Dumm...? Dreist...? Kriminell...? -
Martina Gercke 2.1

30 Mai 2013


Es ist noch nicht mal 6 Monate her da kannte das Internet, die Onlinemagazine, Blogs und die Leser kein anderes Thema als... Frau Martina Gerckes Fall. Dabei musste die gute Frau dankbar sein das sie einen Vergleich mit dem Verlagshaus Random House schliessen konnte und es nicht auf eine Klage vor Gericht hinaus lief. Warum? Nun, ihr könnt euch sicher noch an das ganze Drama bei Amazon und im Internet erinnern?!

Man konnte ihr nachweisen das sie bei ihren beiden Büchern "Holunderküsschen" und "Champagnerküsschen" mehr als nur "Platzhalter" verwendet hat. Da kamen einige Seiten dabei raus die mit fast bis ganz identischen Textstellen gespickt waren. Die eBooks wurden dann auch umgehend von Amazon entfernt. Wobei das Buch "Holunderküsschen", dank seines Erfolges sogar als Print-Ausgabe heraus kam,  noch immer im Handel erhältlich ist. So weit, so gut.

Aber nun kommt's, seid Mitte Mai sind die beiden eBooks wieder bei Amazon zu haben, als "Überarbeitete Neuauflage". In ihrem Blog schreibt sie dazu...
Liebe Leser und Leserinnen,
Ich freue mich. Endlich ist mein Buch “Holunderküsschen” wieder in einer überarbeiteten Neuausgabe bei Amazon erhältlich.
Für alle Leserinnen die gerne die aktuelle Ausgabe lesen möchten und bereits die alte Ausgabe des Buches auf dem Kindle haben, besteht die Möglichkeit einer kostenlosen Aktualisierung bei Amazon.
 
Mit keinem Wort geht sie auf das die Ganze Plagiatsgeschichte ein, es klingt so als wär das Buch einfach schnell mal überarbeitet worden, wie das ja oft geschieht bei eBooks. Und natürlich ist bei Amazon auch nichts mehr zu sehen von der ganzen Aufregung und den Plagiatsvorwürfen, der Seiten langen Diskussion die da ausgetragen wurde. Alles wurde schön bereinigt, und mit den alten Rezensionen geschmückt, es erinnert nichts mehr daran was war. 

Für alle die noch nicht so auf dem Laufenden sind noch mal kurz zum Thema...

Man fand heraus das beide Chick-Lit-Bücher von Martina Gercke zusammen gestiefelt wurden. Das heisst, die "Autorin" verwendete Textstellen aus verschiedenen Büchern von Sophie Kinsella und Ildikó von Kürthy. Es ging nicht um ein, zwei oder 10 Textstellen, nein, es waren mehere Dutzend Plagiatsstellen!! Und das alleine bei Holunderküsschen. Diese wiederum stammen aus 8 Büchern. Frau Gercke dachte sich wohl das wird so niemand merken. Doch da hat sich sich leider getäuscht. Und vielleicht dachte sie ja auch, das wenn es jemand merkt, sich dann aber nicht die mühe macht dem wirklich auf den Grund und die Barrikaden zu gehen.  Bei Champagnerküsschen konnten auch zahlreiche Textstellen gefunden werde, die sie aus fünf Büchern übernommen hat. Auch vor längeren Textpassagen und wortwörtlichen Übernahmen schreckte die sie nicht zurück. Das Ganze wird dadurch auch nicht besser nur weil sie einzelne Szenen und Dialoge etwas abgeändert und umgeschrieben hat.

Ich denke zwar das diese Art des Schreibens nicht das erste mal vorkam. Denn unter all der Flut von eBooks ist es wahrscheinlich schon ein Zufall wenn jemand das raus bekommt. Setzt es ja voraus das der- oder diejenige die das Buch liest, eben genau auch die anderen Bücher gelesen hat und sich dann auch noch dran erinnern kann. Aber seit jeder ein Buch schreiben und ganz leicht über Amazon privat vertreiben kann, wird dies wohl nicht der letzte Fall sein der ans Tageslicht kommen wird. Und wahrscheinlich ist sie da auch nicht die erste.

Blöd ist nur das dies natürlich ein sehr schlechtes Licht auf all die ernsthaften und professionellen Selfpublischer-Autoren wirft. Da scheint sie über Leichen zu gehen, obwohl sie behauptet wie sehr sie das schreiben liebt...
  
Schreiben ist mein Leben. Quelle | martinagercke.de

Aber anscheinend hat sie weder vor dem Schreiben, noch vor den anderen Autoren und schon gar nicht vor ihren Fans oder Leser den nötigen Respekt, denn anders kann ich mir ihr handeln nicht erklären.

Ist es Dummheit? Oder ist sie einfach nur dreist?
Zumal die angeblich "überarbeitete Neuausgabe" von Holunderküsschen noch immer mehrere Textstellen (siehe unten den Link) aufweisen die auch im Buch Herzsprung von Ildikó von Kürthy vorkommen. Andere Plagiate wurden von Frau Gercke nur wenig überarbeitet, andere sogar überhaupt nicht.

Oder ist das ganze schon kriminell?
Denn was mich jetzt wirklich wunder nimmt ist, wie sieht das rechtlich aus? Schliesslich ging die Frau Gercke ja mit Random House Anfang Jahres einen Aussergerichtlichen Vergleich ein. Da wird doch sicher auch das ein oder andere als Auflage unterschrieben worden sein? Ich bin ja weder Anwältin noch kennen ich mich da rechtlich aus, aber das sieht mir doch sehr nach einem Verstoss aus! Ich denke nicht das der Verlag jetzt, da sie nur einiges umgeschrieben hat, damit zufrieden ist und sie da locker vom Hocker wieder mit dem Buch auf den Markt kann? Oder seh ich das falsch. Ich finde das ganze hat doch auch einen kriminellen touch bekommen.

So dumm kann man doch nicht sein? Oder doch?!

Oder sind die werten Leser die dummen? Denn sie scheinen davon nichts zu wissen oder wissen zu wollen, denn verkauft wird das Buch frisch und fröhlich. Bei Amazon steht das eBook zur Zeit nämlich auf dem 296. Platz! Und die Stimmen dazu sind doch oft sehr positiv. Aber wie man ja weiss kann man negative Kommentare bei Amazon als Autor einfach löschen. Da scheuen manche Autoren ja die Mühe nicht immer mal wieder etwas Zeit aufzuwenden um das ganze schön "sauber" zu halten. Und bei FB, da schliesst man einfach mal die Kommentarfunktion oder stellt die Chronik so ein das niemand anders als der Inhaber selber posten kann.

Ich persönlich kann diese Frau wirklich nicht mehr ernst nehmen. Gut, das war schon nach dem Video das sie kurz vor Weihnachten online gestellt hat, vorbei. Ich mein, nach dem Ganzen wäre ich entweder untergetaucht oder hätte mir zumindest unter einem Pseudonym etwas wirklich eigenes einfallen lassen. So zu sagen als Wiedergutmachung. Aber es scheint als wär ihr all das schnuppe, sie lacht sich ins Fäustchen über all die dummen Lesern die ihr, so lange es wohl geht, ihr das Leben versüssen.

Und? Wird es was neues von ihr geben? Ja, denn dazu schreibt sie am 14. Mai in ihrem Blog folgendes dazu...
Endlich ist es soweit! Mein neues Manuskript ist fertig. Eine völlig neue Geschichte, die in meiner Lieblingsstadt Hamburg spielt. Bevor ich mehr verraten kann, muss das fertige Manuskript nun erst einmal nach Fehlern durchforstet werden. Gott sei Dank habe ich dafür einen tolle Lektorin an meiner Seite. Ich werde mich parallel daran machen und das Cover zusammen mit Werkschnitt.de zu gestalten. Das Buchcover wird am Wochenende in meinem Newsletter enthüllt werden. Wer also neugierig ist und bei der Coverpremiere mit dabei sein möchte, sollte sich noch schnell für mein Newsletter registrieren!! Ich freue mich schon auf eure Rückmeldungen.
Ein weiteres Buchprojekt zusammen mit einer tollen Autorin ist bereits gestartet. Mehr dazu später …
Ich verkneif mir jetzt meine sarkastische Bemerkung die mir auf der Zunge liegt, bezugsweise in den Fingern juckt, aber ich bin ja mal gespannt was wir von diesem hören werden. Oder wenn überhauot dann was? Vielleicht wird es ja weiter gehen, dann mit...

Martina Gercke 2.2!

Wer mehr über die ganze Affäre wissen möchte, hier ein paar Links:


Und wer's ganz genau wissen will kann sich alle Artikel dazu bei Buchmarkt.de ansehen


Ich lese grade... Mit Merle

28 Mai 2013

Ja ihr Lieben, ihr seht recht, es gibt eine neue Rubrik! Eigentlich war diese mal ganz anders geplant doch wie es manchmal so ist, es kommt anders als man denkt, denn das Wetter hat mir einen tüchtigen Strich durch die Rechnung gemacht. Also musste ich mir was einfallen lassen und hab aus der Ursprünglichen idee, diese hier kreirt.

Und wie der Titel schon verrät geht es darum Leute auszuquetschen was sie grade ind em Moment lesen und, ach seht selber, ich wünsche viel Spass und wenn jemand Lust hat mit zu machen, der kann sich gerne über Mail (kuenzler.alexandra@gmx.ch) bei mir melden.

Die Rubrik eröffnen tut...





@ Privat
Name: Frau Merle von Halbschlaf 

Alter: 36 Jahre 

Was für ein Buch liest Du gerade?
Der Apotheker von Clare Clark 

Warum hast Du gerade dieses Buch gekauft?
Das war eher ein Zufall. Es lag auf einem Wühltisch in der Buchandlung als Mängelexemplar für 2,99 Euro. Ich fand den Titel ansprechend und habe es gekauft.

Um was geht es? 
London 1718, die schwangere Eliza fängt als Dienstmagd bei einem Apotheker an. Er soll ihr helfen das ungeborene Kind zu beseitigen. Doch was Eliza nicht weiss ist die Tatsache, dass der Apotheker ein ganz besonderes Experiment mit ihr vor hat...

Wenn du das Buch in 3 Stichworten beschreiben müsstest welche wären das?
dreckig, düster, beklemmend 

Wie gefällt es Dir bis jetzt? 
Das Buch lag über 2 Jahre im Schrank, weil ich keine Lust darauf hatte. Das war wirklich dumm von mir, denn das Buch ist grandios. 

Kannst Du es weiter empfehlen? 
Ja unbedingt. Wer sich für das alte stinkende London interessiert und einen Hauch "From Hell" sucht, ist mit diesem Buch bestens bedient. 


Danke liebe Merle, es hat mich sehr gefreut dich als Erste dafür begeistern zu können! Und ach ja, das Buch liegt bei mir auch schon 2 Jahre rum, gelesen hab ich es aber auch noch nicht *gg* Muss ich wohl demnächst mal ändern, und noch weiter eine gute, beklemmende Unterhaltung ;)




Montagsfrage - Leseposition

27 Mai 2013


Guten Morgen Montag!
Guten Morgen Montagsfragen und...
guten Morgen ihr lieben Leser ;)

Dieses mal werde ich mir die Antwort nicht verkneifen, denn dazu kann ich sehr wohl etwas sagen, Bezugsweise schreiben ;) Heute möchte Paperthine folgendes von mir wissen;

In welcher Position liest du am liebsten?

Das ist ganz eine einfach frage zu der ich eine, eigentlich, leichte Antwort habe! Ich kann nicht lange gleich sitzen, liegen, stehen, was auch immer, ich wechlse die Position immer mal wieder. Ich bin dazu viel zu unruhig über eine längere Zeit, sagen wir mal 20 max. 30 Minuten in der gleichen Position zu sein. Aber aufrecht ist es mir am liebsten, sobald der Oberkörper nämlich mehr liegt als sitzt werde ich schnell müde. Das mag ich gar nicht. Aber bei mir siehts in etwas so aus... 

Bildquelle | klick aufs Bild

Ne, im ernst, ich lese am liebsten im Sitzen, am liebsten auch mit ausgestreckten Beinen... also völlig entspannt und eingekuschelt in eine warme Decke. Also wenn es so kalt ist, im Sommer am liebsten in einem bequemen Stuhl an der Sonne oder draussen wo's Wasser hat. 

Im Bett lese ich zwar gerne, ist einfach gemühtlich aber nur vor dem schlafen. Aber da werde ich, wie gesagt schnell müde und habe dann auch nicht wahnsinnig viel davon. Jetzt werden einige sagen, dann geh früher lesen... Ja, könnte ich aberwenn ich zu lange liege, bekomme ich Rückenschmerzen und das ist auch nicht toll. Jetzt wisst ihr auch warum ich so ein Hampelmann bin beim lesen, gut, nicht nur beim lesen *gg* 

Und wie siehts bei euch auch wenn ihr am lesen seid? Könnt ihr stundenlang vertieft in eine Position lesen oder seit ihr eher so wie ich und wechselt ihr die Position Kapitelweise?

So, und schon ist die Montagsfrage erledigt und bin gespannt was als nächstes kommt. 


50 Jahre in Zahlen - Knaur Verlag

24 Mai 2013

50 Jahre ist der Knaur Verlag inzwischen geworden und die zahlen hören sich fast unglaublich an. Denn bis zum heutigen Zeitpunkt wurden sage und schreibe ...

1.2 Milliarden!! Ja, ihr habt richtig gelesen, Milliarden Taschenbücher verkauft. Und diese Zahl ist auch dann immer noch erwähnenswert wenn man weiss das es sich dabei um eine Gesammtauflage von 15'000 verschiedene Titel bezieht.

Zu den erfolgreichsten Titel gehören Bücher wie die Romane von Johannes Mario Simmel, oder "Der Medicus" von Noha Gorden, wie auch das Buch "Die weisse Massai" von Corine Hoffmann. 

Und zum 50 jährigen Jubiläum hat sich der Verlag etwas einfallen lassen, denn er präsentiert Knauer Taschenbuch die "Sternenlotterie".

Genau 1 x im Monat können Sie mit der richtigen Portion Glück einen Volkswagen up! gewinnen. Aber auch die weiteren Preise lassen sich sehen: Sony E-Book-Reader, Buchpakete, Überraschungsbücher und signierte Ausgaben unserer Jubiläumstitel warten auf Sie. Und worauf warten Sie? Quelle | Knaur

Also ich denke, das ist doch wirklich genug Grund zum feiern! Ich gratulieren und wünschen tolle Bücher für die nächsten 50 Jahre!!

Google und die Macht des Wissens

21 Mai 2013

Schon früh hat der Mensch den Wunsch verspürt eine riesen, allumfassende Bibliothek zu erschaffen. Die Ägypter haben das angefangen und war Bestandteil des Museion, einer Forschungstätte am königlichen Hof. König Ptolemaios I. (305–283/82 v. Chr.) hat sie dann nach dem Vorbild der athenischen Philosophenschulen, der Akademie und des Lykeion, eingerichtet. Der Überlieferung zufolge wurde die Bibliothek von Ptolemaios II. (283–246 v. Chr.) gegründet.

Wann diese grosse Bibliothek allerdings ihr Ende fand, da streiten sich die Wissenschaftler immer noch. Die einen meinen es sei so gegen 390 passiert andere meinen ca. 300 Jahre später. Aber egal, man weiss sie wurde zerstört und man ist noch immer auf der Suche nach ihr.

Tja, und was soll ich sagen, der Traum der Menschen ist geblieben, irgend wo ein Ort zu schaffen wo alles Wissen dieser Erde aufbewahrt wird, wo jeder Zugang hat. Wo man jedes geschrieben Buch finden soll. Und genau das hat sich Google zur Aufgabe gemacht! Google will einen Hort des Wissen schaffen, für jeden zugänglich. Was am Anfang für Euphorie sorgt hinterlässt einen bittern Nachgeschmack. Sicher nicht nur bei mir. Denn ich finde, durch ihre Mach, die sie gewinnen, durch ihre nicht transparentes Handeln, und vor allem mit ihrer Einstellung zum Ganzen, wie Copyritht und so weiter, machen sie sich nicht grade viele Freunde.

Aber seht selber, die Doku hab ich jetzt 2 mal gesehen und bin immer noch sprachlos und auch etwas wütend. Da wird der Kleine gleich wegen Urheberrechtsmissachtung verklagt, aber Googel findet natürlich ein Schlupfloch!! Manche Argumente sind echt haarsträubend.

So hab ich mir so eine Bibliothek (GoogleBooks) nicht vorgestellt! Aber schaut selber, diese Doku ist wirklich sehr interessant und wird sicher noch einiges an Gesprächsstoff bereit halten.





Die Doku dauert 11/2 Szunden und ist wirklich sehendwert! Ich bin gespannt was ihr dazu sagt und würde mich über eine rege Diskussion freuen.


The Moth Diaries
Ein Internat, ein Mädchen und tragische Ereignisse

18 Mai 2013



Geschichte

Ich bin Rebecca, bin 46, verheiratet und habe 2 Kinder. Eigentlich nichts besonderes. Doch meine Vergangenheit holt mich grade ein. Mein Psychiater, von früher, hat mich gebeten mein Tagebuch, welches ich mit 16 im Internat geschrieben habe, zu veröffentlichen, es als Buch raus zu bringen um anderen Mut zu machen, zu zeigen, das man wieder ganz genesen werden kann. Ich bin jedoch unsicher und will das ganze Teil noch mal lesen. Will ich das es die ganze Welt erfährt was im vorletzten Schuhljahr im Internat passiert ist? Oder anders, wen interessiert es überhaupt? Egal... ich werde noch mal abtauchen in die Zeit als ich 16 war, wo die Welt eigentlich soweit noch in Ordnung war. Gut, ich hatte damals kurz zu vor meinen Vater verloren. Aber das hab ich soweit verkraftet... 

Das letzte Jahr allerdings verlief ganz anders als das Lucy, meine beste Freundin, und ich es uns vorgestellt haben... 

Es passierten eigenartige, unerklärliche Dinge...

Erster Satz: 

Als Dr. Karl Wolff vorschlug, ich solle das Tagebuch veröffentlichen, das ich während meines vorletzten Schuljahres im Internat geführt habe, glaubte ich zunächst, ich hätte mich verhört.



Meine Meinung

Ich hab jetzt das Buch etwas sacken lassen, aber ich weiss noch immer nicht genau, was ich davon halten soll. Mit anderen Worten, ich kann nicht sagen das es schlecht ist, aber eben auch nicht das es gut ist. Ich kann aber sagen, es ist nicht mein Fall. 

Aber mal erst von vorne an. 

Sicher sprang mir als erstes das Cover in die Augen, doch das alleine wars nicht, was mich dazu bewog das Buch zu kaufen, sondern die Kurzbeschreibung auf der Buchrückseite. Die übrigens echt Kurz ist, aber wie sagt man so schön? In der Kürze liegt wie Würze. Ja, wenn die stimmen würde. Denn während ich das Buch gelesen habe fragte ich mich je länger je mehr, wann passiert da endlich was? Wann kommt die Stelle an dem das besagte Drama, laut Kurzbeschreibung, passiert? Der Sprung vom Dach, einer Mitschülerin? Das kann ich euch sagen, man muss die Hälfte lesen. Und bis dahin zieht sich die Geschichte, und zieht sich. 

Der Schreibstil ist einfach, dennoch vermag er die total düstere Atmosphäre ein zufangen. Alles erscheint trist, dunkel und unsympathisch. Das Tagebuch / die Geschichte wurde ca. Anfang der 80er Jahre geschrieben / festgehalten. Das Internat jedoch ist eine alte Residenz. Mit düsteren Gängen, alten Bäder und so weiter. Man bekommt eigentlich ein gutes Gefühl wie es dort ist. Auch schafft es die Autorin den Personen etwas Leben ein zu hauchen. Sie nicht ganz so langweilig dastehen zu lassen. Und wie gesagt, das ganze ist in Tagebuchsform gehalten. Von Stichwortartigen Einträgen bis, doch sehr komplexe Gedankengänge, ist alles mit dabei.  Es hält vor allem fest was für Gedanken sich Rebecca gemacht hat. Über die Schüler, die Lehrer, ihre beste Freundin, aber vor allem auch über sich selber. Auch wenn sie Geschehnisse festhält, sind die relativ kurz und distanziert gehalten, dafür werden diese wieder von ihren Gedanken dazu geprägt. Für mich ist das Buch eher ein Gedankenprotokoll als ein Tagebuch. So empfand ich es auf alle Fälle Empfunden.

Rebecca ist 16 als ihr Vater, ein Dichter, sich das Leben nimmt. Von daher ist es nicht verwunderlich das ihr die Literatur sehr nahe ist und sie im Mädcheninternat die Literaturkurse belegt und auch gerne über diese Bücher und Autoren spricht. Von der Mutter abgeschoben, weil sie sie nicht ertragen kann, ist es für Rebecca schon schwer, doch als Jüdin hat sie es doppelt schwer, denn die werden, auch von den Lehrern am liebsten gemieden. Diese 3 Dinge belasten sie schwer, auch wenn sie es am Anfang gar nicht mit bekommt. Doch sie hat ja noch ihre beste Freundin Lucy, sie und die Bücher geben ihr den Halt den sie braucht, doch auch diese sollte ihr schon bald genommen werden, so das sie auch den restlichen Halt verliert...

An dem alleine lag es nicht, das ich mit dem Buch nichts anfangen konnte. Es war auch der Schluss, der zwar einige Fragen beantwortet hat, aber gleichzeitig mehrere unbeantwortet liess. Und für mich war der abrupte Schluss sehr unbefriedigend. Dann, wenn es eigentlich endlich spannend werden könnte hört es einfach auf. Das "Tagebuch" ist fertig und wir bekommen die Gedanken von Rebecca zu lesen, jetzt 46,  wie sie jetzt zu dem Tagebuch jetzt steht, 30 Jahre nach diesem psychotischen Schub. Wenn es dann einer war. Und auch diese knapp 5 Seiten sind alles andere als Aufschlussreich. Schade!

Wir sind wohl fast alle etwas Voyeurstisch veranlagt und würden gerne mal wo Mäuschen spielen oder in fremden Tagebücher schmöckern, in der Hoffnung mehr über die Gefühle, die Gedanken und Geheimnisse von anderen zu erfahren. Ich denke, von daher lesen wir auch gerne Biografien. Doch diese Geschichte lässt uns, oder besser mich völlig verwirrt, irritiert und mit offenen Fragen zurück. Klar, wir erfahren auch mehr über die Person aber mehr ihre verrückten, irren und kranken Gedanken.


... eine schreckliche Wahrheit kommt ans Licht - steht sie in Rebeccas Tagebuch? (Klappentext)


Nein, weder noch! Wer also auf total offenen Enden und mit vielen Fragen am Ende klar kommt, der kann das Buch gerne lesen, aber allen anderen kann ich es nun wirklich nicht empfehlen denn man sitzt da, mit dem Buch in der Hand und ist... enttäuscht. 

Dennoch gibt es eine Lieblingsstelle in diesem Buch welche ich euch nicht vorenthalten will.

Nur bin ich nicht davon überzeugt, dass jeder Morgen ein neuer Anfang ist wie der erste Morgen im Garten Enden.  Diese Unschuld habe ich verloren. An ihre Stelle ist die Erinnerung getreten.

Fazit

Absolut nicht mein Fall und enttäuschend.


Mein Buchgeständnis #2

15 Mai 2013


Huch, das ging ja schnell, ist es doch tatsächlich schon wieder einen Monat her seit Leselurch diese tolle Aktion ins Leben gerufen hat! Und da es mir das letzte mal schon so Spass gemacht hat zu antworten, bin ich natürlich auch dieses mal wieder mit dabei wenn es um ein neues Geständnis geht. Dieses mal will Leseruch von uns die folgende Antwort rausquetschen... 


DIESES BUCH HAT MICH UND MEIN LEBEN BEEINFLUSST!

Welches Buch hat euch in eurem Leben stark geprägt oder dafür gesorgt, dass sich etwas in eurem Leben maßgeblich verändert hat? Gibt es eine Geschichte, die euch so sehr beeinflusst hat, dass ihr es noch immer zu spüren bekommt, vielleicht sogar täglich? Oder habt ihr durch ein bestimmtes Buch sogar gelernt, die Welt aus einem neuen Blickwinkel zu sehen? 
Uff... so einfach ist die Frage, also die Antwort, wirklich nicht nicht. Warum? Nun, was heisst beeinflusst? Tut das nicht jedes Buch welches wir lesen, uns beeinflussen?  Ob gut oder schlecht. Ob langweilig oder spannend. Also mich schon irgendwie, weil ich mir immer Gedanken drüber mache. egal ob das jetzt ein Fantasyroman ist, oder eine Lebensgeschichte oder es um Liebe geht. Immer findet sich ein Thema, welches mich anregt nach zu denken. 

Ob ein Buch mich Massageblich verändert hat? Hm... ehrlich, ich denke das kann ich so gar nicht beantworten. Sicher gibt es Weilche die in einer bestimmten Lebensphase Einfluss nahmen, aber das war sicher nicht das Buch alleine, ich denke eher hab ich mich verändert, und dadurch hab ich auch bestimmte Bücher gelesen, welche wiederum mich sicher beeindruckt haben, mit beeinflussten, hinsichtlich denken und handeln, mich bestätigten oder auch wieder anregten das ganze noch mals zu überdenken. Ich denke, es ist ein Zusammenspiel. Schliesslich gibt es im Leben auch nicht nur eine ganz bestimmte Situation, Person oder Ereignis welches uns beeinflusst hat, uns zu dem gemacht hat was wir sind, sondern es war immer ein Zusammenspiel verschiedener Elemente. 

Aber sicher kann ich euch ein Buch nennen welches mich sehr beindruckt hat und mich heute noch immer nachdenken lässt. 


Anam Cara von John O’Donohue. 

Der Sub-Titel vermittelt im ersten Moment etwas anders als das wirklich im Buch zu finden ist. Denn es ist nicht einfach eine Sammlung von keltischen Weisheiten, sondern es ein Buch sehr philosophisches, wie auch spirituelles Buch.

O'Donohue berichtet uns in sehr zarten aber doch eindringlichen Tönen, wie die Kelten die Welt und das Jenseit sahen und wie weit wir uns von dieser spirituellen Ansicht doch entfernt haben, obwohl sie eins zu unseren Ahnen gehörte. Denn damals war alles beseelt, nicht nur der Mensch. Sondern die Berge, das Meer, der Himmel und die Tiere, wie auch die Landschaft in der sie alle lebten. Auch zeigt er uns auf, wie sehr uns diese "alte" Philosophie, die uns heute abhanden gekommen ist, eigentlich schadet. Wir sind entwurzelt, haben uns von der Erde / Natur oder dem ALL entfernt. Haben uns Abbgekapselt und leiden eigentlich, auch wenn wir das nicht so sehen oder wahrhaben wollen. Wir trennen alles, Gut und Böse. Hell und Dunkel. Diesseits und Jenseits, doch alles ist eng miteinander verwoben. Was für uns, seit die Zeit des Christentums Einzug hielt zu einem Tabuthema wurde, weil es Angst und Unsicherheit auslöst, war es damals ein normaler Teil des Lebens, ein weiterer, bekannter Ort, den man eigentlich so, nie wirklich hinter sich gelassen hat. Der Tod.

Das Buch ist weder moralisch, noch pathetisch, sondern anrührend, zart, poetisch und voller Liebe und Weisheit. John O'Donohue, irischer Philosoph, möchte dem uns die Augen wieder für die wunderbare Wirklichkeit öffnen, was ihm, in meinen Augen auch gelingt, solange der Mensch wirklich bereit dazu ist und mich offenem Herzen und ohne Vorurteile an das Buch heran geht.


© Privat
John O'Donohue wurde am 4. Januar 1954 geboren. Er studierte in  Tübingen philosophische Theologie und promovierte 1990 mit einer Arbeit über Hegel (deut. Philosoph  1770-1831).

Im Januar 2008 verstarb der Autor und wurde in seinem geliebten Westen Irlands begraben. Bis zu diesem Zeitpunkt lebte er einem Cottage in seiner Heimat Connemara im Westen Irlands.

Nebst dem oben genannten Buch erschienen noch folgende Bücher in deutscher Übersetzung:



Wer jetzt neugierig geworden ist dem kann ich sicher mal die Leseprobe auf der Verlagsseite empfehlen.

Leider findet man keine Rezension zu diesem Buch auf meinem Blog, zum ersten, als ich das gelesen habe, hab ich noch gar keine Bücher rezensiert und 2, hab ich es mal vor Jahren ausgeliehen aber leider nie mehr zurück bekommen. Aber ich hab mir vor genommen das Buch noch mal zu kaufen, denn es ist wirklich ein sehr schönes, ergreifendes und wahres Buch.



Die Wächter der Unterwelt
Trilogie-Auftakt mit Potenzial

10 Mai 2013



Geschichte

Ich bin Sara, bin 17 und lebe mit meinem Vaterzusammen und meiner Granny. Meine Mutter starb vor 3 Jahren, in meinen Armen, als sie von einem Auto angefahren würde. Es war eine schwere Zeit, aber wie es scheint, ist dies endlich vorbei denn... Es gibt einen neuen Schüler bei uns, Dante! Ist der süss!! Man, wenn ich den nur sehe bekomme ich weiche Knie. Und er spielt traumhaft Piano. Also für den würde ich alles machen. Seine blauen Augen, sie durchdringen mich, sein charmantes Lächeln lässt mich den Verstand verlieren.

Doch irgendwie stimmt was nicht, es passieren seit kurzem merkwürdige Dinge, und Danta scheint irgendwie damit zu tun zu haben. Aber er ist so charmant, so aufmerksam, so lieb, höflich...Und dann?  Völlig abweisend und wieder kalt. Ob ich denn noch rum bekomme? 

Doch plötzlich überschalgen sich die Ereignisse, und ich sehe dem Tod in die Augen... 

Erster Satz:

 Im Schatten der Nacht sass ich in diesem mir immer vertrauter werdenden Zimmer.



Meine Meinung


Dieses Buch ist der Auftakt zu einer Trilogie. Der Titel, ja, finde ich persönlich etwas ungeschickt gewählt, denn es dreht sich eigentlich nicht um die Unterwelt, sondern es geht um das Atlantis. Mit dem Sub-Tital kann ich lesen. 

Der Schreibstil ist jugendlich, einfach aber flüssig zu lesen. Aber eben nicht mehr. Hier merkt man das es ein Debüt ist. Auch wenn das Buch nicht ausdrücklich als Jugendbuch deklariert ist, gehört es in dieses Genre. Und ich muss gleich vorweg nehmen das ich nicht mehr in die Zielgruppe passe, denn das Buch ist mir wirklich eine spur zu kindisch. 

Warum? Nun, es ist zwar eine Fantasy-Geschichte, doch kommt dieses Element weniger zum tragen als die Liebesgeschichte zwischen Dante und Sara, die wirklich jede Seite zu domminieren scheint. Und leider bedient die Autorin hier Klischees die sich rund um den "heissen Typ" dreht, genau so wie um das verliebt sein. Ich war zwar auch mal jung und über beide Ohren verliebt aber sorry, das ist dann doch etwas zu viel. Fast auf jeder Seite muss man dann lesen wie verrückt der Typ sie macht, das sie den Verstand verliert wenn er sie anlächelt das sie nur noch an ihn denken kann, und und und... Wenigstens ist Sara eine selbstbewusste Junge Frau, die weiss was sie will oder eben nicht. Und eigentlich ist sie sehr bodenständig, daher passt ihr Gehabe vielleicht nich so zusammen. Was mich auch etwas störte war, das auch hier die Frau nie auf den Mann hört. Also er etwas von ihr möchte, die Frau aber genau das Gegenteil von dem Tut was der Mann möchte. Daraus ergibt sich für mich das Problem, das mir das Geschnulze mit der Zeit auf die Nerven ging und das Buch wurde langweilig.

Schade eigentlich. Denn die Geschichte hat wirklich Potenzial und ich bin dennoch neugierig wie es weiter geht. Der Schluss lässt da viel Spielraum offen und ich hoffe es gibt dann was neues zu lesen, denn dieser Teil hat das rad jetzt nicht grade neu erfunden. Denn in manchen Teilen hat mich das Buch etwas an Charmed, die Hexen-Serie, erinnert. 

Was die beiden Protagonisten angeht, sie sind mir dennoch ans Herz gewachsen. Sara, intelligent, tallentierte Geigenspielerin, ist eigentlich eine fröhliche Natur, auch wenn der Tod ihrer Mutter noch immer ein Schatten wirft. Sie ist selbstbewusst, weiss was sie kann und ist herzlich. Man ist gerne mit ihr zusammen. Bis eben auf ihr Verliebtsein, das nimmt dem ganzen etwas den Glanz, denn das verhalten passt sonst nicht so zu ihrem restlichen Charakter, find ich. 

Dante, der heisse Typ, geheimnisvoll, attraktiev, göttlicher Pianospieler und gut erzogen, hat mir eigentlich durchwegs gefallen. Ihn hängt ein haus Einsamkeit und Melancholie nach, was ich sehr spannend finde. Er ist es der Sara den Kopf verdreht. Doch sein Geheimnis lässt es eigentlich nicht zu das er etwas mit ihr anfäng, denn es bedeutet nicht nur das er sich und seine Familie in Gefahr bringt sondern Sara eben auch. Und das will er nicht und daher versucht er alles um der Versuchung zu widerstehen. Auch für ihn ist es alles andere als einfach, Sara scheint ihm nämlich genau so den Kopf verdreht zu haben wie er ihr.

Die Geschichte um die Unsterblichen, die Wächter und Atlantis wird weiter gehen, und ich habe die Hoffnung das der 2. Teil mehr zu bieten hat. Denn es hat wirklich noch Luft nach Oben. Trotz der Mängel hat mich der überraschende Schluss neugierig gemacht auf mehr, und die bedingungslose Liebe zwischen den Beiden will man einfach weiter verfolgen und hier werden wir Mädls halt doch wieder zu Teenis, wir hoffen auf ein Happy End ;) 


Ich bedanke mich herzlich für dieses Rezensionsexemplar bei der Autorin Sandra Todorovic.

Montagsfrage - Was hast du gelesen...

06 Mai 2013


Dieses mal kann ich auch wieder mit machen, denn heute will Paperthin folgendes wissen...

Was habt ihr am Wochenende gelesen?

Ja, ich hab gelesen auch wenn nicht so viel wie ich das gerne gehabt hätte. Doch hab ich ein paar Seiten geschafft. Und zwar lese ich grade ein Fantasy-Jugendroman von Sandra Todorovic der erste Teil einer Trilogie welche sich die "Die Wächter der Unterwelt" nennt. Der erste Teil heisst "Schlüssel der Ehwigkeit"

Ich habe jetzt etwas 1/3 gelesen und weiss noch nicht so recht was ich davon halten soll. Irgendwie komm ich nicht so recht in die Geschichte rein, einfach weil es lange dauert bis mal wirklich was passiert. Im ersten drittel erfährt man zwar das ein oder andere aber es ist doch sehr geprägt von der Verliebtheit der Protagonistin. Es ist mir ehrlich ein bisschen zu viel Teenigesülze. 

Aber eben, ich bin im ersten Drittel und das kann sich ja noch ändern. Eigentlich klingt die Geschichte wirklich noch spannend wenn man den Klappentext glauben darf ;)

Die siebzehnjährige Sara Davis lebt in New York, wo sie dieselbe High School besucht, an der ihr Vater Rektor ist. Sie kämpft immer noch mit dem Tod ihrer Mutter, die vor drei Jahren starb und sie ist sich nicht sicher, ob die Zukunft welche sie anstrebt, ihr Wunsch ist oder einfach nur der Wille ihres Vaters. Ihre Freunde stehen ihr in jeder Situation zur Seite. Aber über die Stimmen in ihrem Kopf und das permanente Gefühl beobachtet zu werden, kann sie mit niemandem reden, wenn sie nicht riskieren will, für verrückt erklärt zu werden. Als sie eines Tages unverhofft in die blausten Augen aller Zeiten blickt, droht ihre Welt zu entgleisen. Sie kann keinen klaren Gedanken mehr fassen und verfällt ihrem neuen Mitschüler Dante Craven augenblicklich mit Haut und Haar. Doch Dante schleppt ein düsteres Geheimnis mit sich herum. Seltsame Ereignisse offenbaren, dass er kein gewöhnlicher Mensch ist.

Tja, ich werd auf alle Fälle berichten ;)

Themen-Serie # eBooks - Mit was liest du deine eBook?

04 Mai 2013

Nach dem ich von euch wissen wollte wer von euch den überhaupt eBooks liest, war meine nächste Frage an euch wohl klar. Ich wollte wissen mit was für einem Gerät ihr denn so eure digitalen Schätzchen lest. Leider haben nicht sooo viele mit gemacht, finde ich, aber ist ja nicht schlimm, es geht ja vor allem darum überhaupt mal raus zu finden wie sich das unter uns Lesern so entwickelt. Spannend ist es natürlich nach 1 oder 2 Jahren noch mal die selben fragen zu stellen *gg* 

Nun, aber zurück zum Thema, mit welchen Geräten werden nun die eBooks von euch gelesen. Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten. Die Palette ist ja inzwischen nicht mehr so klein, es gibt den Computer, dann gibts den eReader und den Kindle mit seinen verschiedenen Modellen und inzwischen haben auch die Smartphons und die Tablets den Markt erobert und so begann dann schon fast ne neue Ära, denn nun waren wir nicht mehr abhängig von einem Format, den dank den Apps können wir eigentlich jede Form von eBooks lesen, egal in welcher Datei sie daher kommen.

Natürlich gibt es Unterschiede, es gibt Vor- und Nachteile bei den einzelnen Geräten und ich denke es geht vor allem um die eigenen Bedürfnisse und Prioritäten, die einen die Auswahl treffen lassen. Ich bin ja immer der Meinung, die heutige Technologie ist so gut, das es in dem Sinne kein schlechtes Gerät mehr gibt, vielleicht nicht genug ausgetüftelt, oky, oder es deckt eben nicht unsere Bedürfnisse ab, aber das macht es nicht schlechter. 

Aber erst mal zur Auswertung der Umfrage... 


Für mich ist es nicht überraschend das der Kindle an erster Stelle ist. Da Amazon ja so viele Bücher bereitstellt und auch Selfpublischer einfach ihre Bücher so verbreiten können. 

Zu meiner Schande muss ich gestehen, das ich die Leute, die mit Smartphons lesen völlig vergessen haben, ich kenne mindestens 2 die mit ihrem iPhone oder einem anderen Handy lesen. Vielleicht hab ich das vergessen weil mir das nie in den Sinn kommen würde, denn das wär mir viel zu klein, dann trag ich lieber ein dickes Buch mit mir rum und lese das unterwegs.

Auch der eReader ist nicht überraschend an 2. Stelle, denn Tablets kauft man sich, denke ich, wie ich nur dann, wenn man keinen Laptop hat: Sonst macht ein Tablet, find ich wenig Sinn. 

Und am Computer lesen immerhin noch 6 Leute von den 56 die mit gemacht haben. Hätte ich ehrlich nicht gedacht, denn ich sitze sonst schon so lange vor dem PC, da muss ich mir das mit dem eBook nicht auch noch antun. 

Und wie schon letztes Mal möchte ich auch wieder einige Stimmen zu Wort kommen lassen. Sie haben mir verraten mit was sie lesen und warum sie sich für diese Art des eBooks lesens entschieden haben.

ICH: Für welches Gerät hast du dich entschieden?

Vanesse T: 
Ich lese auf dem IPad und habe mich dazu entschieden es anzuschaffen, um das Angebot von Skoobe nutzen zu können. Dies war zu diesem Zeitpunkt nur mit dem IPad möglich. Da ich sehr viel lese, war dies eine gute Alternative günstig an E-Books zu kommen. Daher habe ich dann meinen Kindle gegen das IPad getauscht.

ICH: Warum hast du dich für das Tablet entschieden, welche Vor- und Nachteile hat es für dich?

Vanessa T:
Vorteile sind für mich, dass breite Angebot an E-Books und E-Book Stores die ich mit dem IPad nutzen kann. Mit speziellen Apps konnte ich bis jetzt überall wo ich wollte E-Books kaufen und lesen z.B. Amazon, Thalia, Skoobe etc. 
Ein weiterer Vorteil für mich ist, dass ich während des Lesens schnell zwischen dem E-Book und dem Internet hin- und herschalten kann, z.B. wenn ich etwas nachschlagen möchte oder ich rufe einfach während des Lesens kurz meine E-Mails ab.
Mir gefällt auch die Möglichkeit Bibliotheken anzulegen, hübsch in Farbe und mit Cover des Buches
Und die absolut beste Erfindung ist natürlich die Skoobe App.

Nachteile des IPads sind die sehr begrenzte Akku-Laufzeit, beim lesen wird der Akku schon schnell leer gesaugt.
Zudem ist das IPad im Vergleich sicher größer, schwerer und unhandlicher, aber für mich noch im Rahmen.
Die oft kritisierte Hintergrundbeleuchtung stört mich nicht beim lesen.
Als Verbesserung würde ich mir definitiv eine längere Akku-Laufzeit des Gerätes wünschen.

Ich selber hab ja auch ein Tablet, eben genau aus diesen Gründen, man ist nicht drauf angewiesen welches Format man liest. Ich kann überall meine eBooks kaufen und downloaden.  Was die Nachteile angeht, das mit der Akku-Laufzeit stimmt schon, die kann man natürlich mit einem eReader nicht vergleichen, eben weils einfach ein andere Gerät ist. Schliesslich ist es ein kleiner Computer welcher einfach mehr Saft braucht, ich denke der neue Kindle Touch hat auch nicht so ne lange Akku-Laufzeit wie die anderen Modelle. 

Was das Gewicht angeht, gut, hätte es damals, als ich es geschenkt bekommen habe schon das iPad Mini gegeben, hätte ich mich wohl für dieses entschieden, einfach weils hantlicher und leichter ist. Aber im Vergleich ist es nicht sehr viel sperriger oder schwerer als ein Hardcover-Roman. Und da man es auch einfach mal auf die Beide legen kann und es nicht halten muss weil es ja keine Seiten hat die sich von alleine umblättern, ist es auch nicht so tragisch, hab mir bis jetzt auf alle Fälle noch keinen Krampf geholt ;)

Dann möchte ich jetzt Marion M. das Wort erteilen ;)

ICH: Warum hast du dich dazu entschieden auf dem PC zu lesen.

Marion M.
Ich reise viel, gerne auch mit Billigflug-Gesellschaften wie Ryan Air - und dabei zählt jedes Gramm an Gewicht. Da ich auf Reisen aber auch sehr gerne lese, habe ich, bezogen aufs Gepäck, mit realen Büchern ein Problem.
Wenn ich E-Books hochlade, kann ich alle Titel, die ich inzwischen gespeichert habe (inzwischen 150), mitnehmen und so jederzeit meiner Stimmung oder meinem jeweiligen Interesse entsprechend entscheiden, was ich lesen möchte. Ich bin nicht an ein oder zwei bestimmte Bücher gebunden, die ich vielleicht dann gar nicht lesen möchte.
Und sollte ich unter den 150 Titeln keinen finden, der zu meiner Stimmung passt, kann ich mir vom Bett aus bei Tag und Nacht einen Wunschtitel auf den Kindle und damit auch auf den Laptop laden.
Zunächst habe ich mir versuchsweise einen Kindle besorgt (einen der ersten, noch ohne Beleuchtung), und dann festgestellt, dass es sich ab der Dämmerung nicht mehr gut lesen lässt. Aber man kann sich die Bücher - ohne Zusatzkosten - auch auf Zweit- und Drittgeräte herunterladen, und so habe ich jetzt meine sämtlichen Titel auf meinen Laptops gespeichert, dem großen für zuhause und dem kleinen für unterwegs. So kann ich bequem und ohne Zusatzlampe überall und zu jeder Zeit lesen.
Inzwischen gibt es den Kindle zwar auch mit Leuchthintergrund, aber da mein alter gut funktioniert, benutze ich den gerne hier in Hamburg, wenn ich im Café sitze und lesen möchte, und den Laptop, wenn ich reise, oder einen größeren Bildschirm möchte.


ICH: Was sind für dich die Vor- und Nachteile.

Marion M.
Vorteile:
  • Perfekt auf Reisen
  • Gewichtsersparnis
  • unbegrenzt viele Bücher im Gepäck
  • größerer Bildschirm als beim Kindle
  • unabhängig vom Tageslicht
der Laptop ist sowieso immer dabei, wenn ich unterwegs bin, keine Extra-Ausrüstung nötig
Wenn ich nachts im Bett lese, muss ich nicht mehr verzweifelt mit dem Gewicht eines umfangreichen Romans kämpfen, der mir dauernd aus der Hand fällt und dessen Seiten ich krampfhaft vom Zurückblättern abhalten muss.
Umblättern geht mit der Maus oder per Click auf den Pfeil.
Oh, und ich kann die Schrift (beim Kindle und beim Laptop) so einstellen, dass ich ohne Brille lesen kann - ein großer Vorteil, wenn ich sie mal vergessen habe... Beim Buch geht das leider nicht. Ich erinnere mich daran, dass ich früher am Strand, wenn ich die Brille nicht dabei hatte, allerlei Experimente in Richtung Not-Lupe mit zerbrochenen Flaschenböden und Wasserfüllung gemacht habe, nur um irgendwie lesen zu können!

Nachteile:
Eigentlich fallen mir keine wirklichen Nachteile ein. Na klar, ich stamme aus einer Generation, die "nur" mit Büchern aufgewachsen ist, insofern hat das Halten und Umblättern eines Buches etwas Nostalgisches, wie das Gulasch meiner Mutter, das niemand nachkochen kann, und das ich genieße, wenn ich es mal wieder essen kann... aber die Vorteile überwiegen inzwischen alle Nachteile, die mir früher in den Sinn gekommen sein mögen. Es ist eine Sache der Gewohnheit. Der Mensch hängt an dem, was er kennt, und vor allem Neuen hat er erstmal Angst, so lehnt er es zunächst einmal ab. Irgendwann probiert er es dann doch aus - und die Gewohnheit erledigt den Rest, das Neue wird zum Alltäglichen...

Halt!!! Ein wesentlicher Nachteil fällt mir jetzt doch noch ein:
Es ist nicht so einfach, in einem E-Book eine bestimmte Stelle wiederzufinden, man kann nichts ausdrucken (z.B. ein Rezept oder eine Anleitung). Momentan fotografiere ich eine wichtige Seite und drucke sie mir dann aus, oder ich kaufe mir bei einem wirklich wichtigen Inhalt tatsächlich das Buch noch hinterher, und sei es nur, um Kopien machen zu können, oder "richtig" nachschlagen zu können.
Dann liegt natürlich ein gewisser Nachteil darin, dass man einen Laptop wie auch den Kindle immer wieder aufladen muss, um lesen zu können, und so ist man auf eine Steckdose mit elektrischem Anhang angewiesen - nicht so einfach, wenn man in abgelegenen Gegenden herumreisen würde... oder keinen Akku für das entsprechende Land hätte... in dem Fall geht nur das Buch. Doch wenn das ausgelesen ist, ist auch Schluss mit Lustig. Also wiegen sich diese beiden Dinge auf...

ICH: Was würdest du dir wünschen um den Lesespass zu verbessern.

Marion M:
Da fällt mir jetzt eigentlich gar nichts ein - doch, eins:
Es sollte alle Titel in beiden Versionen geben: Als Buch für die, die lieber der Nostalgie frönen (auch um die Verlage und alles, was mit dem Buchdrucken verbunden ist, nicht von der Landkarte zu fegen, und natürlich auch um die Jobs zu erhalten), aber aus den oben beschriebenen Gründen wünsche ich mir eben auch die leichtere und einfachere E-Book Variante.
Ja, und zu dem, was ich eben noch nachgetragen habe - das etwas zeitaufwändige Nachschlagen und Wiederfinden von bestimmten Passagen: Da könnte meinetwegen gerne eine Vereinfachung stattfinden... und eine Möglichkeit, so etwas auszudrucken vielleicht?

Dann gibts noch die Lili, sie ist eine der Personen die ich bei meiner Umfrage völlig vergessen habe, denn sie liest auch auf dem Smartphone!

ICH: Warum hast du dich dazu entschieden auf dem Smartphon zu lesen?

Lili H.
Für das lesen auf dem Handy hab ich mich entschieden, weil ich es eh schon hatte. Und Anfang letztes Jahres doch neugierig auf die Bücher von Nancy Salchow geworden bin. Also hab ich mir die Kindle App runter geladen und los ging's.
Für mich ist das praktisch, denn das Handy bzw. iPhone hab ich immer dabei. So kann ich unterwegs auch prima lesen. Und morgens am We, wenn ich früher wach werde, als mein Mann. Es ist ja klein und handlich, so das ich mich umdrehen kann und er nicht gestört wird, durch das Licht.

ICH: Was sind für dich die Vor- und Nachteile.

Lili H.
Das Wörterlexikon ist auch eine prima Sache. Und das man sich Notizen machen kann. Allerdings weiß ich nicht, ob das nicht auch auf den Readern geht.
Das waren auch gleichzeitig die Vorteile.
Die Nachteile von der Kindle ab auf iPhone und iPad sind, das man keine Bücher mit anderen ausleihen kann (geht wohl auf dem Kindle), das es wohl nicht zu gut für die Augen ist (Reader sind da wohl besser) und das es wie bei der Kindle App nur aussieht wie ein flaches Stück Papier. Zum Beispiel bei der ibooks App. kann man einstellen, das es wie ein Buch aussieht.
Sonstige Nachteile hab ich jetzt, für mich, noch nicht festgestellt. Viele sagen ja, sie können nicht auf dem Handy oder iPad lesen. Ich gehöre wohl nicht dazu .
Das wären auch gleichzeitig die Sachen, die ich mir noch wünschen würde.
Da ich zu den glücklichen gehöre, die einen Mann haben, der einem ein iPad schenkt, werde ich mir keinen Reader kaufen. Denn noch ein Gerät, besser nicht. Sonst hätte ich mir bestimmt irgendwann einen zugelegt.

Wie man sieht, gibt es doch auch einen Markt für Leute die mit Handys lesen. Vielleicht erkennt sich ja auch noch wer darin, liest von euch auch jemand mit dem Smartphone? 

Und zu guter letzt bin ich natürlich gespannt warum sich die Autorin Margot S. Baumann für einen eReader entschieden hat. 

ICH: Warum hast du dich dazu entschieden auf dem Smartphon zu lesen?

Margot S. Baumann
Ich reise viel, pendle auch jeden Tag, und irgendwann wurde es mir zu dumm, ständig einen Koffer voller Bücher mitzuschleppen. Daher habe ich mich vor drei Jahren dazu entschlossen, einen E-Reader zu kaufen. Bis heute habe ich es nicht bereut! Für mich stellt sich auch nicht die Frage entweder oder (Printbücher), sondern sowohl als auch. Ich mag beide Medien.
 
ICH: Was sind für dich die Vor- und Nachteile.

Margot S. Baumann
Vorteile:
  • Ich habe mir einen Reader mit Internetzugang gekauft und kann daher ein Buch sofort auf den Reader laden bzw. kaufen, wenn es mich gelüstet. Von überall auf der Welt, das ist wirklich cool
  • Handlich, leicht, leicht zu transportieren, Schriftbild einstellbar (die Augen werden auch nicht besser), Akku hält lange, meine Lieblingsbücher habe ich ständig bei mir, grosser Speicher (bis zu 1000 Bücher), ich kann sogar Lesezeichen anbringen, wenn mir etwas besonders gefällt und später nochmals nachlesen
  • viele Klassiker kann man gratis downloaden. 

Nachteile:
  • heute würde ich mir einen E-Reader mit eingebauter Beleuchtung kaufen, als ich ihn orderte, gab es das noch nicht
  • ich musste ihn damals auch über die USA bestellen, weil Amazon nicht in die Schweiz lieferte
  • sonst habe ich bis jetzt noch keine Nachteile festgestellt. Mit der Gratissoftware "Calibre" kann man auch andere Formate, als die Amazon liefert, umwandeln. Von daher bin ich nicht an einen Zulieferer gebunden.
ICH: Was würdest du dir wünschen um den Lesespass zu verbessern.

Margot S. Baumann
Ich wünschte mir: Siehe Punkt 2.
Ansonsten habe ich keine Wünsche, respektive hätte ich eher Wünsche an die Verlage, dass sie ihre E-Books günstiger anbieten

So, erstmal danke ich euch allen für eure Antworten, es ist wirklich interessant wie verschieden eben die Bedürfnisse sind.

Und ehrlich, ich glaube kaum das ihr eure Geräte wieder hergeben und auf eBooks verzichen wollen würdet!? Oder?  Also ich nicht, denn ich mag beides.

Dies war also ein weiterer Teil zum Thema eBook, und weiter geht es mit der nächsten Umfrage, auch die findet ihr wieder in der Sidebar, und ich hoffe ihr macht wieder mit ;)?

 Und zu welchem Gerät habt ihr gegriffen? Und vielleicht möchtet ihr uns ja auch verraten warum?!

Nun wünsch ich allen noch einen schönen Samstagabend und bis zur nächsten Auswertung der laufenden Umfrage!


Die Göttlich - Trilogie

02 Mai 2013

Geschichte

Hellen ist schon fast17 und ein ganz normaler Teeni. Gut, fast, sie kann zwar viel schneller rennen als alle anderen, aber das verbirgt sie geschickt. Nur das sie schon unverschämt schön ist, das lässt sich natürlich nur schwer verbergen. Sie lebt mit ihrem Vater zusammen, alleine, denn die Mutter ist schon als sie klein war abgehauen.  Alles scheint aber soweit für sie normal zu laufen, ja, bis eine neue Familie auf die Insel zieht. Und seit da passiert etwas total eigenartiges. Sie, eigentlich ein total liebes und freundliches Mädel wird zur Furie sobald sie eins dieser Kids sieht. Hellen merkt das hier etwas fürchterlich schief läuft, nur weiss sie überhaupt nicht was dies sein soll, denn was sollen all die negativen und heftigen Gefühle, sie kennt die Kids ja nicht ein mal!! 

Und schon überschlagen sich die Ereignisse, sie findet heraus was es auf sich hat mit dem unbändigen Hass den sie ihnen gegenüber empfindet. Ihr wird ein Geheimnis offenbart das sie erst völlig ungläubig zurück weisst aber dann völlig schockiert zur Kenntnis nimmt. Sie ist eine Halbgöttin! Sie soll die Tochter von Daphne sein, der Schwester von Aphrodite!

Nach und nach scheint ihr doch alles nur logisch, sie nimmt ihr neues Schicksal an welches heisst, den erneuten aufflammenden Krieg zwischen Den Götter und ihren Halbblutkindern zu vermeiden. Doch es ist viel schwieriger als sich Hellen das gedacht hat, auch mit reichlicher Unterstützung. Sie wird vor Aufgaben gestellt, Entscheidungen die sie ganz alleine treffen muss. Kann sie den Krieg verhindern? Wird sie genug schlau sein um den Göttern ein Schnippchen zu schlagen? Und vor allem, wie wird Hellen ab nun ihr Leben meistern da sie ja jetzt offiziell nicht mehr zu den "Normalos" gehört? Was ist mit Schule? Liebe? Freunde oder einfach ein sorgenfreies Leben leben? 

All das und noch viel mehr wird man in dieser göttlichen Geschichte finden.


Meine Meinung

Josephine Angelini hat mit ihrem Debüt voll in mein Herz getroffen. Es ist alles darin enthalten was ich von einer guten Geschichte erwarte. Es fängt beim Schreibstil an, welcher wirklich passend zum Alter der Protagonisten passt, aber es ist nicht zu kitschig und auch nicht zu viel der Protzerei! Denn das hätte wirklich nicht gepasst. Auch die Situationskomik kommt nicht zu kurz, wobei sie nicht in allen Teilen gleich oft zum tragen kommt. Man liest sich wirklich leicht und flüssig durch die Seiten, man merkt gar nicht wie schnell man vorwärts kommt und ist erstaunt wenn man fertig ist. 

Dann natürlich die Geschichte selber. Die Geschichte um Hellen ist eine wahrlich göttliche, den das Hauptthema ist der Kampf zwischen den griechischen Göttern und ihren Halbblutkindern. Die Autorin hat wirklich sehr gut recherchiert und von daher passt das auch alles sehr gut zusammen, wer sich aber mit der griechischen Götterwelt nicht auskennt, für den hat es im Anhang dann auch die Erklärungen dazu, und was ich erfrischend finde ist, sie lässt den einzelnen Göttern auch ihr Reich und Zugehörigkeit. Was manch Autor oder manche Autorin nicht so streng nimmt. Da werden dann schon mal die verschiedenen Phanteons durchmischt oder schnell mal die Namen entliehen. Was mich meist eher verwirrt oder manchmal auch etwas nervt. 

Wie gesagt, Hellen ist in dieser Geschichte klar die Hauptfigur und Heldin, obwohl sie viele Freunde hat, auch Halbgötter gehören dazu, aber schlussendlich hängt alles an ihr, versagt sie, steht einem 2. Trojanischen Krieg nichts mehr im Wege oder sie gewinnt, und rettet nicht nur ihr Leben. 

Die Themen sind wie in einem Jugendbuch immer wieder zu finden die folgenden:
  • Ablösung
  • Freundschaft
  • Vertrauen
  • Die grosse Liebe
  • Seinen eigenen Weg finden
  • Selbstverantwortung
  • Kampf mit den eigenen Dämonen



 
Eine rundum gelungene Geschichte um ein starkes und selbstbewusstes Mädchen das einem sehr schnell ans Herz wächst. 





Qindie - Das Autorenkorrektiv startet durch!

01 Mai 2013

Qindie? Was soll denn das bitte sein? Ja, genau diese Frage stellt ihr euch jetzt sicher. Klar, es muss ja mit dem Thema hier zu tun haben, und das tut es auch. Und zwar geht es auf dieser Seite um folgendes Anliegen... 

Erst möchte ich euch mal schnell die zusammensetzung des Namens erklären, dann wird schon einiges viel logischer erscheinen. 

Q steht Qualität und Indie für Selfpublisher, also Indie-AutorIn

Wer steckt dahinter? 
Wir sind Autorinnen und Autoren, die ihre Bücher unabhängig produzieren und publizieren – sogenannte “Indie-AutorInnen”. Das heißt nicht, dass wir nicht auch für Verlage arbeiten, aber eben nicht ausschließlich. Viele von uns sind “Hybrid”-AutorInnen, Standbein im Verlag, Spielbein auf eigene Gefahr …
Unsere Initiative ist ein Zusammenschluss von Individuen mit unterschiedlichen Meinungen, Ansätzen, Büchern und Vorlieben. Wir sind eine Zweckgemeinschaft, kein Verein und kein Verlag.

Aha... Oky, soweit so gut. Aber warum das Selfpublishing?
Weil es möglich ist. Nicht jedes Manuskript findet automatisch einen Verlag. Viel zu viele Projekte schwimmen nicht im Mainstream, treffen gerade keine Schublade, sind “zu anspruchsvoll” oder “zu speziell”. Manchmal ist es einfach nur Pech, dass ein Manuskript keinen Verlag findet,  oder man entscheidet sich bewusst gegen die Maschinerie des Verlags, weil man alle Komponenten eigenständig bestimmen möchte.

Aber es ist sicher nicht ganz einfach sich als Selfpublisher hervor zu tun, oder?
Der beginnende E-Book-Boom hat einiges möglich werden lassen, was früher undenkbar war. Selbstproduzierte Bücher fanden niemals den Weg in den Handel. Das ist vorbei, spätestens seit Amazon mit KDP jedem Menschen auf der Welt mit Internetzugang die Möglichkeit bietet, sein Buch als E-Book (und über CreateSpace auch als Print) auf der größten Verkaufsplattform für Bücher zu präsentieren.

Das kann jeder tun. Absolut jeder.
Und damit wäre der Haken daran schon beim Namen genannt. Es könnte nicht nur jeder tun – es passiert! Täglich. Stündlich. Und leider oft in einer grauenhaften Qualität.

Gut, das kann ich verstehen aber was ehoft ihr euch denn davon? 
In diesem Wust und Schwall an literaturähnlichen Ergüssen, in den Markt gekippt von Amateurschriftstellern und Autorendarstellern (m+w), teilweise zusammengekleistert aus Texten anderer Leute, gehen die wirklich guten, lesbaren und handwerklich anständig gemachten Bücher gnadenlos unter. LeserInnen verzweifeln an der Aufgabe, die wenigen Perlen aus dem Stroh zu klauben und das Etikett “Selfpublisher” oder “Indie-Autor” ist kein Gütesiegel. Ganz im Gegenteil.

Dagegen wollen wir etwas unternehmen. Wir möchten eine Plattform bieten, auf der sich Autorinnen und Autoren präsentieren, deren Bücher einen zweiten Blick wert sind. Hier kommen nur handverlesene, gute Bücher ins System. Dafür sorgt das Autorenkorrektiv – was hier landet, würden wir auch selbst lesen!

Ok, und wie bringt ihr diese Bücher und Autoren dann an die Leser?
Synergie!

Uns zur Seite stehen ebenso sachverständige und fachkundige BuchbloggerInnen, keine “Klappentextblogger”, keine gekauften Lobhudler, sondern kritische LeserInnen, die gut formulierte Rezensionen verfassen.

Geplant ist die Zusammenarbeit mit Layoutern, Grafikern, Lektoraten und Korrektoraten … und jedem, der in ein solches Netzwerk passt und sich mit unserem Ziel identifizieren kann.

Wer Interesse am Netzwerken im Sinne des Korrektivs hat, mag sich bitte bei uns melden. Wir haben offene Ohren und offene Arme für alle, die das Netzwerk unterstützen möchten.

Ich bedanke mich bei Susanne Gerndom die im Auftrag des Autorenkorrektivs hier geantwortet hat.  Quelle des Textes

Auf der Seite findet ihr nicht nur interessante Beiträge, sondern auch Mitwirkende Autoren und deren Bücher. Man kann sich Leseproben runter laden und es gibt ein Forum!

Ich finde es wurde Zeit das sich Autoren zusammen schliessen. Denn es ist wirklich sehr schwirig als Selfpublischer durch die enorme Masse auf sich aufmerksam zu machen. Ich drücke dem ganzen Team und natürlich den ganzen mitwirkenden Autoren viel Glück und Erfolg!! ich bin gerne mit dabei um das Projekt zu unterstützen!

Seid ihr jetzt neugierig geworden? Dann schaut einfach mal rein! Es ist sicher für alle sehr spannend und interessant.