Hungrig nach eBooks? Hungry4Books kann dir helfen!

28 Oktober 2014

© iTunesStore
Heute möchte ich euch die neue App von Bastei Lübbe vorstellen. Sie ist kostenlos und für all jene die so Buchverrückt sind wie ich und natürlich auch den eBooks gegenüber nicht abgeneigt sind.  ;) Auch bietet es viel für die jenigen die immer auf der Suche nach neuem und spannenden Lesestoff sind, aber auch gerne über die gelesenen Bücher sprechen, ihre Meinungen dazu teilen wollen und diese auch an Freunden weiterleiten möchten.

Klar wollt ihr jetzt wissen was diese App zu bieten hat, und gerne verrate ich euch das natürlich auch, denn es hat was zu bieten ;) 

Jeden Monat gibts ein gratis eBook! Ja, ihr habt richtig gehört. Ist das nicht toll?! Hungry4Books bietet aber noch mehr, es gibt auch 6 ausgewählte Leseproben zu aktuellen Neuerscheinungen. Und jeden Monat gibt es eine Buch-Empfehlung von bestseller Autoren

Der Anfang macht hier Sebastian Fitzek mit seiner Buchempfehlenung und auch das gratis eBook ist sicher für alle spannend diegerne Thriller lesen denn ihr könnt das Buch von Lars Kepler - Der Hypnotiseur downloaden. Dies ist der erste Teil. 

Aber was kann man damit denn noch machen, mit der App, fragt ihr euch? Nun es gibt das so einiges...



Spezielles


• Es gibt ein umfangreiches Leseprobenarchiv mit den Top-Titeln der letzten Monate
• Auch könnt ihr Hintergrundinformationen zu Autoren nachlesen
• Es gibt zahlreiche Zusatzinhalte wie: Interviews, Buch-Trailer und vieles mehr
• Wie schon gesagt kannst du auch deine Lieblingsbücher mit Freunden auf Facebook & Co. teilen


Also ich hab mir das App geladen und bin gespannt wie es sich weiter entwickelt, aber so auf den ersten Blick gefällt es mir ganz gut und bin gespannt wie es damit weiter geht. 

Viel Spass beim stöbern!



Welche Anforderungen muss dein Gerät mitbringen das du dieses App verwenden kannst?
iPhone / iPad / iPod touch -  OS 6.0 oder neuer

Wo kann ich es kaufen
iTunes (de)
iTunes (ch)

Wie teuer ist es?
Das App kostet 0,0 € oder 0.0 Fr.


Für alle die ein Smartphone mit Androidsystem besitzen, eine Version für eure Handys ist in Arbeit ;)


Das Labyrinth der Wörter - Die Verfilmung

25 Oktober 2014

Geschichte

Mein Name ist Germain und ich bin inzwischen 50 Jahre alt. Viele sagen das ich einfältig wäre, das mag vielleicht sein, aber was ich sicher bin ist einer, der nicht lesen kann, oder sagen wir mal, fast nicht. Ich tu mich einfach unheimlich schwer mit Buchstaben. Es macht mich müde, es verwirrt mich auch zuweilen. Also lass ich es und kümmere mich um die Dinge die ich kann wie arbeiten und meinen Gemüsegarten.

Eines Tages treffe ich im Park, auf eine alte Dame. Margaritte. Sie ist 95 und sie liebt es zu lesen, sie ist sehr aufmerksam und verschmitzt. Das mag ich sehr an ihr, denn sie versteht mich und wir können trotz des Altersunterschieds Witze reissen.  Und so kommen wir ins Gespräch und was ich nie für möglich gehalten habe ist passiert, eine tiefe Freundschaft mit ihr und sie bringt mich dazu Bücher zu mögen... Nein noch mehr, denn sie bringt mich sogar dazu selbst zu lesen!



Meine Meinung

Ich habe das Buch vor einer Weile gelesen, das war glaube ich schon letztes Jahr, aber, Asche auf mein Haupt, ich hab grade bemerkt das ich über das Buch gar keine Rezension geschrieben habe. Weiss gar nicht wie das passieren konnte... Tja, dann werde ich euch gleich auch noch darüber mehr verraten. Fällt mir hier gar nicht schwer. 

Genau so hab ich mir damals beim lesen Germain und Margaritte vorgestellt, besser hätten sie die beiden Protagonisten nicht besetzen könne. Wer das Cover des Buches kennt, und das Buch gelesen hat, der muss mir doch zustimmen, oder? 

Der Film wurde wirklich toll umgesetzt, wie ich finde, die Beziehung zwischen den beiden kommt wirklich gut rüber, auch Germains schrullige und"einfältige" Art. Aber genau auch so der Charakter von ihr. Man muss sich einfach in diese beiden Menschen verlieben. Und die zarte Freundschaft, die da anfängt zu keinem wird zu einer ganz starken, so stark das er .... Egal, ich will ja nicht zu viel verraten ;)

Germain wohnt in einem Wohnwagen auf dem Grundstück seiner, schon in die Jahre gekommenen Mutter, die wahrscheinlich Alzheimer hat. Denn sie ist wirklich fies, gewalttätig und aggressiv. Germain gibt sein bestes um auf sie auf zu passen auch wenn sie ihn immer wieder behandelt wie Scheisse. Er hat eine Freundin, eine ganz süsse sogar, wo er wenigstens die Geborgenheit findet die er sein lebenlang wohl nie kennen gelernt hat, genau so wie die Liebe. Zwar hat er auch Freunde, aber ich denke, er fühlt sich auch da eigentlich immer etwas missverstanden. 

Margaritte, sie Lebt in einem Altenheim in der Nähe des Parks. Sie liebt Bücher und ihre Leidenschaft ist das lesen, so ist es natürlich ganz normal das sie, als sie Germain das erste mal sah, ein Buch dabei hatte. Und so beginnt sie an dem Tag, Germain vor zu lesen. Sie möchte diese Leidenschaft mit ihm teilen, mit ihm über das gelesene sprechen, doch lange kann sie das nicht mehr tun, denn sie wird blind. Als Germain davon erfährt beginnt er zu lesen, nur damit er ihr, wenn es soweit ist, vorlesen kann. 

Ich finde das wirklich rührend wie sich diese Freundschaft entwickelt. So unschuldig und unverdorben...

Gérard Depardieu als Germain, ich glaube ich hätte keinen besseren finden können. Nicht nur was das Gewicht halt angeht, er ist das perfekte Pendant zu Margaritte die von Gisèle Casadesus gespielt wird. Er kann aber auch immer wieder gut den "Einfältigen" mimen. Nehmen wir nur mal den Obelix ;) 

Was mir halt auch gefallen hat, ist das der Regisseur die Geschichte nicht nur als Vorlage für eine Idee gebrauchte sondern es wirklich eine Umsetzung der Geschichte ist. Da gibt es ja so einige, wo man den Film, also die Geschichte gar nicht mehr wieder erkennt. 

Egal ob du das Buch nun gelesen hast oder nicht, der Film ist wirklich gelungen und lohnt sich auf alle Fälle ihn zu gucken. 


Der Dieb der Worte - Ein Autor, ein Plagiat und viel Erfolg

22 Oktober 2014

Geschichte


Mein Name ist Rory, Rory Jansen, ich bin Autor, wenn auch ein ziemlich erfolgsloser. Doch meine Träume gebe ich nicht auf und meine Frau glaubt ganz fest an mein Talent und schenkt ihrem Autor, na ja mir, eine wunderschöne alte Ledertaschen. Was keiner weiss, ausser ich ist, das in dieser Aktentasche ein altes Manuskript steckte. Vergilbte Seiten, die mit einer alten Schreibmaschine beschrieben sind. Ist das nicht aufregend? Ich beginne die Seiten zu lesen... und sie fesseln mich und ich komme auf eine wahnwitzige Idee... Nur um ein Gefühl zu bekommen schreibe ich sie Wort für Wort ab... 

Und alles verselbständigt sich. 


Meine Meinung


Ich hab den Film geschaut weil ich das Thema spannend finde, nach den jüngst veröffentlichen Plagiatsfälle wie M. Gercke oder Guttenberg. Wobei der Film schon vor 3 Jahren raus kam, und das Thema noch nicht so in aller Munde war, dachte ich, schaust mal rein, ist sicher spannend.

Die Geschichte ist folgende, ein Autor liest aus seinem neusten Roman vor, welches eine Geschichte von einem noch unbekannten Autor erzählt. Dieser findet in einer Aktentasche, die er geschenkt bekommen hat, ein altes Manuskript. Klar liest er es, aber dabei bleibt es nicht. Denn er möchte einfach einmal das Gefühl haben wie es ist, an seinem Computer zu sitzen und nicht aufhören zu können zu schreiben. Und so schreibt er die Geschichte Wort für Wort ab. Seine Frau, welche sonst nie auf seinem Lapi rum schnüffelt, tut es dieses mal aber sehr wohl und findet diese Geschichte. So begeistert davon beichtet sie es ihrem Mann und drängt ihn dazu es einem Verleger vor zu legen. Rory stellt nicht richtig das es "nur" ein Versuch war und es nicht seine Geschichte ist, und spielt mit. Vielleicht im Gedanken das er eh keinen Verleger findet der das Buch gut findet. 

Gesagt getan, lange vergessen weil es bei dem Verleger nur rum lag, bis dessen Frau es las, bekommt er die Nachricht das er, wenn er wolle, sofort unter Vertrag genommen werden würde. Und nun  gehört er zu den besten Debüt-Autoren des Jahres und bekommt auch noch nen Preis!!

Cooper kann damit Leben... Bis, ja bis eines Tages ein alter Mann auftaucht und ihm erzählt das er der Urheber dieser Geschichte ist... Wie soll es nun weiter gehn? Rory versucht das alles richtig zu stellen aber so einfach ist es dann doch nicht...

Tja, die Idee ist wirklich gut aber die Umsetzung war nicht ganz sooo naja, gelungen. Man kann Cooper zwar schon verstehen, bis zu einem gewissen Grad, die Verlockung ist schon ziemlich gross, zumal man hofft dasder Urheber sicher schon laaaange tot ist und davon nichts mehr mit bekommt. 

Die Frage die der Film aufwerfen wollte war sicher ob es moralisch und ethisch verwerflich ist, dies zu tun und wenn ja, ob man wirklich damit gut leben draf? Sprich, ob es dem Dieb egal sein kann und den Erfolg geniessen darf. 

Aber irgendwie fand ich die Umsetzung von einer Geschichte in der Geschichte, völlig überflüssig und es hat auch zur Geschichte, wie ich persönlich finde, nichts dazu beigetragen. Verwirrend ist es nicht denn die drei Handlungstränge sind gut voneinander zu unterscheiden.

Eigentlich schade denn die Schauspieler mag ich eigentlich. Rory Jansen wir von Bradly Cooper gespielt, Und der Autor der die Lesung gibt von Dennis Quaid. Tja, da sieht man wieder einmal mehr, gute Schauspieler garantieren noch keinen guten Film. 

Also, den Film kann man sehen, muss man aber nicht. Aber immer noch besser als der übliche Schrott im TV.





Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe
Wenn Krebs dein Leben versaut

14 Oktober 2014



Geschichte


Wir sind Mia und Zac, beide 17 Jahr alt und Krebspatienten. Kennengelernt haben wir uns auf der Krebsstation. Wir lagen Kopf an Kopf, getrennt durch eine dünne Wand die mir aber so viel dicker erschien als es wohl für Zac der Fall war. Denn er war es, der durch Klopfzeichen mit mir Kontakt aufnahm. Dies war für ihn die einzige Möglichkeit damals mit mir zu kommunizieren, denn er war in Quarantäne. 

Beide sind wir isoliert, auch wenn auf verschieden Art und weisen, und doch haben wir irgendwie ein Vertragensverhältnis aufgebaut, auch wenn es für Zac mehr als schwierig war. 

Ja, Mia war echt ne furchtbare Zicke, aber ich wusste wie es ihr geht und ich wusste das sie jemand braucht. Denn wenn die erste Wut und Trauer verpufft ist, wird sie so viel mehr Mut brauchen um sich ins Leben zurück zu kämpfen, und ich hoffe ich kann ihr da behilflich sein.

Ja, so beginnt unsere Geschichte, die so viel mehr Tiefen hatte als Höhen, aber wir haben zu Kämpfen gelernt. Wie weit uns der Kampf gebracht hat? Nun, das musst du wohl selber heraus finden ;)

Erster Satz:

Nebenan zieht ein Neuling ein.


Meine Meinung


Das Cover, wirklich schön. Total schlicht mit dem Effekt des alten Papiers und dem Vergissmeinnicht drauf. Da gefällt mir die deutsche Ausgabe sogar besser als die Originale, wobei mir da der Titel mehr zusagt, der schlicht "Zac & Mia" lautet. 

Der Schreibstil von A. J. Betts ist nüchtern, und ich finde das überraus passend zu dieser Geschichte. Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben und zwar aus beiden Blickwinkeln, einmal von Zacs Seite aus und ab ca. der Hälfte an auch aus Mias. Was einem schnell das Gefühl gibt mit den beiden zusammen zu sein und ihren Erzählungen zu lauschen. Auch sucht man in dem Buch die typischen Teenager Schwärmereien, das würde auch zum Buch gar nicht passen. auch zu den Charakteren nicht.

Die Geschichte ist keine ganz Neue. Viele sagen das sie dem Buch, "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", nicht das Wasser reinen kann, das kann ich nicht beurteilen denn ich habe es nicht gelesen, aber es gehört in die selbe Kategorie, genau wie "Bevor ich sterbe".  es geht hier um 2 Teenager die vom Schicksal durch geschüttelt wurden. Beide haben sie die Diagnose Krebs bekommen, wenn auch verschiedene. Zac hat Leukämi und Mia einen Tumor im Fuss. Doch für beide gilt das selbe, sie haben Angst zu sterben. 

Was ich faszinierend finde an dieser Geschichte ist, das die Autorin 2 wirklich tolle Charaktere geschaffen hat. Zwei so unterschiedliche Menschen, Geschichten und so verschieden in ihrer Art mit der Krankheit um zu gehen. 

Zac, bei ihm fällt mir auf das er völlig abgeklärt ist. Er versteckt sich zwar auch, und zwar hinter Mathematik, Statistiken, heisst... Zahlen. Er ist dennoch ein Kämpfer und gibt nicht auf. Sein Humor ist trocken aber immer gut platziert und nicht zu viel davon. 

Dann wär da noch Mia, für sie scheint das Leben beendet zu sein. Sie hadert mit ihrem Schicksal, sie denkt nur sie ist so schlimm dran, sie schämt sich schon fast für ihre Krankheit und darum erzählt sie keinem etwas. Nicht mal ihrer besten Freundin. Für diese ist Mia unterwegs, in Sydney. Oder wenn sie wer nach ihrem Fuss fragt, hatt sie alles, Bänderriss, Knöchelverstaucht, nur kein Krebs. Sie ist einsam, hat Angst und will nur noch das alles zu ende ist. Im gegensatz zu Zac, der keine Minute alleine ist, zu seinem Leidwesen, denn seine Mutter weicht nicht von seiner Seite. Aber insgeheim ist er froh darüber. 

Beide sind starke Charaktere, auch wenn es Momente gibt in denen sie aufgeben wollen, der andere ist immer für den anderen da. Und Liebe... Ja, in solchen Zeiten erkennt man sie vielleicht gar nicht, einfach weil man den Kopf mit anderen Dingen gefüllt hat. Man kann nicht an mehereren Fronten Kämpfen, und doch... Manchmal spriesst dieses zarte Pflänzchen ganz unbemerkt bis eines Tages aufgeht und voller Kraft den Kopf in die Sonne streckt. 

Dieses Buch bekam ich vor einem Monat vom Fischer Verlag als Rezensionexemplar zugeschickt. Ich war sehr überrascht denn es war hübsch eingepackt in Seidenpapier und mit einem Tütchen Vergissmeinnichtsamen. Ich danke also dem Fischer Verlagsteam für dieses tolle Buch, welches ich euch wirklich sehr ans Herz legen möchte.

Ich finde es ist kein typischer Jugendroman, auch wenn er ab 14 Jahren ist. Denn wir können als Erwachsene genau so daraus lernen. Vor allem das sich kämpfen manchmal lohnt, das Dankbarkeit sehr wichtig ist im Leben, denn es hilft uns alles in einem anderen Verhältnis zu sehen und nicht in Gefahr zu geraten in Depressionen zu verfallen. Und dass das Schicksal, auch wenn es uns manchmal noch so beutelt, doch immer noch was Gutes für uns bereit hält. So nach dem Motto: Glück im Unglück ;) 


Fazit

gefühlvoll, hoffnungsvoll, berührend



Gedankenbilder

11 Oktober 2014




In Büchern liegt die Seele aller vergangenen Zeiten. 
Thomas Carlyle

Kindle Unlimited

10 Oktober 2014

Jetzt ist es also soweit, auch Amazon steigt in das online Bibliothekengeschäft ein und wartet mit einem Monatsabo von 9.99 € auf. Unbegrenztes lesen zu einem günstigen Preis, das lohnt sich vor allem für diejenigen die mehr als 2 Bücher lesen. 

 

Zur Zeit bietet  Kindle Unlimited...

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Everflame
Genialer Auftakt zur neuen Trilogie

08 Oktober 2014

Geschichte


Hallo, ich bin Lily und ich möchte euch meine Geschichte erzählen. Aber wo fang ich an...? Also, ich bin 17 aber bin kein normales Mädchen, ich würde mich als Freak bezeichnen, denn ich bin nicht normal. Seit ich klein bin plagen mich diverse Allergien, meine Körpertemperatur ist ständig zu hoch, immer so gegen die 39 Grad und wenn ich dann mal was erwische das mich noch mehr umhaut als sonst, wie Alkohol, bekomme ich Fieberschübe und kämpfe ums Überleben. Meine Temperatur steigt auf 44 Grad, da wären alle normalen Menschen schon tot.

Wie ihr sehen könnt, ist mein Leben eh schon ziemlich bescheiden, aber als ich meinen Freund mit einer anderen in flagranti erwischt habe und mir ein "Freund" Alk unter den Saft gemacht hat auf einer Party, wars aus. Ich wollte eigentlich gar nicht mehr hier sein, am liebsten einfach so verschwinden, alles hinter mir lassen...

Aber ich sag euch aus eigener Erfahrung, passt auf was ihr euch wünscht, es könnte in Erfüllung gehen!! Doch, ich weiss wovon ich spreche, denn genau das passierte mir, ich verschwand. Na ja, nicht ganz, sondern ich verschwand nur von da wo ich war, nur um kurze Zeit später wo anders wieder aufzutauchen. Nur was ich da erleben musste... Es schaudert mich jetzt noch. Da war mein "normales" Leben das reinste Paradies!

Gefangen in einer anderen Welt, oder besser, einem anderen Universum, nicht zu wissen wie ich da wieder weg komme, das war die Hölle. Dazu Dinge raus zu finden die ich mir in meinen Träumen nie hätte vorstellen können... Magie, Hexen, Rebellen, komisch geklonte Wesen, Altertum und Zukunft in einem vereint... Das hat meinen Geist überfordert und doch, so viel gelernt, über mich selber, habe ich wohl nie zu vor als in dieser Zeit, an diesem Ort...

Erster Satz: 

Schon auf dem Weg zur Mädchentoilette raffte Lily Proctor ihre widerspenstigen Haare zusammen.

 

Meine Meinung

Wie lange hab ich auf dieses Buch gewartet, ich hab gleich nach dem beenden von der Göttlich-Trilogie gehofft das es was neues gibt von dieser tollen Autorin. Und natürlich waren die Erwartungen gross! Hat es Josephine Angelini geschaft diese zu erfüllen? Dazu jetzt mehr... 

Was den Titel betrifft bin ich etwas unschlüssig. Was in deut. der Sub-Titel ist, ist im engl. der Original. Also passt der ganz gut "Feuerprobe". Was man aber mit Everflame sagen wollte... keine Ahnung. Scheint mir persönlich jetzt etwas überflüssig zu sein. Das Cover allerdings gefällt mir wirklich ausserordendlich gut, danke das man sich gegen ein Mädchengesicht entschieden hat. Die Muster lassen an Flammen erinnern aber sie sehen gleichzeitig auch aus wie Blumen! einfach schön. 

Der Schreibstil von Josephine Angelini ist, wie man's schon von der Göttlich-Trilogie kennt, locker, flüssig und wirklich leicht zu lesen. Sie hat wirklich die Gabe den jungen Protagonisten weder eine zu kindliche oder zu erwachsene Sprache angedeihen zu lassen. Obwohl das mit 17 ja nicht grade einfach ist. Sie schmückt auch hier das ganze nicht unmässig aus, wie mans dann doch von einigen Jugendromanen kennt, klar gibts hier auch Gefühle wie Liebe und verliebsein, doch es wird nicht zu kitschig. Und darum denke ich mögen es auch viele Erwachsene gerne lesen. 

Nun aber zur Geschichte... Ja, es geht um Hexen, einmal mehr, um Magie, Macht, Gewalt und um Liebe. Aber dennoch auf eine ganz andere, neue Weise. Es ist ein gemisch aus Fantasy und Sic-Fi. Lily kommt aus unserer Welt, landet dann aber, durch eine Hexe, eine sehr starke Hexe, in einem Parallel-Universum. Es ist vieles gleich wie auf unserer Erde und vieles aber auch nicht. So auch die Personen, denn auf der Parallelwelt gibts eben auch die anderen Wir's.

Kaum da angekommen will Lily natürlich zurück und wie mit den Planen der Hexe nichts zu tun haben und flieht. Weit kommt sie leider nicht, denn sie wird von jemandem gefangen genommen der Denkt sie sei die böse Hexe Lillian. Wie kann sie ihm und den anderen nur begreiflich machen wer sie ist? Das sie zwar aussieht wie sie, das sie spricht wie sie, aber das sie nicht so ist, das sie aus einer anderen Welt kommt und einfach wieder nach Hause möchte?!

Eine lange und sehr schwierige Odyssee beginnt für Lily, in der sie nicht nur erfahren muss was es heisst gesund zu sein sondern auch kämpfen zu müssen. Auf der Suche nach der Wahrheit, nach sich selber und einer Möglichkeit nach Hause zu kommen, muss sie schwere Entscheidungen treffen, viel über Magie, Vertrauen und Macht lernen. Wie man sie einsetzt, wann man sie einsetzt, und wo die Grenzen sind. Und vor allem, ihre eigenen Grenzen, und das man manchem den Mut haben muss diese zu überschreiten. 

Ich liebe die Protagonisten, egal ob es nun Lily ist, Rowan, Thristan, Caleb oder auch Juliete oder Lillian. Sie alle haben ihren Charakter, keiner ist nur böse oder nur gut. Dies ist etwas das zu erkennen ist. Lily ist diejenige die am meisten zu lernen hat. Die am meisten mit sich zu kämpfen hat. Denn sie "stur", was ja nicht unbedingt schlecht ist, denn es ist gut wenn man weiss was man will oder denkt, wenn man weiss für was man einsteht. Doch Unbiegsamkeit kann auch zum brechen führen. Man muss lernen unterUmständen flexibel zu sein. Auch Rowan muss das lernen, und ihm fällt es sichtlich schwerer. Aber alle sind wirklich starke Charaktere und wirklich hervorragend herausgearbeitet. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen! Auch wenn es noch eine ganze Weile dauern wird. 

Fazit

spannend, hinreissend, kraftvoll

Spiegel - Besteseller - App

07 Oktober 2014


© iTunesStore
So, ich möchte euch wieder mal ein neues App vorstellen. Dieses mal ist es das Besteller-Listen-App vom Spiegel. 
Wie ja alle wissen, auch die, die wohl kaum ein Buch in die Hand nehmen, stellt der Spiegel jede Woche eine Liste auf, in der man die Platzierung der Taschenbücher angezeigt bekommt. Aber das App kann noch mehr, wär ja sonst auch etwas langweilig, und zwar gibts zu den Titeln auch Leseproben und manchmal sogar ein Trailer. Dazu könnte man, wenn man will, gleich online auf Spiegel-Online das gewünschte Buch bestellen. Solltest du aber lieber das Buch bei einem Buchhändler kaufen, kannst du mit Hilfe dieses App's nach Buchshops in der Nähe suchen.

Die Vorteile im Überblick
  • Aktuallisierung der Liste findet jeden Samstag statt
  • Du hast so die Übersicht von den Top-25 der  SPIEGEL-Hardcover-, SPIEGEL ONLINE-Taschenbuch- und KulturSPIEGEL-Paperback-Bestsellerlisten
  • Dazu gibts weitere Infos wie Leseproben, Artikel und Videos
  • Link zum online kaufen auf Spiegel Online
  • Suchfunktion nach der nächsten Buchhandlung
Welche Anforderungen muss dein Gerät mitbringen das du dieses App verwenden kannst?
iPhone / iPad / iPod touch -  OS 4.3 oder höher

Wo kann ich es kaufen
iTunes (de)
iTunes (ch)

Wie teuer ist es?
Das App kostet 0,89 € oder 1.10 Fr.

A long way down - Der Film

05 Oktober 2014


Geschichte

Martin, ein lebensmüder Fernsehmoderator, hat sich für den Silvesterabend keine Party ausgesucht, denn ihm ist nicht nach feiern! Nicht mal nach Gesellschaft, und schon gar nicht nach Leben. Er macht sich grade auf den Weg aufs Dach eines Hochhauses und bereitet sich auf den Sprung seines Lebens vor. Denn einen Grund zum leben sieht er keinen mehr. Frau und Kinder verloren, auch die Karriere als bekannte TV-Persönlichkeit ist den Bach runter und das weil er eine Straftat begangen hat, und zwar Sex mit einer Minderjährigen.
Auch Maureen, alleinerziehende Mutter eines schwer behinderten Kindes, ist des Lebens müde, und hat den selben Gedanken wie Martin, rauf aufs Dach des Hochhauses zu gehen und zu springen. Und anstelle da alleine in Müdigkeit, Hilflosigkeit und Einsamkeit zu springen trifft sie unerwartet auf die Gesellschaft von Martin.
Das Hochausdach füllt sich langsam, denn nur kurze Zeit später taucht ne verheulte Göre auf... Jess... Und natürlich ist auch sie bereit zu springen und zu guter letzt ist da noch JJ, der sich ebenfalls dazu gesellt. 

4 lebensmüde Menschen, bereit, oder doch nicht, für den Sprung ihres Lebens, der Letzte....



Meine Meinung

ich hab das Buch vor 7 Jahren gelesen, und ich war begeistert vom Buch. Ein Thema welche sich mit Suizid auseinander setzt, und doch mit vielem schwarzen, manchmal auch sehr trockenem Humor.

Also bin ich natürlich gespannt wie der Film ist, ich weiss ja das man meistens etwas enttäuscht ist, doch dieses mal fand ich die Bsetzung wirklich super, auch die Umsetzung der Geschichte ist wirklich gelungen. Denn der Regisseure hat sich wirklich im Gross und Ganzen ans Buch gehalten und nicht nur die Idee geklaut. Wie man das ja oft zu sehen bekommt.
 
eigentlich, wie im Buch, beginnt die Geschichte erst dann wenn sich alle 4 auf dem Dach eingefunden haben. Sie entscheiden sich heute eben nicht zu springen und gehen alle ihre wege, und auf dem Weg nach Hause fährt Martin dann erst an Maureen vorbei, und entscheidet sich dann sie doch mit zu nehemn und nach und nach, kommen auch wieder die anderen dazu.... und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Wie schon im Buch erzählt nach und nach jeder warum er sich auf das Dach begeben hat. Was ihn Antrieb da runter zu springen. Eine Art Wettkampf entsteht, wer denn der bessere Grund hat. Tja, bis sie sich einigen einen  Pakt zu schliessen und bis zum Vallentinstag nicht zu springen und sich dann noch mal zu treffen... Nur, dabei blieb es dann nicht, denn schon am nächsten Tag ging die ganze Sache durch die Presse! 

Pierce Brosnan als Martin, an den musste ich mich erst gewöhnen aber das ging echt schnell, er passte eigentlich ganz gut, auch wenn er mir etwas zu glatt rüber kam. Toni Collette als Maureen, einfach eine geniale Besetzung, genau so hab ich sie mir vorgestellt. So gehemmt, so scheu... so extrem das es auch schon mal weh tut und man wirklich traurig ist für sie. Genial gespielt! Dann die freche, naive aber einsame Göre, sie wird von Imogen Poots gespielt. Und wie ich finde, ebenfalls wirklich gut. Und zu guter letzt, JJ, er wird von Aaron Paul dargestellt und auch passend wie ich finde.


Der Film bekam, schon wie das Buch damals, durchwachsene Stimmen. Von grottig bis super ist alles mit dabei. Ich denke, ja wie auch beim Buch, kommt es immer drauf an wie man das Thema angeht, wie man das Buch liest oder den Film guckt. Ich hab schon viel schlechtere Umsetzungen von Büchern in Filmen gesehen, dieser gehört wirklich zu den besseren, das ist natürlich nur meine Meinung.

Der Film kann und sollte nicht zu reisserisch sein, schliesslich gehts um ein heikles Thema. Aber tot traurig ist er eben auch nicht. Einfach weil die 4 Menschen zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren, so komisch das in diesem Zusammenhang auch klingen mag.

Ich kann den Film wirklich jedem empfehlen. Egal ob man das Buch jetzt gelesen hat oder nicht.


So finder, so kalt

01 Oktober 2014


Geschichte


Mein Name ist Merle und bin tot traurig, denn meine geliebte Oma ist gestorben. Als ich zurück kehrte um nach dem Hauschen zu sehen, freute ich mich dennoch, denn so war meine Kindheit wieder ganz nah und die schöne Zeit mit Oma Mago sehr präsent. Meine Oma hat mir einen Umschlag mit interessanten Papieren hinterlassen, denen ich natürlich nach gegangen bin und mehr über das Häuschen und unsere Ahnen erfahren habe... Erst wollte ich manches nicht glauben aber als dann Kinder verschwinden, die sich in der nähe des Häuschens aufgehalten haben, wird es mir schon mulmig...

Aber welches Geheimnis es birgt, das wusste ich nicht, und ehrlich, ich hätte es auch nicht geglaubt wenn ich all das nicht erlebt hätte, was die letzten wenigen Tagen hier passiert ist...

Erster Satz:

Die Hexe ist tot!


Meine Meinung


Ich bekam das Buch vom Knauer Verlag zur Rezension zugeschickt, danke dafür, ich denke ich hätte es aber auch so gekauft wenn ich es im Laden gesehen hätte, einfach weil mir die Idee gut gefallen hat. Märchen bieten nämlich so viel Spielraum für neu Interpretationen. Und da ich schon 2 Bücher gelesen habe die mir sehr gut gefallen haben, dachte ich, schnapp es dir, das wird sicher gut... Aber... Ne, erst mal von Vorn. 

Was den Titel angeht, der ist völlig ok. Auch wenn die Emotionen, die damit hätten aufsteigen sollen, bei mir nie wirklich ankamen. Das Cover ist super, es gefällt mir wirklich gut!

Aber warum dann nur 2 Herzen? Nun... es war einfach nicht mein Fall. Ich musste mich echt durch das Buch kämpfen, mich zwingen wieder anzufangen zu lesen. Und ehrlich, gestern war ich froh als ich es endlich zu ende hatte. 

Vielleicht lag es am Schreibstil? Ich weiss es nicht. Ich wollte der Autorin noch mal eine Chance geben, denn schon ihr erstes Buch bekam ich zur Rezension, hab es auch angefangen weils ganz mein Thema war, und doch brach ich es ab. Und hier dachte ich, komm schon, gib ihr noch mal eine Chance, die Geschichte ist wirklich interessant, aber es klappte nicht. Ich hab immer weiter gelesen, in der Hoffnung das es endlich mal spannend wird. Irgendwie fühlte es sich immer an als würde die Autorin im Ersten Gang fahren und beim richtigen Punkt noch hoch schalten. Oder anderes gesagt, mit angezogener Handbremse fahren.

Wie schon gesagt, die Geschichte hatte für mich echt Potential, einfach weil Neuinterpretationen von Märchen, Sagen und Mythen sehr viel Spielraum lassen. Frau Menschig hat sich eines Märchen bedient das wir alle sicher kennen, "Hänsel und Gretel", doch anstatt bei dem einen Märchen zu bleiben hat sie noch andere Märchen und Sagen zusammen gewürfelt. Was ich persönlich total überflüssig und auch schade fand, denn es machte die Geschichte nicht spannender. oder überhaupt spannend. 

In der Geschichte gehts um Merle, deren Oma in einem kleinen Häuschen im Wald lebte, sie war für die Kinder des Dorfes seit je her, die Märchenoma, denn sie erzählte den Kindern gerne welche und sie buck auch sehr gerne Lebkuchen für die Kinder und versteckte sie dann auch noch an einem geheimen Ort, wo manche Kinder sich eindecken durften wenn sie mal vorbei schauten. 

Für Merle war es eine Schöne Zeit, als sie bei der Oma war, als diese dann starb erfuhr sie Dinge die mit dem Häuschen zu tun hatten, die sie für teils wahr, Teils Erzählung deutete, bis Kinder, kurz nach dem Tod von Oma, verschwanden. Mit Hilfe ihres neuen Freundes forschte sie nach was es mit dem Häuschen, der Vergangenheit ihrem Uhrahne und den verschwunden Kindern auf sich hat. Was sie da herraus fand... das hätte sie wohl lieber nie erfahren... Denn jetzt musste sie kämpfen, nicht nur für die Kinder, nein auch für sich selber, denn am Ende gäbe es nur 2 Möglichkeiten, den Tod oder das Leben.... 


Ein Buch das leider meine Erwartungen nicht erfüllt hat, vielleicht gefällt es euch ja besser.