Die dunklen Mächte #1
Schattenstunde

30 Juni 2011

Geschichte

Chloe ist ein ganz normales 15 jähriges Mädchen. Sollte man meinen. Aber so ist es nicht, denn ihre Mutter verstarb bei einem Unfall, der Vater ist nie in Reichweite weil beruflich immer unterwegs und immer ist sie die Neue weil sie viel umziehen. Dies bringt der Beruf des Vaters mit sich, doch endlich kommt sie an eine Schule wo sie auch länger bleiben kann, und vielleicht mit etwas Glück auch Freunde findet. Alles schien bis zu jenem Tag in Ordnung zu sein, doch als ihre Periode das erste mal einsetzt geschiet etwas mit ihr. Als Chloe dies bemerkt weiss sie noch nicht was in wenigen Minuten los sein wird...

Als sie nämlich auf dem Mädchenklo auf der Schule sitzt, sich freu das es endlich auch bei ihr soweit ist, hört sie ein schluchzen, doch sie kann keinen sehen, auch nicht als sich sich bückt um in die anderen Kabinen zu sehen. Also geht sie raus und da passiert es... sie sieht einen Mann auf sie zukommen, er macht ihr Angst doch er lässt nicht locker und als sie versucht weg zu laufen verfolgt er sie: Chloe schreit, rennt weg, dreht durch... Sie wird gepackt, von Lehren zu Boden gedrückt und der Mann beugt sich über sie und will mir ihr reden... doch Chloe bekommt eine Spritze verpasst und wird in eine Klinik eingewiesen. Ein Nervenzusammenbruch, aus heiterem Himmel? Von der Schule dispensiert muss sie 2 Wochen in ein Wohnheim für Jugendliche mit psychischen Poblemen. Chloe will da schnellst möglich raus und hat sich vorgenommen sich gut zu benehmen, doch schon bald merkt sie dass in der Wohngruppe so gar nichts stimmt und zusammen passt...

Was mag wohl hinter all der Geheimniskrämerei stecken? Auf der Suche nach der Wahrheit erfährt sie mehr über sich selbst, über die Einrichtung Lyle House und deren Mitbewohner...

Ein aufregendes Abenteuer beginnt...

Erster Satz:

Mommy hat vergessen, die neue Babysitterin über den Keller aufzuklären.



Meine Meinung

Schattenstunde wird wohl auf einen ganz bestimmten Abschnitt der Geschichte hin deuten. Denn der Originaltitel lautet "Das Zusammenrufen", was für mich besser passt, denn dies sagt etwas über die ganze Situation aus, über diesen ersten Teil der Trilogie. Das Cover find ich schön, es hat einen leicht mystischen touch und das blau passt wirklich gut dazu.

Der Schreibstil ist locker, leicht verständlich und liest sich daher sehr flüssig. Es ist nicht zu verspielt, nicht zu zickig sondern einfach und ganz normal, erfrischend wie ich finde ;)

In dieser geschichte finden wir eine etwas andere Clike als das wir es sonst gewohnt wären, schliesslich ist es ja ein fantasyroman. Hier treffen Mädels und Jungs mit Problemen aufeinander, die auf den 2. Blick alles andere als die normalen "Störungen" die man sonst aus der Psychiatrie kennt. Die Geschichte ist daher etwas anders als manch andere Fantasy-Geschichten, weil sie sich mit dem erwachen der magischen Kräfte befasst. Und natürlich fällt dieses Erwachen mit dem Zeitpunkt der Pubertät zusammen. Und dennoch kommen die "normalen" Probleme eines Teenis nicht zu kurz, auch wenn sie hier mit einem anderen Thema verwoben sind, aber auch hier geht es um Freundschaft, erwachsen werden, Loyalität und die Entwicklung der eigenen Meinung und des sichs behauptens. Ich muss sagen das Buch hat mich gleich gepackt, und ist ein wirklich gelungeder Auftakt dieser Trilogie.

Neben Chloe gibt es da noch Liz, Rea, Simon, Derek und Tori. Sie alle sind in dem Wohnheim, jeder für sich mit seiner eigenen Geschichte, seinen eigenen Fähigkeiten und auch seinem ganz speziellen Charakter. Der wiederum gut zu den einzelnen Fähigkeiten passt, wie ich finde. Derek, der gleich total unsympathisch auftritt, lernt man aber dennoch zu mögen, einfach weil man im verlauf der Geschichte immer tiefer in sein Leben und seiner Seele Einblicke erhält. Tori, die Tussi und Zicke vom Dienst, tja... man mag sie nicht, auch wenn man vielleicht mal kurzweilig Mitleid mit ihr bekommt, dies ist aber nur von ganz kurzer Dauer... Simon, der Geheimnisvolle, weiss mehr als man denkt... Ich finde, der Autorin ist es wirklich gelungen jeden einzelnen Charakter ganz individuell zu zeichnen. Und das find ich wirklich super, denn die heutigen Jugendlichen sehen meist total gleich aus, sie ziehen sich das selbe an und sie reden und gehen gleich... Man findet hier also nicht den gewohnten Heinheitsbrei under den Personen. Was ich im realen Leben doch sehr vermisse.


Fazit

Ein gelungener Auftakt über die fantastische, wenn auch gefährliche und manchmal beängstigende Reise von ein paar Jugendlichen und deren Suche nach sich selbst und der Wahrheit


Ich freu mich schon auf den 2. Teil, der ebenfalls hier steht um gelesen zu werden. Und dafür bedanke ich mich herzlich beim Pan-Verlag


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