Der Augenjäger #2
Und der Schrecken geht weiter....

28 Juni 2014


Geschichte


Mein Name ist Zorbach, Alexander Zorbach und ich bin zu spät gekommen. Mein Sohn konnte ich nicht retten, er war nicht da, wo er hätte sein sollen. Ich steh da, verzweifelt, wütend, ängstlich... Mein Handy klingelt und wer ist dran? Der Killer, der Augensammler, so wie er seit einiger Zeit genannt wird, denn er schneidet den Kindern das linke Auge raus wenn die Zeit abgelaufen ist und sie nicht vorher gefunden werden, und entsorgt sie dann an einem Waldrand. Ich nehme ab und höre wie Lehmann mit eine 2. Chance gibt, er mir hoffnung macht meinen Sohn doch noch lebend wieder zu finden... Doch diese Hoffnung zerplatzt in den Moment wo er mir befiehlt die Kiste zu öffnen... Darin finde ich eine Pistole und er stellt mich vor die Wahl... Julian kann leben..... Wenn ich mich dafür opfere! Und was machen Eltern nicht alles um ihr eigenes Fleisch und Blut zu retten?! Genau... Ich habe keine Wahl..... 

Erster Satz:

Milde dreizehn Grad, leicht bewölkter Himmel, ein sanfter Septemberwind.

Meine Meinung


So, nach all den Dramen, Komödien und Liebesbücher, muss wieder mal was deftigeres her und was passt da nicht besser als ein neuer Fitzeck? Als erstes muss ich schnell was klar stellen, Der Augenjäger ist zwar der zweite Teil, von einer noch unbekannt langen Reihe, die aber, wie Fitzek selber sagt, auch für sich alleine gelesen werden kann. Ich bin da auch der selben Meinung aber ich finde, wenn man den ersten Band gelesen hat, Der Augensammler, dann machts mehr Spass weil er da weiter geht wo der erste beendet wurde. Auch kommen alle Personen wieder drin vor. Die Geschichte wird aber mit eiknem neuen Fall verknüpft... 

Titel und Cover, beide haben mit dem Thema zu tun. Und passen daher perfekt! 

Was den Schreibstil von Sebastian Fitzek angeht, gewohnt rassant, spannend und sehr detailreich. Man flutscht nur so durch die Seiten und man kann nicht aufhören denn wie gewohnt schmeisst er einen gleich ins Geschehen und man befindet sich sogleich mit in der Story. Genial. Und er kann den Spannungsbogen wieder bis zur letzten Seite halten, was ja bei einigen nicht so einfach zu gelingen scheint. 

Zur Geschichte hab ich oben schon geschrieben das es ein in sich geschlossener Fall ist, eigentlich und man ihn wirklich auch ohne den Vorgänger lesen kann, aber ich find es einfach spannender ihn nach dem Der Augensammler zu lesen, weil man dann die Charaktere schon kennt, man kennt die Vorgeschichten von ihnen und man ist ihnen doch etwas näher. 

Die Geschichte beginnt am Ende der Suche nach dem Sohn von Zorbach, schwehrst gezeichnet durch den Verlust des Sohnes, seiner Frau und den verpassten Moment den Augensammler fest zu setzen, muss Zorbach sich einem neuen perversen Serienmörder stellen. Dieser schneidet Frauen einfach die Augenlieder ab, damit sie die Augen vor der Schuld nicht mehr verschliessen können die sich aufgeladen haben. Die Frauen sind, was man sich denken kann, total thraumatisiert, denn nach dem sie diese Folter übersich ergehen lassen mussten, werden sie von dem Mann auch noch brutalst vergewaltigt. Das ist die wohl "gerechte" Strafe dafür, wie es Mörder rechtfertigt. 

Auch dieses mal hilft ihm Alina, wenn auch am Anfang äusserst widerwillig, doch sie lässt sich breitschlagen und versucht ihre medialen Fähigkeiten wieder einzusetzen, was auch klappt aber alles andere als sie sich das vorgestellt hat... werden sie den neuen Serienkiller finden? Können sie ihm zusammen das Handwerk legen? Man wills hoffen....

Was vielleicht etwas ungewohnt ist bei diesem Buch, es ist, nach meinem empfinden brutaler als die vorhergehenden. Was aber eben zur ganzen Geschichte passt. Wer das aber nicht mag, sollte vielleicht die Finder von lassen. Schliesslich mag es nicht jeder. 

Ich bin auf alle Fälle überrascht, wie sich der Autor immer wieder selber übertrifft. Ich kann das Buch wirklich nur wärmsten empfehlen.

Fazit

brutal, spannend und rassant 



  

Scham und Schamlosigkeit
Eine erotische Novelle

22 Juni 2014


Geschichte


Marianne Dashwood ist mein Name, ich bin eine junge Frau die eigentlich aus gutem Hause kommt, aber alles verloren hat. Ich lebe mit meiner Schwester und Mutter in einem Cottage ein langweiliges Leben... Bis ich John Willoughby begegne. Einem vornehmen, sehr attraktiven Mann der mich nicht nur anzieht sondern meine Gefühlswelt total durcheinander bringt. Ich hätte nie gedacht was dieser Mann aus mir macht. Eine unzüchtige, nein, gar eine verdorbene Frau hat er es aus mir gemacht... und mir gefällts. 

Erster Satz:  

Ich weiss nicht warum ich diese Geschichte aufschreibe, aber ich weiss, dass ich es tun muss. 

Meine Meinung


Als erstes muss ich sagen das dieses eBook schon länger darauf wartet gelesen zu werden. Ich habe dieses Rezensionsexemplar von der Autorin selber bekommen, dafür danke ich mich schon mal hier an dieser Stelle! Ich war wirklich unschlüssig und doch war ich neugierig auf diese Novelle, da ich schon 2 Bücher von ihr gelesen habe (Bastets Töchter und Corvidae). Und doch... hab ich es bis jetzt aufgeschoben. 

Bevor ich zu meiner Ausführung komme, möchte ich schnell noch was wichtiges zu dieser kurzen Geschichte sagen. Meike Nilos hat sich die Geschichte von Jane Austen zu Herzen genommen und diese Adaption zu Sense and Sensibility geschrieben. Und ich muss hier klar stellen das ich das Buch von Austen nicht gelesen habe, also Verbindungen so natürlich nicht herstellen kann. Ich werde also die Geschichte als für sich stehend bewerten. 

Aber nun zum Titel und Cover. beides passt wirklich gut, die junge Frau in ihrem Kleid das in die Zeit passt und natürlich auch der Titel der die Gefühlslage der Marianne Dashwood auf zeigt. Sie ist nämlich hin und her gerissen zwischen der Scham und der Schamlosigkeit. Die Scham, was die Familie oder die Gesellschaft sagen würde wenn sie wüsste was sie mit dem Herrn so treibt, und die Schamlosigkeit, die sie nicht nur anzieht sondern regelrecht in Ektase versetzt. 

was die Geschichte angeht... Tja, sie ist nett. Was mich aber hier wieder stört ist das ein junges, naives und noch völlig unerfahrenes Fräulein auf einen sehr attraktiven, erfahrenen Mann trifft der sie natürlich gleich in die Welt der Lust und des ausschweifenden Sex einführt. Klar, Mister Willoughby umwirbt sie nicht mal sondern kommandiert sie gleich rum. Er ist alles andere als ein zuvorkommender Mann. Und doch springt Marianne gleich auf diese Art an, fügt sich gleich in die devote Rolle ohne gross mit sich zu hadern. wie ich finde. Auch wenn sie sich nach der ersten Eskapade schwört nie mehr mit dem Mann zu tun haben zu wollen. Gleich beim ersten Mal steigt ihre Lust so an das sie alles um sich vergisst und eigentlich mehr will obwohl sie weiss das sich sowas nicht gehört. 

Irgendwie gleichen sich die meisten Erotikrome zur Zeit dermassen das es schon wieder langweilig wir. Es geht immer um Sado-Maso, um underfahrene, jungfräuliche und naive Frauen die in eine devote Rollen gepresst werden. Es geht um Fessell- und Knebelspiele und Männer die ihre Macht über die Frau ausüben wollen. Und natürlich findet das jede Frau toll.

Ich finde das schade. Irgendwie vermisse ich erotische Geschichten die auf Augenhöhe spielen. Frau und Mann. Ich bin wirklich nicht prüde aber ich wünschte mir echt mehr Handlung, mehr Tiefgang und vor allem mehr Abwechslung. Wo ist das die Phantasie geblieben oder das "Normale" das doch wirklich auch sehr erregend sein kann? 

Nicht das es nicht kribbelnde Szenen gibt in dieser Erotikkurzgeschichte, zum sich kurz zu verweilen, ist es wirklich unterhaltsam, aber für mich persönlich, mehr auch nicht. 

Was die beiden Protagonisten abgeht, Marianne fand ich mit der Zeit nervig. Warum? Sie weiss nicht was sie will. Sie kann nicht zu sich stehen, sie ist immer wieder hin und her gerissen steht nicht zu sich selber und ihre Neigungen. Klar, man muss bedenken das Frauen im 19. Jahrhundert zu züchtigen Beiwerk erzogen wurden. Und dennoch... Wenn man schon eine Geschichte so schreibt und zu dieser Zeit ansiedelt darf doch Frau auch dazu stehen. Sie ist echt wie eine Fahne im Wind. 

Und Willoughb, eigentlich ein Waschlappen. Unberechenbar und ohne Ruckgrad. 

Ich konnte mich mit keiner der beiden Protagonisten wirklich anfreunden. Wie gesagt, zum einmal lesen sich gut. Auch um die Phantasie anzuregen... manchmal. Aber mehr nicht. 


Der Nomandengott
Wie der Auszug aus Ägypten wirklich war

20 Juni 2014


Geschichte


Seshmosis ist meine Name, und ich bin ein Schreiber. Ach ja, und ich lebe im Land der Pharaonen nach dem meine Vorfahren hier her geflüchtet sind. Wir, die Hyksos sind eine Minderheit und die Ägypter haben länger je mehr was gegen Emigranten oder Secondos oder wie wir, die praktisch schon ägyptische Wurzeln haben. An allem sind wir schuld... Geht der Nil mal zu spät über die Ufer? Die Hykos warens, kommt die Flut rechtzeitig, aber zu niedrig, wer wars? Genau, die Hyksos, und wir haben es langsam satt. Wir haben uns in einer bescheidenen Gruppe zusammen getan und diskutieren wie wir diesen Missstand ändern können. 

Und diese radikale aber einzige Lösung haben wir gefunden... Wie verlassen Ägypten und machen uns auf ins Land unserer Vater! Sollen die ollen Ägypter doch schauen wie sie ohne uns zurecht kommen!! 

Erster Satz:

Wer schon entsprechende persönliche Erfahrungen mit Göttern sammeln konnte oder gar selber einer ist, mag die folgenden Zeilen getrost überspringen.

Meine Meinung


Ich hab das Buch schon länger in einem RuB stehen. Wie man am Erscheinungsjahr ablesen kann. Sicher schon 4 Jahre. Warum ich es erst jetzt gelesen habe? Es kommen einfach immer wieder ebensogute Bücher dazuwischen. Und bei dem SuB, passiert das eben auch mal öfters. Aber nun zu meiner Meinung zu diesem Buch...

Beginnend wieder, wie gewohnt mit Titel und Cover. Der Titel passt wirklich gut, und auch das Cover, ist wirklich witzig. Mir gefällt wirklich gut. 

Was den Schreibstil von Herrn Gerd Scherm angeht, er ist flüssig und leicht zu lesen. Wortspielereien finden wir auch, oder eine wirklich tolle Wortwahl. Was kann man auch von einem Kommunikations-Designer auch erwarten? Nein, im ernst, ich hab das Buch wirklich sehr gerne gelesen. Wer Christopher Moore kennt und gefällt, der sollte versuchen diese Trilogie auch zu bekommen, denn es lohnt sich sie zu lesen. Leider sind die Bücher vergriffen, aber ich werde auch die anderen beiden Teile irgendwie auftreiben. 

Zur Geschichte... Ja, wer kennt diese nicht. Der Auszug aus Ägypten? Nur, seid ihr sicher das sie so auch wirklich passiert ist, so wie man es euch schon seit Jahren, Jahrhunderten oder gar tausenden erzählt? Sicher? Nun, dann müsst ihr die Geschichte um Seshmosis und seinen Freunden den Hyksos lesen, er erzählt nämlich heir wie es wirklich war!! 

Seshmosis ist Schreiber, gebildet, denn schliesslich kann er lesen und schreiben, aber was das körperliche angeht, da kann er nicht grade punkten. Als "Stubenhocker" ist er eher, ja wie soll mans sagen ohne beliegend zu wirken?, unsportlich?! Wenn man ihm gesagt hätte das ER mal seine kleine Truppe von Freunden aus Ägypten führt, durch die Wüste geht und sich auf macht sie ins Land ihrer Vater zu geleiten, dann hätte er wohl an unserem Verstand gezweifelt. Und erst recht wenn wir ihm verraten hätten... Ach nein, das lassen wir lieber. Er wird es schon früh genug erfahren... 

Gerd Scherm hat mit dieser Trilogie wirklich einen witzigen, intelligenten Auftakt zu einer Trilogie geschaffen die es sich wirklich lohnt aufzutreiben. Wer "Die Bibel nach Biff" gelesen und geliebt hat, sollte, ja muss, auch diese Bücher lesen.


Fazit

intelligent, witzig, unterhaltsam



Das Roie-Projekt
Lieben trotz Asperger Syndrom?

12 Juni 2014



Geschichte


Seit gegrüsst.
Mein Name ist Don, ich bin Genetiker und mit der Hilfe meiner Freunde Claudia und Gene hab ich mich für das Projekt-Ehefrau entschieden. Dafür habe ich einen 16-seitigen Fragebogen erstellt um die Kontabilität einer Frau abzugleichen. Denn ich denke, nur so werde ich die Frau finden, die zu mir passt.

Warum so einen Aufwand? Nun, ich habe strenge Regeln in meinem Leben, und damit diese nicht aus den Fugen geraten muss die Frau eben genau die Eigenschaften besitzen die auch dazu passen. Und um eben Zeit zu sparen, Demütigungen, Peinlichkeiten und Missverständnisse im Keim zu ersticken, habe ich eben diesen Fragebogen erstellt.

Tja, auf alle Fälle dachte ich es würde helfen... Doch so einfach wars dann doch nicht und als plötzlich auch noch Rosi auf der Bildfläche erscheint, gerät irgendwie alles aus dem Ruder...


Erster Satz:

Ich denke, ich habe eine Lösung für das Ehefrauproblem gefunden.

Meine Meinung


Dieses Rezensionsexemplar hab ich schon vor er ganzen Weile in der Post gehabt, da ich es nicht angefordert habe, hab ich es nicht gleich dran genommen aber jetzt hatte ich richtig Lust dazu es zu lesen und ich fands.... Das sag ich euch gleich. Erst möchte ich mich noch beim Fischer-Krüger Verlag bedanken für dieses tolle Reziex.

Aber nun zum Buch, und zwar wie immer fang ich mit Titel und Cover an. Diese beiden haben mir wirklich sehr gut gefallen. Das Cover ist speziell, auch wenn ich Don nicht gleich mit einem Fahrrad assoziiere. Sondern eher mit einem Pult oder mit einem Mikroskop... Oder so. Aber egal, es ist speziell und das gefällt mir. Und was ich ganz toll find, der Titel wurde aus dem Original übernommen. Also ... Gut gemacht  ;)

Der Schreibstil von Graeme Simsion fand ich auch ganz toll, es liest sich leicht und flüssig und es ist wirklich sehr plastisch geschrieben, man kann sich die Protagonisten sehr gut vorstellen. Trotz der Problematik (Asperger-Syndrom), oder grade deshalb, entstehen viele witzige Situationen, aber eben auch Missverständnisse. Mit dem Schreibstil schafft es der Autor einen auf eine Achterbahn der Gefühle mit zu nehmen. Er hat es wirklich geschafft eine Liebesgeschichte mit Tiefgang zu schreiben.

Zur Geschichte... Sie ist fantastisch! Ja, doch, das muss ich hier einfach so sagen. Das Debüt hat mich wirklich umgehauen. Ich bin ja sonst nicht die Liebesromanleserin. Mir sind die meist zu seicht. Wenn, dann... Ja dann muss es eben den besagten Tiefgang haben, und dieses Liebesdrama hat eben genau diesen.

Don ist eine 39 jähriger, attraktiver Genetikre, mit 2 Freunden. Beides Psychologen. Claudia und Gene stehen ihm bei, unterstützen ihn, verbringen zeit mit ihm. Don ist ein Mann mit dem Asperger-Syndrom. Für ihn ist es unmöglich Emotionen zu lesen noch zu verstehen oder selber zu empfinden. Wenn jemand nicht weiss das er dieses Syndrom hat, würde ihn  als kalten, distanzierten und total rationale Menschen bezeichnen, doch wenn man sich etwas mit dem Problem beschäftigt, versteht man es auch mehr. Auf alle Fälle findet Don irgendwann, das es an der zeit ist eine Ehefrau zu suchen und zu finden. Das Projekt-Ehefrau ist geboren, dazu kreiert er einen  16-Seitigen Fragebogen, der er an diverse Frauen verteilt und so hofft DIE RICHTIGE zu finden. Doch so einfach ist es dann doch nicht, der Fragebogen wird noch mal modifiziert und ....

... Dann taucht Rosie auf. Geschickt von seinem Freund Gene, in der Annahme das er sie im Zusammenhang des Ehefrauen-Projekt zu ihm geschickt hat, lädt er sie ohne Umschweife zum Abendessen ein, und weiss nicht was er damit ins rollen bringt... Ob Rosie DIE RICHTIGE ist, wird sich ja dank seiner Liste schnell herausstellen!

Don, der mich sehr an Sheldon aus The Big Bang Theorie, erinnert, Ist herzlich, liebenswert und eigentlich sehr aufgeschlossen. Was man auf den ersten Blick nun wirklich nicht denken würde. Er hat wie alle mit Authismus oder speziell mit einem Asperger-Syndrom seine strickten Regeln. Diese braucht er um sich in der Welt zurecht zu finden. So auch Don.

Dann ist da eben Rosie, sie ist alles andere als Strukturiert. Nicht mal im weitesten Sinne konventionell, würde Don sagen. Und doch, sie ist eine sehr sympathische, herzliche aber dennoch manchmal etwas verkorkste Person. Würde Don sie so kennen lernen, ohne dem Zusammenhang des Ehefrauen-Projekts, er würde auf sie nicht mal reagieren.

Also wie soll das gehen? Man kann sich vorstellen das so etwas nicht klappen kann, oder wie Don sagen würde, „Diese zwei Personen sind inkompatiebel“!

Und doch, irgendwie scheinen sie doch zusammen ne gute Zeit zu haben... Bis... Ja bis genau das passiert was man  eigentlich schon hat kommen sehen, oder?!


Fazit:

Witzig, traurig, herzerwärmend



Bookless
Buchgeflüster

06 Juni 2014


Geschichte


Hallo, ich bin Lucy, bin 18 und Studentin und ich liebe Bücher. Schon als kleines Kind haben sie zu mir gesprochen, im wahrsten Sinn des Wortes. Bis ich gemerkt habe das dies so gar nicht normal ist. Es weiss aus keiner sonst. Die halten mich sonst noch für verrückt. Wobei... Inzwischen halte ich mich ja selbst schon etwas bekloppt. Warum? Nun, auch seit Geburt trage ich ein Mahl. Ich dachte zwar immer das sein eine Tätowierung. Mal abgesehen warum ich als Baby schon so eine haben sollte, dachte ich das bis kurzem. Doch inzwischen bin ich mir nicht mehr so sicher denn... Es verändert sich, und schmerzt! Und die Bücher in der Bibliothek, in der ich arbeite, fordern jetzt die Bücher von mir das ich ihnen helfe! Nur wie soll ich das anstellen bitte und woran soll ich mich denn erinnern? Da können mir die Bücher das noch 1000 mal sagen. Als ich dann ein Buch gefunden habe das nur noch leere Seiten beinhaltet, und ich rausgefunden habe das sich kein Mensch mehr an dieses Buch und dessen Inhalt erinnert, geschweige denn an den Autor, war ich mehr als schockiert! Was geht hier nur vor?

Das will ich jetzt heraus finden...


Erster Satz:

Lucy trat durch die Eingangstür des Archivs, deren alte Scharniere zur Begrüssung knarrten.

Meine Meinung


Das eBook hab ich mir schon vor einer ganzen Weile gekauft, weil ich wusste, das will ich sicher lesen, ich liebe Bücher in denen es um Bücher geht. Und ich wurde wirklich nicht enttäuscht!

Der Titel find ich passend, und hab das wirklich nichts dran auszusetzen, und das Cover, hm... Find ich toll, mal was ganz anderes, aber mir persönlich hätte mir was buchbezogenes besser gefallen. Aber es ist Mahl wirklich sehr erfrischend das mich nicht schon wieder ein weibliches Gesicht anstarrt!!

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir auch sehr gut, er ist locker und flüssig zu lesen, kein unnötiger Schnick Schnack. Und auch nicht zu schnulzig, obwohl hier dann doch noch Nathan ins Spiel kommt.

Was die Geschichte angeht... Ganz mein Geschmack. Ein Buch für alle die Bücher über alles lieben! Sich in die Geschichten hineinversetzen und die Buchstaben und Wörter ins sich aufsaugen. Lucy ist eben auch so jemand. Sie liebt die Bücher, sie kann sie sogar hören und fühlen. Sie fühlt ihren Schmerz, die Freude oder Trauer und Angst. Je nach Buch. Und was liegt näher als in einer Bibliothek zu arbeiten und sein Studienfach dementsprechend zu wählen? Eben...

Nun gut, Lucy ist wirklich eine sehr liebe, herzliche Person, lebt in London, arbeitet neben dem Studium eben in der Nationalbibliothek mit ihrer Freundin zusammen. Doch sie hat mühe regemlässig pünktlich auf der Arbeit zu erscheinen, bis der Chef sie deswegen ins Archiv verbannt. Lucy findet das gar nicht so schlimm, denn da unten wimmelt es nur von Büchern, und vor allem sind da auch die ganz alten Bücher verborgen die man nicht einfach so ausleihen kann, man darf diese nur im Lesesaal lesen und unter ganz strengen Regeln. Mit nehmen nachhause ist nicht!

Das merkwürdige beginnt aber für Lucy erst im Archiv, denn da sprechen nicht nur die Bücher zu ihr sondern ihr geheimnisvolles Mahl beginnt dort unten an sich zu verändern, es schmerzt, wird feuerrot. Sie geht dem auf den Grund und sieht das die Bücher und das Mahl sie zu einer Kiste führt in dem ein Buch verstaut liegt. Sie kann knapp noch sehen um welches es sich handelt. Sie nimmt es vorsichtig heraus und die Trauer die sie überfällt, zwingt sie fast in die Knie. Der grössere Schock ist es aber als sie das Buch öffnet und nachsieht ... Das Buch ist leer. Kein einziges Wort steht mehr zwischen den Seiten, nichts!! Was ist hier nur passiert? Und wie soll nur tun? Denn das drängende um Hilfebitten der Bücher wird immer lauter...

Also beginnt sie zu recherchieren, und als dann noch ein zwar überaus attraktiver junger Mann in der Bibliothek auftaucht, ein kostbare Ausgabe zum ansehen bestellt, wir das ganze noch viel verrückter... Hätte sie doch von Anfang an nur auf ihr Bauchgefühl gehört das ihr sagte das mit diesem Herrn was nicht stimmt...

Eine wirklich gelungener Auftakt zu eine neuen Mysterie-Trilogie! Ein muss für Leute mir mehr als nur einem Bücherregal zu Hause :D Lucy ist eine tolle Protagonistin, sie wächst einem vom ersten Moment an ans Herz, sie ist eine Kämpferin und an traut ihr zu das sie herausfindet was mir all den tolle Büchern passiert ist, wenn nicht ihr, wem dann?

Ich freu mich schon auf den 2. Teil, der schon erhältlich ist, den werde ich mir schnellst möglich auch besorgen. Bei Amazon bekommt man auch das Taschenbuch, ansonsten weiss ich nicht wo mans sonst bekommt, hier in der Schweiz auf alle Fälle findet man es nirgends.


Fazit

Spannend, geheimnisvoll, mystisch