denn bei dieser Episode legt dieser nämlich ein Ei, und bekanntlich können das nur Mädchen. Ja, diese Geschichte ist der 2. Teil. Aber man muss den Ersten nicht gelesen haben um an der Geschichte Spass zu haben.

Edward ist ein aufgeweckter Junge, er ist neugierig und übernimmt das Drachensitten sehr gerne, auch wenn es nicht so ganz einfach ist wie alle am Anfang gedacht haben, denn nicht nur das ZickZack ein Mädchen ist und eben dieses Ei gelegt hat, nein, sie bekommen noch Besuch eines viel grösseren Drachen, der aber alles andere als freundlich ist und den Garten belagert und in Kleinholz verwandelt. Was der wohl will?

Wer jetzt gerne einen Blick auf die Illustartionen werfen möchte oder ein bisschen Probelesen mag, der kann sich die Leseprobe anschauen. Wer aber dann auch gleich den ersten Teil haben möchte kann "Der Drachensitter" wie er heisst auch gleich kaufen.










So nah und doch so fern
Wiedergeboren um zu lieben

12 August 2013

Geschichte

Ich bin Daniel, ich bin alt, wirklich alt. Nein, nicht an Jahren denn zur Zeit bin ich 24 Jahre, doch meine Seele ist als, oder anders gesagt, ich bin eine alte Seele. Ich weiss, was ich euch jetzt erzählen werde klingt für euch sicher so als wär ich gekloppt, als würde ich in eine Klappse gehören aber so ist es nicht, ich bin einfach einer von ganz Wenigen, die sich an ihre frühere Leben erinnern können. Ja, ihr habt richtig gehört, ich hab schon mal gelebt, schon viele male! Mein erstes Leben lebte ich vor rund 1500 Jahren, und da begann meine Geschichte, die Geschichte die mich in jedem Leben aufs neue Antreibt, die mich aufs neue hoffen lässt, denn ich bin auf der Suche nach meiner ersten und einigen Grossen Liebe! Sofia. In meinem ersten Leben war ich nicht nur eine ganz frische Seele, daher dumm und leichtgläubig und wusste ich wie ich all das hätte verhindern sollen. Denn, unser Volk befand sich damals in einem Krieg, und in Zuge dessen geschah etwas das ich bis heute nicht vergessen kann, ich brachte Sofia um. Als ich aber damals in ihre Augen sah, war alles zu spät und meine Suche begann... 

Erster Satz: 

Ich lebe seit mehr als tausend Jahren.


Meine Meinung

Dieses Buch wollte ich um bedingt haben. Nach dem mich der Verlag angefragt hat und ich den Klappentext gelesen hatte, wusste ich, das muss ich lesen. Warum? Nun, nicht weil es eine Liebesgeschichte ist, sondern weil das Thema Reinkarnation war und ich neugierig war wie die Autorin auf dieses Thema eingehen wird. 

Das Cover ist wirklich schön gestaltet, nicht nur weil ich Magnolien mag sondern die Farben sehr harmonisch sind. Es verleiht dem ganzen eine Leichtigkeit, welche das Buch, oder die Geschichte eigentlich nicht hat, denn das Thema und die Geschichte ist ernst, traurige, auch wenn sie Hoffnung aufkeimen lässt. Der Titel... Na ja... der Originale hat mir wesentlich besser gefallen; My Name is Memory.
  
Der Schreibstil von Ann Brashares ist sehr angenehm, leicht und flüssig zu lesen und um keine Verwirrung zu stiften hat sie die Kapitel mit Datum und Ort versehen und die Teile in dem Daniel von seinen früheren Leben berichtet, sind fett und kursiv geschrieben. Also gibt es da keine Schwierigkeiten. 

Was nun die Geschichte angeht, sie dreht sich um Daniel, der im Jahre 541 nach unserer Zeit in Kleinasien lebt. Zu dieser Zeit ist er schon ein junger Erwachsener und erlebt das Schlüsselerlebnis das ihn durch alle kommenden Leben treibt. Langsam wird ihm im zweiten Leben bewusst das er schon mal gelebt hatte, er kann sich ganz genau daran erinnern und so sieht er auch Sofia wieder vor seinem geistigen Auge, sie ist es, die er von nun an suchen wird, denn sein Herz, seine Seele verlangt nach ihr. In manchen Leben trifft er sie wieder, aber jedes mal passt die Situation nicht um ihr nahe zu kommen, manchmal findet er sie gar nicht und manchmal erschreckt er sie, weil sie sich nicht erinnern kann. Doch ein Liebesroman wär kein Liebesroman, wenn die beiden nicht doch zusammen finden würden, doch auch in diesem leben 2006 ist es alles andere als einfach sich ihr zu nähern, ihr zu sagen wer sie, wer er ist. Und so passiert das unvermeidliche auch dieses mal, sie nimmt reissaus. 

Sofia, heute heisst sie Lucy, kann aber nicht vergessen, nicht nur weil eine Wahrsagerin und eine Hypnose Dinge in ihr wach gerufen haben, sondern einfach weil Daniel ihr nicht mehr aus dem Kopf geht, doch es sollen noch ein paar Jahre ins Land ziehen bis etwas passiert das beide nicht für möglich gehalten haben und ihr Glück, welches so nah zu greifen scheint, doch noch zerplatzt wie eine Seifenblase. 

Mir hat die Geschichte gut bis sehr gut gefallen. Warum also nur 3 anstatt 4 Herzen, weil sie etwas vorhersehbar ist und ich schon vor dem Schluss wusste was passieren würde. Und der Schluss war mir dann doch zu schnell und zu einfach. 

Die Autorin hat sehr gut recherchiert was die Reikarnationstheorie angeht. Das heisst, es gibt einige Menschen die "wissen" das sie schon mal hier waren, oder gar mehrere male. Auch find ich es sehr realistisch das Daniel hier immer ein "Normalsterblicher" ist und nicht irgendwie ein Monarch, oder sonst wer berühmtes. Er ist und bleibt ein Mensch wie du und ich. Auch hat sie die Theorie aufgefangen das Verletzungen aus früheren Leben in Formen von Muttermalen in diesem Leben auftauchen. Auch das man, wenn man sich nicht bewusst erinnert, sehr wohl Gefühlsmassig auf Menschen oder Situationen reagiert. Die so genannte irrationale Angst kann durchaus eine rationale Erklärung haben, nun ja, wenn man eben an Wiedergeburt glaubt. Denn alle Erfahrungen sind in unserer Seele gespeichert. Nur sind sie eigentlich zu recht tief in uns vergraben. 

In dieser Geschichte geht es um die Liebe des Lebens, der Leben. Die Liebe ist der Sinn des Lebens, der Motor der uns antreibt, der uns vielleicht auch all die Leben leben lässt, nebst all den Dingen die unsere Seele lernen will. Doch Liebe ist das höchste Gut welches die Menschen haben, unbezahlbar, und wertvoller als alles andere. Was ist ein Leben ohne Liebe, ohne geliebt zu werden und lieben zu können?  In so einem Leben würde ich mich einsam fühlen, in so einer Welt würde ich nicht leben wollen.


Fazit 

Dramatisch, traurig und Hoffnungsvoll


Ich bedanke mich noch herzlich beim Bertelsmann Verlag für die bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.


Montagsfrage - Was benutzt du...?


Heute mach ich es mal kurz uns schmerzlos! Die Frage die Paperthin in den virtuellen Raum warf für heute ist folgende...

Was benutzt du als Lesezeichen?

Na, Lesezeichen, eins von einigen die ich besitze, sollte ich aber mal unterwegs was lesen und keins dabei haben, gibts natürlich einiges was ich als Lesezeichen missbrauchen kann wie... 

Billett's, Servietten, Nastücher, eine abgerissene Seite der Tageszeitung,  Notizzettel, Kaugummipapier, oder dann mach ich mir eine Notiz auf meinem Handy auf welcher Seite ich grade bin. Also, wie man sieht, egal in welcher Notlage ich bin, ich mach weder Eselsohren in meine Bücher noch mach ich mit einem Stift irgendwelche Markierungen. Das ist 
für mich ein No-Go!! 

So, das war's dann auch schon für diese Woche, bis zum nächsten mal! Ach ja, was benutzt ihr so als Lesezeichen?

Mein Buchgeständnis #4

09 August 2013

So, Lurchis Buchgeständnsin geht weiter, und ehrlich? Ich bin froh das ich heute diese Kategorie bedienen kann weil es bei mir lesetechnisch grade nicht so voran geht. Das liegt eigentlich nicht am Buch welches ich grade lese, viel mehr lags am heissen Wetter und jetzt find ich nicht mehr so gut rein. Keine Ahnung. Hoff aber das ich bald wieder Schwung bekomme, denn ich möchte euch ja gerne wieder mal eine Rezi präsentieren können. Aber nun zu meinem 4. Buchgeständnis...
Bei der neuen Frage musste ich keine Sekunde überlegen! Was Lurchi wissen will ist folgendes... 
MIT DIESEM BESTSELLER KONNTE ICH NICHTS ANFANGEN! 

Folgendes Buch ist nicht nur ein Bestseller sondern der Autor bekam noch einen Pulizer-Preis!! Was für mich völlig unverständlich ist. Welches Buch das ich meine? Dieses  ➟

Hätte ich dieses Buch nicht im Zuge einer Leserunde gelesen, ich hätte es schon ziemlich, und ungewöhnlich schnell für mich, in die Tonne geschmissen. Ja, wirklich, in die Tonne, denn ich hätte dieses Buch wirklich keinem ohne schlechtes Gewissen weiter geben können. So hat es einfach etwas länger gedauert. 

Was ich an dem Buch schlecht fand? Die Story, wobei... eigentlich ist es gar keine, sondern mehr eine Zusammensetzung von verschiedenen Ereignissen, welche auch nicht wirklich einen roten Faden ergaben. 
Dann die Charaktere... sie sind grässlich, gut, vielleicht bis auf Eine. Allen unliebsamen Charaktere voran, Ignatius, er, der Protagonist, dem hätte ich schon ganz früh in der Geschichte den Hals um drehen können. So was unsympatisches aber auch. Ich finde, wenn man so ein unsympatischen Protagionisten hat muss das drum herum dann wirklich gut sein sonst regt man sich eben auf, und zwar dermassen wie ich es eben tat. Er ist verbittert, überheblich, aggressiv und trübsinnig. Ein Muttersöhnchen, auch wenn das so nicht wirklich rüber kommt weil er seine Mutter echt scheisse behandelt, aber er lebt noch mit seinen 40 Jahren bei Mutti. Und wie der Titel schon verrät, alle sind Idioten und haben sich natürlich gegen in verschworen. Er ist der Arme, jeder will nur schlechtes für ihn, keiner kann ihn verstehen und eigentlich ist er zu gut für diese Welt... Und die anderen? allesammt irgendwie irre, durchgeknallt oder sonst wie gaga.
Ich versteh bis heute nicht was der Autor mit der Geschichte sagen wollte, und was an dem Buch so super sein sollte das es den Pulizer-Preis gewonnen hat. Man muss vielleicht studiert haben um es zu verstehen, ich auf alle Fälle fand es wirklich, wirklich schlimm. Dabei hat der Klappentext so viel versprochen. Ich glaube, ich war noch nie so enttäuscht von einem Buch wie von diesem. 
Ach ja, dann muss ich noch was los werden, die Fäckalsprache hat mich dann also auch sedhr gestört. Der Schreibstiel war schon gewöhnungsbedürftig aber die Sprache... ne, das geht gar nicht. Was zu viel ist, ist zu viel. 

Wer dennoch neugierig geworden ist kann sich gerne meine Rezi dazu durchlesen. Aber ich denke nicht das einer so neugierig wird und sich das Buch dennoch holt und zumutet. Wenn allerdings doch, dann sag mir bescheid, denn ich will wissen wie dus gefunden hast ;)





Montagsfrage - Wo liest du ...?

05 August 2013


So, auch dieses Montag bin ich wieder mit dabei, auch wenn es zur Zeit hier total ruhig ist, doch hab ich so Null Bock zum drinnen sitzen, sondern geniesse den Sommer draussen, auf dem Balkon oder unterwegs. Schliesslich haben wir solches Wetter nicht sehr oft hier ;) Ich hoffe euch geht das auch so!!

Aber da ich immer gespannt bin was andere so für Antworten auf die Fragen von Paperthin geben, bin ich doch meist auch dabei, sofern ich zur Frage was zu sagen habe. Und in diesem fall wieder, bin ich doch voll dabei, zumal ich da neue Plätzchen gefunden haben wo es einfach nur schön ist zu verweilen, und es noch schöner wird mit einem guten Buch :D

Welche Frage genau das ist? Hier folgt sie...

Wo liest du im Sommer am Liebsten?

Also im Sommer lese ich am liebsten draussen, wenn ich grade keinen Bock oder Zeit habe weg zu gehen dann sicher auf meinem grossen Balkon, ansonsten schnapp ich mir gerne mein Buch und hau ab Hier ist es leider sehr laut wenn es schön Wetter ist, denn ich wohne in einer sehr Kinderreichen Siedlung. Und manchmal ist es dermassen laut das ich mich nur noch nerve. Wenn der Geräuschepegel über 80 Dbl steigt wird es spätestens Zeit mich an einen ruhigeren Ort zu verziehen. 

Friedhof Nordheim - Zürich
Bis jetzt war das meist der Friedhof in der Nähe, da ist es 100% still! Und schön ist es da auch, nicht nur weil es ruhig ist, sondern, der kleine Weiher immer 2-3 Entenfamilien beherbergt und es auch Frösche hat. Und es ist einfach idyllisch so unter dem grossen Baum mit Blick auf den Teich. Manchmal sonnen sich die Enten neben der Bank an der Sonne auf der Wiese, oder die Mutterenten gehen mit den Jungen etwas spazieren...

Da war ich immer sehr gerne, nah, ruhig und eben schön. Und es wird sicher auch immer einer meiner Lieblingsplätze bleiben. Für die 2 neuen die wir, Schatzi und ich, entdeckt haben, braucht man einfach ein Auto. Ich hab gemerkt das solche Happy Places immer, oder doch meist am Wasser gelegen sind. Ich liebe es, den Geruch, das Geräusch von fliessendem Wasser oder das Wellengeplätscher.... Es wirkt entspannend aber auch erfrischend. 


Meilemer Horn - Zürich
Der nächste Platz haben wir vor knapp 2 Wochen gefunden. Und zwar direkt am See. Und das ist an sich schon ein Wunder, denn erstens gibt es kaum noch einen direkten Zugang zum See, ausser direkt in der City. Denn es ist alles Privat, und die munzig kleinen Abschnitte sind meist überfüllt. heisst, man muss unter der Woche gehen, nicht in den Ferien oder dann ganz früh oder am Abend. Dann hat man vielleicht Glück. Und wir hatten das schon 2 Mal!! Und zwar ist dieser Ort in Meilen, kurz vor der Fähre. es hat das 2 Wiesen, Treppen aus Steine direkt in den See und paar Bäume zum drunter sitzen. Und dieser Sommer bietet das nun wirklich an sich an solche Plätze zu verziehen, denn der See ist zur Zeit 20 Grad warm. Und da hat es auch nicht viele Leute die schwimmen, weil der Platz doch sehr begrenzt ist. Also, solltet ihr mal in Zürich sein im Sommer, schaut euch das Plätzchen wirklich mal an, denn auch die Parkplätze sind gratis!!! Jo, das gibts noch ;)



 

Etzel - Schwyz
Dann noch ein Ort, den haben wir am Samstag für uns entdeckt. Der ist dann doch ein ganzes Stück weiter weg, und zwar im Kanton Schwyz und nicht direkt am See, aber dafür hat man von da aus eine wirklich grandiose Aussicht! Wir waren auf dem Etzel, 1'098 ü.m. Und es ist da auch kein offizielles Plätzchen, sondern man parkiert am Strassenrand, weit ab von einer Siedlung und schleicht sich auf nen kleinen Hügel unter eine Baumgruppe. Den Blick auf ein paar wenige Bauernhöfe gerichtet und natürlich auf den Zürichsee. Man hört Kuhglocken Gebimmel, man riecht das Land und man hat seine Ruhe. Was will man mehr?! Wir hatten zu futtern dabei, etwas zu trinken, Musik... Einfach genial.

Ja, dies sind sicher neue Lieblingsplätze wo ich in Zukunft ab und an mal lesen gehen werde. Natürlich muss dann immer auch Schatzi mit, und ein Auto griffbereit sein, aber wenn das der Fall sein sollte... ich bin da! 

Wer die Bilder noch etwas grösser angucken möchte, einfach drauf klicken ;)



Und was habt ihr so für Lieblingsplätze zum lesen im Sommer? geht ihr auch ab und an mal weg um euch mit einem Buch an einen Happy Place zu setzen oder legen?

So, danke auch dieses mal an diese Paperthin für diese tolle Frage! Bis nächsten Montag.